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BOLD THE MAGAZINE 01 2012

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38 | BOLD THE MAGAZINE

Kunst & Kultur | Nicolas Cage BOLD THE MAGAZINE | 39 Nicolas Cage Der Jazzmusiker der Schauspielerei Autor: M. Breuer Nicolas Cage ist ein Vollgas-Schauspieler mit einem außergewöhnlich großen Spielraum, dessen weit gestreute Filmographie seinesgleichen sucht. Wie ein Heroinjunkie auf der Suche nach seinem nächsten Schuss rast Nicolas Cage durch seine zahlreichen Filmprojekte. Ob er nun geistesgestörte Vietnamveteranen, zwangsneurotische Betrüger, russische Waffenhändler, moralische Kreuzritter, PS-süchtige Autodiebe, einen Rächer aus der Hölle, sich zu Tode trinkende Drehbuchautoren, drogensüchtige Sanitäter, Crack rauchende Polizisten oder einen Engel spielt: Nicholas Kim Cage fasst seine schauspielerische Hingabe so zusammen: „Hollywood wusste nicht ob ich wirklich spielte oder echt verrückt war“. Für David Lynch ist er der „Jazzmusiker der Schauspielerei“. Cages Vater ist der Italo-Amerikaner August Coppola (Bruder von Regisseur Francis Ford Coppola). Seine Mutter, die Tänzerin und Choreographin Joy Vogelsang, stammt aus Cochem an der Mosel. Cage interessierte sich schon in seiner frühesten Kindheit für das Filmgeschäft, mit 15 Jahren nahm er professio- nellen Schauspielunterricht. Zwei Jahre später brach er die High School ab, um sich auf seine Karriere zu konzentrieren. Nicholas Kim Coppola nannte sich Cage, um nicht immer mit seinem Onkel Francis Ford Coppola verglichen zu werden. Er verkaufte Popkorn im kalifornischen Fairfax-Kino und erhielt schließlich bei seinem Onkel Francis einen Job als Anspielpartner für die Castings von „Rumble Fish“. Was ihm die Rolle eines der Gangmitglieder einbrachte. Seine Art zu spielen, sein Irrsinn, die Sensibilität und das Mischen aller Eigenschaften, haben Cage seither großen Erfolg gewährleistet. In der Tat hat Cage seit seinem Oscargewinn für „Leaving Las Vegas“ 1995 eine Strategie entwickelt zwischen freakigen, unkonventionellen Rollen und total entgegengesetzten, kommerziellen Action-Blockbustern, hin und her zu pendeln wie sonst kein anderer. Für die eigenwillige Interpretation seiner Charaktere erntete Cage allerdings nicht nur Lorbeeren. Die Coen-Brüder sahen in ihm eigentlich einen Hollywood- Schönling a‘la Kevin Costner, doch dann tauchte dieser schrullige Typ mit seinen wild durcheinander fliegenden Haaren am Set von „Raising Arizona“ (1987) auf. Die Zusammenarbeit zwischen den Coen-Brüdern und Nicolas Cage war turbulent, obwohl sie von gegenseitigem Respekt geprägt war. So erschien Cage mehrfach am Filmset und bot den Coen- Brüdern Szenenveränderungen an, die sie allerdings allesamt ablehnten. Cage meinte dazu nur, dass die Coen Brüdern eine „sehr starke Vision“ dessen hätten, was sie drehen wollten. So musste. .

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