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BOLD THE MAGAZINE 01 2012

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LEIDENSCHAFT

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40 | BOLD THE MAGAZINE Cage erstmals in seiner noch jungen Schauspielerkarriere lernen, auch andere künstlerische Ansichten zu akzeptieren. Privat scheinen seine großen Leidenschaften Immobilien und Comics zu sein. Nicht nur Schloss Neidstein im bayerischen Dorf Etzelwang oder Midford Castle in der Nähe von Bath in England haben es ihm angetan, auch das Domizil von John Wayne in Newport Beach in Kalifornien legte sich Cage 2007 für satte 24 Millionen Dollar zu. Sein selbst gewählter Nachname geht auf den Marvel-Superhelden Luke Cage zurück, der einer der ersten schwarzen Comic- Heroen war, und Cages 2005 geborener Sohn Kal-El ist nach seinem Lieblingscomic „Superman“ benannt. Der Legenden und Mythen liebende, leidenschaftliche Künstler, dessen Helden harte Kerle wie Clint Eastwood und Jack Nicholson sind, wollte vor seiner Karriere Boxer, dann Zauberer oder Rennfahrer werden. Die beiden letzteren Wünsche erfüllte er sich in „Duell der Magier“ und „Nur noch 60 Sekunden“. Aber auch für seine Freunde tut er so einiges: Als er Anfang der 80er-Jahre mit Johnny Depp (der damals noch Musiker in Florida war) eine Runde „Monopoly“ zockte, erkannte er Depps Begabung und ermutigte ihn, es einmal mit der Schauspielerei zu probieren. Nach einem Treffen mit Cages Agenten startete Depps Traumkarriere. Auch die Frauen standen bei Mr. Cage Schlange: Affären werden ihm mit DiCaprio-Freundin Kristen Zamg, Uma Thurman oder Model Christine Fulton, mit der er seinen erstgeborenen Sohn Weston (1992) zeugte, nachgesagt. Von 1995 bis 2001 war er mit Kollegin Patricia Arquette verheiratet. 2002 Schnappte sich Nicolas dann die wohl größte Trophäe eines jeden hingebungsvollen Elvis-Fans: Presleys Tochter Lisa Marie, mit der er zwei Jahre verheiratet war. Seine jetzige Frau Alice Kim Cage entführte er aus einem Sushi-Restaurant, in dem die 20-Jährige kellnerte, und schleppte sie gleich zum Traualtar. Es war in den Neunzigern, vor seiner Rolle in „The Rock“ (1996), als Cages Weg noch auf Independent-Film-Exzesse fokussiert war. Er glänzte in abgefahrenen Streifen wie „Raising Arizona“, „Vampire’s Kiss“ (in dem er in selbstloser Method-Acting- Manier lebende Kakerlaken mampfte) oder David Lynchs überladenem „Wild at Heart“, als Produzent Jerry Bruckheimer etwas ganz anderes in Nicolas Cage sah: einen großen Hauptdarsteller. Jemanden, der fähig war, Kraft und Komplexität in die Rolle eines Actionhelden einzubringen. Mit „Con Air“ (1997) oder „Face/Off“ (1997) positionierte sich Cage in den späten Neunzigern als erste Adresse für harte Actionkost und stieß Muskelpakete wie Arnold Schwarzenegger oder Sylvester Stallone von ihrem Thron. Seitdem schöpft er seine Angebote aus vielen verschiedenen Quellen, schwankend zwischen riesigen und eher kleinen Projekten. Wenige erinnern sich wohl an „The Family Man“ (2000), „Windtalkers“ (2002) oder „Bangkok Dangerous“ (2008). „Natürlich muss ich arbeiten“, sagt er, „ich finde immer ... Fotos: Universum Film, Szenen aus „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“

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