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BOLD THE MAGAZINE 01 2012

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46 | BOLD THE MAGAZINE Kunst & Kultur | Kino | Ghost Rider Ghost Rider Spirit of Vengeance Autor: M. Breuer Der Ghost Rider ist kein normaler Marvel- Superheld wie Thor oder Iron Man. Der Rider war nie ein funkelnder Retter der Armen und Beschützer der Menschheit. In der Not entpuppt er sich als waschechter Antiheld, der von der unstillbaren Sucht getrieben wird, schuldige Seelen in die Hölle zu verbannen. 2007 stieß die glattgebügelte Version des Anarcho-Comics nicht nur bei Fans, sondern auch beim bekennenden „Ghost Rider“-Liebhaber Nicolas Cage auf Argwohn. Immer wieder kämpfte er für eine weitere Chance, den harten Stoff doch ein wenig wilder auf die Leinwand zu bringen. Diese nutzt er nun mit „Ghost Rider 2: Spirit of Vengeance“. Dem „Crank“-Regie-Duo Mark Neveldine und Brian Taylor ist mit dem zweiten Teil ein doch recht wilder Genrefilm gelungen, der sich klar vom „gelackten Hollywood- Schinken“ unterscheidet. Die Handlung: Einst verkaufte Stuntfahrer Johnny Blaze (Nicolas Cage) seine Seele an den Teufel (Ciaran Hinds) um seinen Vater vor dem sicheren Krebstod zu bewahren. Seit dem ist er als Satans Handlanger unterwegs. Mit flammendem Schädel, glühenden Ketten und feurigem Motorrad soll er Seelen in die Hölle befördern – allerdings verschanzt er sich lieber in Osteuropa, um seinem Fluch zu entkommen. Doch mit dem Frieden ist es schnell vorbei, als plötzlich der Martial- Arts-Priester Moreau (Idris Elba) hereinstürmt und den Rider um Hilfe bittet: Der Teufel ist hinter dem 12-jährigen Danny (Fergus Riordan) und dessen Mutter Nadya (Violante Placido) her, weil er hofft, mit Hilfe des Jungen seinen alternden Körper abzustoßen, um die Erde neu zu unterjochen. Hier kann Nicolas Cage als Blaze einmal mehr am Rande des Wahnsinns agieren – mit verrückten Gesten seinen Schädel durch die Luft wirbeln. Was zunächst übertrieben klingen mag, ist für „Ghost Rider 2“ genau der richtige Weg. Statt des handzahmen Johnny Blaze aus dem ersten Film gibt es diesmal einen Ghost Rider, der schniefend und zitternd durch die Welt rast. So erfährt man beispielsweise auch, was man schon immer über den Seelenrächer aus der Hölle wissen wollte: Wie sieht es wohl aus, wenn man als flammender Motorrad-Untoter pinkeln muss? „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ gibt die feurige Antwort, in feinster Videoclip- Ästhetik. Weitere Highlights: Christopher Lambert („Highlander“) als glatzköpfiger, tätowierter Kung-Fu-Priester und die Attacke des Ghost Riders mit einem gigantischen in Flammen stehenden Bagger auf eine Gruppe schwer bewaffneter Gangster. Fazit: Der letzte Kick fehlt dem „Ghost Rider“ leider immer noch. Die Handlung in Osteuropa bietet wenig Platz für witzige Popkultur-Referenzen und kommt, trotz aller verrückten Momente, doch etwas schwerfällig und langatmig daher. Die Story vom Teufel, der einen kleinen Jungen für seine satanischen Rituale und sein neues Leben auf der Erde benötigt, reißt einen weder vom Hocker, noch ist sie sonderlich originell. Die 3D-Effekte sind nicht unbedingt atemberaubend. Trotzdem kann man sich auf einen überzeugenden Nicolas Cage und eine freche, unterhaltsame Genreverfilmung in einem übertriebenen Look freuen. Link zum Film: www.ghostrider-film.de

Kunst & Kultur | Kino | Ghost Rider BOLD THE MAGAZINE | 47 Fotos: Universum Film Keiner schürt mehr Feuer: Johnny Blaze (Nicolas Cage) alias Ghost Rider is back!

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