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BOLD THE MAGAZINE 03 2012

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WEITBLICK

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50 | BOLD THE MAGAZINE Kunst & Kultur | Sehenswert | Ausstellungen sehenswert Hommage für eine Legende Romy Schneider Autoren: H. G. Teiner & K. Specht Am 29. Mai 1982 starb Romy Schneider in Paris, somit jährte sich der Tag ihres Todes kürzlich zum 30. Mal. Romy Schneider gehört neben der legendären Marlene Dietrich und der charismatischen Hildegard Knef wahrlich zu den größten deutschen Filmstars, die auch weltweit Berühmtheit erlangten. Sie zählt heute noch zu den internationalen Stars des Kinos und wird von ihren Fans immer noch verehrt. Eine große Ausstellung der Bundeskunsthalle in Bonn, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek Berlin und Akouna Paris, lädt dazu ein, Romys Leben als Star und als Mensch zu erforschen. Im Rückblick verbinden sich das persönliche Lebensdrama und die außergewöhnliche Schauspielkunst zu einem unvergleichlichen Gesamtwerk. ROSEMARIE MAGDALENA ALBACH Romy Schneider wurde als Rosemarie Magdalena Albach am 23. September 1938 als Tochter des Schauspielerpaars Magda Schneider und Wolf Albach-Retty in Wien geboren. Ihre Schauspielkarriere begann sie bereits in jungen Jahren: Der Produzent Kurt Ulrich holte die 14-jährige Romy aus einem Salzburger Internat ins Filmatelier und lies sie die Filmtochter ihrer leiblichen Mutter Magda spielen, die 1945 von Wolf Albach-Retty geschieden worden war. Fortan drehte Romy ununterbrochen, vor allem Heimatfilme mit Titeln wie: „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“, einem der poulärsten Leinwanderfolge der damaligen Zeit, Romy Schneider spielt die Rolle der Evchen Forster, deren Vater die Mutter verlässt, ohne von seiner Tochter zu wissen, und in dem es erst viel später ein glückliches Zusammentreffen von Vater und Tochter gibt. Auch in zuckersüßen Romanzen, wie „Die Deutschmeister“ aus dem Jahr 1955, die in der Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie spielten, war Romy Schneider zu sehen. ELISABETH KAISERIN VON ÖSTERREICH Mit der Rolle der jungen Kaiserin Elisabeth erlangte Romy Schneider den internationalen Durchbruch: 1955 erschien der Film „Sissi“, unter der Regie des Österreichers Ernst Marischka. Der gigantische Erfolg zog die Fortsetzungen „Sissi – Die junge Kaiserin“ im Jahr 1956 und „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ 1957 nach sich. Die Sissi-Trilogie wurde in alle europäischen und auch in einige außereuropäische Länder exportiert und zählt mit fast 25 Millionen Zuschauern bis heute zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Filmen aller Zeiten. Mit dem gigantischen Erfolg sah das Publikum ab jetzt die Darstellerin Romy Schneider nur noch in der Rolle der jungen und naiven Kaiserin Elisabeth, einer Märchenprinzessin wie aus dem Bilderbuch, an der Seite des ebenfalls märchenhaften Kaisers, gespielt von Karlheinz Böhm. Von diesem übermächtigen Image kam sie auch Jahre später nur sehr schwer wieder los. Romy selbst sagte zu diesem Thema: „Sissi bappt an mir wie Grießbrei“. Die Schauspielerin Romy Schneider wollte zum Ende der 50er Jahre jedoch mehr von ihrem Können zeigen, doch Produzenten und Publikum waren zunächst nicht bereit, sie in anspruchsvollen Rollen zu akzeptieren. Eine vierte Sissi-Folge war in Produktionsplanung, Romy Schneider stand dafür jedoch nicht mehr zur Verfügung. .

Kunst & Kultur | Sehenswert | Ausstellungen BOLD THE MAGAZINE | 51 Foto: H. Köster, Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen, Berlin Romy Schneider 1957 in Cannes (Côte d‘Azur)

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