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BOLD THE MAGAZINE 04 2011

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PERSPEKTIVEN

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20 | BOLD THE MAGAZINE BASEL I KOPENHAGEN I STUTTGART I WIEN I ZÜRICH 14 | 15 | 16 OKT 2011 MAK WIEN www.blickfang.com

Schwerpunkt | Perspektiven | Lucian Broscatean BOLD THE MAGAZINE | 21 Inverted Perspective Lucian Broscatean Autor: F. Reip Seine Präsentation im Rahmen der Kollektiv-Show rumänischer Designer am Brandenburger Tor war eines der überraschenden Highlights der letzten Mercedes Benz Fashion Week Berlin: Lucian Broscatean. Seine konturreiche, kontraststarke Kollektion für die nächste Frühjahr/Sommer-Saison hört zudem auf den spannenden Namen „Inverted Perspective“ – Grund genug also für BOLD, Broscatean zum Interview zu bitten ... Wie sahen die künstlerischen Leitlinien aus, als Sie Ihre Arbeiten kreiert haben? Welchen Inspirationen sind Sie gefolgt, welche Ziele haben sie verfolgt? Ich versuche mit jeder Kollektion, eine Geschichte zu erzählen, die sich mit den verschiedenen Aspekten gegenwärtiger Lifestyles befasst – mit Mobilität und neuen urbanen Konfigurationen. Diese Geschichten verwebe ich dann mit persönlichen Erfahrungen und Perspektiven, die von einer Art ewiger Wanderung durchs urbane Labyrinth erzählen. Bei der Recherche versuche ich, so tief wie möglich in die Materie einzusteigen und Beziehungen zu zeitgenössischer Kunst herzu- Fotos: L. Broscatean stellen. Der Ausgangspunkt von „Inverted Perspetive“ war das dunkle, reflexive, merkwürdig schöne Universum des Avantgarde-Filmemachers Peter Tscherkassky. Die Figuren in Filmen wie „Manufraktur“, „Dream Work“ oder „Outerspace“ scheinen entwurzelt und in einer neuen Dimension wieder aufgetaucht zu sein. Unsichtbare Kräfte führen zu einer unerträglichen Spannung. Einige von den Techniken in Tscherkasskys Filmen, etwa die Gegenüberstellung von Bildern, Verschiebungen und Einflechtungen, erzeugen eine Art verkehrte und verstörende Perspektive. Von diesem komplexen und düsteren Ausgangspunkt machte ich Verknüpfungen zu anderen künstlerischen Universen – insbesondere zu den rituellen Szenen aus Stanley Kubricks „Eyes Wide Shut”. Eine andere Dimension zu betreten, die Flucht aus dem turbulenten urbanen Umfeld, das zieht mich an. Auf ihrer Wanderung durchlaufen die Charaktere eine Art Transgressionsritual, das sie an einen komplett anderen Ort bringt. Hat Ihre Heimat eine besonderen Einfluss auf Ihre Arbeit? Die Charaktere aus meinen Kollektionen sind Teil eines multikulturellen Umfelds – in diesem Zusammenhang habe ich schon oft über die spezifisch rumänischen Elemente meiner Arbeit nachgedacht. Das rumänische kulturelle Erbe ist in seiner Komplexität und in seinem Bedeutungsreichtum eine echte Inspirationsquelle. Offensichtliche Bezüge mag ich nicht, ich versuche daher, diese Einflüsse in einer ...

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