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BOLD THE MAGAZINE 04 2011

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PERSPEKTIVEN

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66 | BOLD THE MAGAZINE Kunst & Kultur | Im Gespräch Im Gespräch Die Fantastischen Vier Autor: F. Reip Unter dem Motto „Ungewöhnliche Events an ungewöhnlichen Orten“ luden Beck’s Gold und die Fantastischen Vier am 19. August 2011 zur zweiten Ausgabe der „Fresh Experiences“. Nach dem K21 Ständehaus in Düsseldorf, einem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, wurde dieses Mal das Blohm & Voss Werftgelände im Hamburger Industriehafen in eine Konzertlocation verwandelt. BOLD sprach mit Thomas D von den Fantastischen Vier ... Am Hamburger Hafen seid ihr an einem vergleichsweise ungewöhnlichen Ort aufgetreten. Was reizt euch daran? Gemeinsam mit Becks haben wir uns überlegt, Konzerte an Orten zu spielen, an denen es noch nie ein Event dieser Art gegeben hat. Locations für einen Abend zum Konzertsaal zu machen und das Ganze Dank einem speziellen Lichtkonzept in ein einmaliges Ambiente zu tauchen, war der besondere Reiz und die Herausforderung. Nach dem ersten Konzert im Ständehaus sind wir nun in die Industrie- athmosphäre eines Trockendocks eingetaucht. Ich glaube, dass das nicht nur für uns, sondern vor allem auch für das Publikum ein ganz besonderer Abend war. An welchen anderen ausgefallenen Orten habt ihr live gespielt? Unser Unplugged-Konzert in der Balver Höhle war nicht nur ein „MTV Unplugged“- Ritterschlag, sondern sozusagen auch „real underground“. Aber wir gehen auch gerne hoch hinaus, wie wir mit einem Konzert an der Zugspitze bewiesen haben. Wo möchtet ihr gern auftreten – und wo nie wieder? Ich fände den Eifelturm ganz interessant – frag mich nicht warum ... Zur zweiten Frage: Wahrscheinlich werden wir nie wieder zu „Musik liegt in der Luft“ gehen (der Auftritt fand im Jahr 1992 statt, Anm. d. Red.) – was aber auch gleichzeitig schade ist, denn die Anmoderation von Dieter Thomas Heck war legendär. Welche Relevanz hat das Thema „Perspektive(n)“ für euch als Künstler, Band für eure Arbeit? Auf unserer letzten Tour spielten wir auf einer gigantischen Mittelrundbühne und boten somit dem Publikum eine ganz neue Sicht auf die Fantas. Das hat uns selbst so geflasht, dass wir das diesen Dezember noch einmal machen werden. Insofern suchen wir immer wieder nach neuen Perspektiven für uns und das Publikum, um ein unvergessliches Konzerterlebnis zu schaffen! In den 20 Jahren eurer Karriere habt ihr euer Verhältnis zu Musik und Publikum immer wieder aus neuen Perspektiven erlebt, auch euer Song „Dann mach doch mal“ macht das deutlich ... Als Künstler sucht man natürlich ständig nach neuen Herausforderungen, will sich verändern, weiterentwickeln und wachsen. Das ist der Grund, warum wir immer an uns arbeiten. Unsere größte Angst ist, stehen zu bleiben und uns zu wiederholen. Aber ich denke, wir besitzen genug Mut und Selbstkritik um, rechtzeitig aufzuhören. Falls dass je der Fall sein sollte. Welche Assoziationen verbindet ihr mit der Redewendung: „Perspektiven schaffen“?

Kunst & Kultur | Im Gespräch BOLD THE MAGAZINE | 67 Foto: Beck‘s Gold Wir glauben alle, irgendwann mehr oder weniger die Welt erfasst zu haben. Wir denken, wir wissen, wer wir sind, wo wir stehen und wie es läuft. Aber das ist falsch und es wird immer falsch bleiben! Durch einen Perspektivenwechsel, durch die Fähigkeit, die Welt mit anderen Augen zu sehen, schaffen wir neue Möglichkeiten, bleiben flexibel und können uns auf die sich ständig verändernde Weltsituation einstellen. So bleibt das Leben spaßig und abwechslungsreich. Perspektiven zu haben, ist insofern gut, als man nicht vergisst, dass wir alle ständig unseren Standpunkt ändern, solange wir nicht stehen bleiben. Worauf darf man in der Zukunft gespannt sein? Nicht umsonst habt ihr euer letztes Album ja mit der Frage „Was wollen wir noch mehr?“ schließen lassen. Nach unserer Tournee im Winter werden wir uns nächstes Jahr zurückziehen, um an einem neuen Album zu arbeiten. Wieder einmal im Versuch, uns neu zu erfinden. Was wollen wir noch mehr? Noch lange nicht aufhören! Links zum Thema: www.diefantastischenvier.de www.becks.de/gold

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