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BOLD THE MAGAZINE 05 2012

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BEGEISTERUNG

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14 | BOLD THE MAGAZINE Schwerpunkt | Begeisterung | Nachgefragt Künstlerduo Christopher Makos und Paul Solberg („The Hilton Brothers“) Foto: O. Franke

Schwerpunkt | Begeisterung | Nachgefragt BOLD THE MAGAZINE | 15 und engagiert daran arbeiten. Man muss voll dabei sein, sonst wird das Resultat beliebig. Wie entstand die Idee zur aktuellen Ausstellung „Andy Dandy and Other Works“? Paul Solberg: Andy Dandy ist der Grundpfeiler und wesentliche Katalysator unserer Arbeit. „Andy Dandy and Other Works” zeigt Fragmente unseres künstlerischen Schaffens und unserer Zusammenarbeit. Alles entstammt unserem Buch: „Tyrants & Lederhosen”. Christopher Makos: Die Idee zur Ausstellung ist zusammen mit den art’otels und Maria Langhammer entstanden. Als die Erweiterung des Hotels um 61 Zimmer anstand, nahmen sie Kontakt mit uns auf. Zu der Zeit waren wir aber wegen verschiedener Ausstellungen und Projekte zu sehr eingespannt. Bei weiteren Treffen und Gesprächen kam dann die Idee zu der Ausstellung und den anderen Aktionen. Madjid Djamegari „Meine Begeisterungsfähigkeit treibt Menschen manchmal in den Wahnsinn!“ Samstagnacht auf der Zeil in Frankfurt. Schon von Weitem sieht man die Schlangen. Alle wollen ins „Gibson“, Deutschlands neuen Top-Club. Madjid Djamegari steht selbst an der Tür, begrüßt viele seiner Gäste mit Handschlag. Eine breite Treppe führt nach unten in die Räume des ehemaligen Kinos, jetzt Tanz- Kulisse aus Backstein, Beton und Bronze. Rock’n Roll-Feeling progressiv interpretiert. Der ehemalige Boss der Gastromarke King Kameha traf mal wieder den Nerv des Zeitgeists. Sein jüngstes Baby treibt er mit Live-Music, technischen Innovationen und 18-Stunden-Tagen unerbittlich zum Erfolg. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus? Ich bin meist um 9:30 Uhr im Büro, checke als erstes meine E-Mails und Facebook, spreche mit meinen Mitarbeitern und mache meine To-Do- und Prioritätenlisten für den Tag. Ich treffe viele Menschen – Mitarbeiter, Partner, Veranstalter oder Booker – und ehe ich mich versehe, ist es meist schon 18/19 Uhr. Ich schreibe wahnsinnig viele E-Mails, aber am Ende sind es die persönlichen Gespräche, die die Entscheidungen am stärksten beeinflussen. Wenn abends Veranstaltungen stattfinden, gehe ich in den Club, und gebe mein Bestes, um ein guter Gastgeber zu sein. Meine Arbeitswoche endet in der Nacht von Samstag auf Sonntag, meist gegen 4:00/4:30 Uhr. Da sind meine Mitarbeiter noch weit entfernt vom Feierabend! Was begeistert Sie am meisten an Ihrem Job? Der Umgang mit jungen Menschen, mit vielfältigen Themen, die meist positiv besetzt sind und Spaß machen. Die Herausforderung, jeden Tag vor neuen Aufgaben zu stehen und immer wieder neue Entscheidungen treffen zu müssen. Sie sind mittlerweile Anfang vierzig. An den Wochenenden empfangen Sie an der Tür oft persönlich Heerscharen von Gästen, einige von ihnen sind sehr jung. Inwieweit können Sie sich in diese Generation hineinversetzen, feiern Sie noch gemeinsam? Das Feiern überlasse ich lieber den Gästen, mir ist es aber wichtig, „nah dran“ zu sein, um das Gespür für die aktuelle und auch die nächste Club-Generation nicht zu verlieren. Die Atmosphäre in einem Club kann man nicht am Reißbrett entwickeln, man muss sie live spüren. Wie würden Sie den Begriff Club definieren. Ist es ein Ort, an dem man, unter Einfluss von möglichst viel Alkohol, den Alltag vergisst? Eine Kulturstätte, an der man tolle Musik erlebt und interessante Kontakte knüpft – ein Anmachschuppen, um einen Partner zu finden, oder alles zusammen? Ein Club ist ein Ort, an dem Menschen mit gleichen Interessen und Lebenseinstellungen aufeinandertreffen. Es wird viel darüber philosophiert, aber am Ende dreht sich alles um ein Thema: Boy meets girl! Alkohol und Musik geben uns die Möglichkeit, unverfänglich mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen. Nur wenn die Mischung stimmt, funktioniert ein Club. Viele Clubs, die sich auf spezielle musikalische Inhalte beschränken, scheitern am Ende genau aus diesem Grund! Für die musikalische Ausrichtung haben Sie prominente Partner ins Haus geholt. .

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