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BOLD THE MAGAZINE 05 2012

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BEGEISTERUNG

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18 | BOLD THE MAGAZINE Schwerpunkt | Begeisterung | Nachgefragt Foto: harvard – good relations group gmbh Murat Mermer: Deutschlandchef der PR-Agentur Harvard in München

Schwerpunkt | Begeisterung | Nachgefragt BOLD THE MAGAZINE | 19 Hirnforscher Gerald Hüther vertritt die These, dass Begeisterung die Hirnentwicklung und Lernfähigkeit positiv beeinflusst. Wie denken Sie darüber? Da hat der gute Mann völlig recht. Und ich würde auch behaupten, dass insgesamt die Lebensqualität und die Zufriedenheit zunehmen. Sie haben Soziologie, Psychologie und Kriminologie studiert, wie sind Sie in der PR-Branche gelandet? In der Tat durch meine Begeisterungsfähigkeit für Neues. Das war purer Zufall. Im Internet gesurft, ein Telefonat, im Anschluss einen Termin wahrgenommen, und das war´s: Ich habe mich begeistern lassen. Es hat sich unglaublich interessant und reizvoll angehört. Die Leute waren cool und super drauf. Die Projekte haben mich angesprochen. Ich habe mir gesagt: Hey, das möchte ich auch können, schau dir das doch einfach mal an und versuch´s. Inwieweit hilft Ihnen Ihr Kriminologie- Studium bei Ihrer Arbeit? Erstellen Sie bei Einstellungsgesprächen „Täterprofile“? Ich erstelle keine Täterprofile – aber ich erstelle immer und in jeder Situation Profile und Analysen wie ein „Profiler“, nicht nur bei Bewerbungsgesprächen. Das läuft ganz von selbst ab. Ich lege ein Raster an und vergleiche die einzelnen Versatzstücke. Public Relations hat ja immer auch etwas Manipulatives. Man versucht das Image von Marken, Firmen oder Menschen möglichst gewinnbringend zu formen – zu begeistern. Haben Sie manchmal ein Problem damit? Wer das behauptet, wird dem Metier und den Menschen nicht gerecht, macht es sich zu einfach, kapituliert und beweist damit, dass er mit Komplexität überfordert ist. Public Relations ist Kommunikation. Und Kommunikation variiert in der Sprache, in der Tonalität, der Intensität, den Kanälen und in der Geschwindigkeit nach Situation, Produkt, Branche und den Audiences. Daraus ergeben sich unzählige Möglichkeiten für eine erfolgreiche Kommunikation. Ich hätte eher ein Problem damit, wenn die Möglichkeiten, die sich in der Public Relations bieten, nicht erkannt und genutzt werden. Die PR-Maschinerie arbeitet immer mehr mit Inszenierungen. Einprägsame Bilder werden / sind mächtiger als Fakten. Was sagen Sie als Fachmann zu dieser Entwicklung? Das ist eine Facette oder ein Mittel, um bestenfalls schnell und direkt Aufmerksamkeit zu erreichen. Kann temporär eingesetzt werden und könnte auch durchaus sehr hilfreich sein. Aber nur, wenn es der Marke, dem Produkt, besser gesagt, dem „genetischen Code“, entspricht und somit authentisch ist. Inszenierungen sollten aber auf jeden Fall sinnvoll in die Kommunikationsstrategie eingebettet sein. Ihre PR-Agentur Harvard ist auf technikorientierte Branchen und digitale Medien spezialisiert. Inwieweit verändert der „digital Lifestyle“ die Gesellschaft? Die Erfindung des Internets hat enormen Einfluss auf die Veränderung der Gesellschaft. Das betrifft den Umgang mit anderen Menschen, aber auch den Umgang mit sich selbst. Der größte Schub für den Siegeszug des Internets kam mit der Einführung der Flatrate durch die Provider. Dann kamen internetfähige mobile Devices wie Notebooks, Smartphones und Tablets auf. Für die Dosierung ist jeder selbst verantwortlich. Auch wenn die neuen Spielzeuge uns begeistern, sollten wir uns Pausen gönnen. Was fasziniert und begeistert Sie an der PR-Branche? Die Vielseitigkeit. Die Herausforderungen. Unterschiedliche Menschen mit den jeweiligen Sichtweisen und Einstellungen kennenzulernen. Situationsgerecht agieren zu müssen. Am Puls der Zeit sein und mitwirken zu dürfen. Seine Kenntnisse auf diesem Gebiet einbringen zu können. Und sich fortwährend weiterentwickeln zu müssen: Zusammenfassend kann man begeistert sagen: Action! Links zum Thema: www.thehiltonbrothers.com www.artotels.com www.harvard.de

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