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BOLD THE MAGAZINE 08 2013

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44 | BOLD THE MAGAZINE

Kunst & Kultur | Die macher der C.A.R. im interview BOLD THE MAGAZINE | 45 Leben für die Kunst Die Macher der C.A.R. im Interview Interviews: H. G. TEINER In den vergangenen Jahren ist aus dem Konzept einer bodenständigen und gleichzeitig anspruchsvollen Kunstmesse mitten im Herzen des Ruhrgebiets eine überzeugende und zunehmend beachtete Plattform für zeitgenössische Kunst entstanden. Die C.A.R. (contemporary art ruhr) hat mit dem Standort und Weltkulturerbe Zollverein in Essen ins Schwarze getroffen und bietet eine beachtenswerte Ergänzung zu Köln, Basel und Berlin. Die klare und geschichtsträchtige Architektur bildet für die moderne Kunst eine einzigartige Präsentationsfläche mit der Ausstrahlung einer besonderen Authentizität in großzügiger Offenheit und Weite. Das Messekonzept besteht aus zwei thematisch unterschiedlich ausgerichteten Veranstaltungen: Der Medienkunstmesse im Frühsommer und der Messe für zeitgenössische Kunst aller Bereiche im Spätherbst. Das Vorhaben, in der Region Ruhrgebiet oder der Metropole Ruhr, wie es so schön modern klingt – mit den mehr als 5,3 Millionen Einwohnern einen regional erfolgreichen Kunstmarkt zu entwickeln – ist auf einem guten Weg. Im Umfeld des schnelllebigen Kunstbusiness bleibt der sympathische Kern der C.A.R. in jedem Fall erhalten: eine Plattform für kreative Vernetzung zu bieten. Die Initiatoren und Veranstalter der C.A.R, Silvia Sonnenschmidt und Thomas Volkmann, stellen sich nicht gerne in die erste Reihe – die gesamte Messe trägt jedoch unverkennbar ihre Handschrift. Frau Sonnenschmidt und Herr Volkmann, Sie leben und arbeiten im Herzen des Ruhrgebietes, das lange Zeit von der Stahlindustrie geprägt worden ist. Was verbindet Sie mit der Region? S. Sonnenschmidt: Ich wohne seit meinem fünften Lebensjahr in Essen, bin hier zur Schule gegangen und habe mich sehr früh überregional orientiert und für die ganze Welt interessiert. Zumal diese Region schon lange von vielen Nationalitäten bevölkert wurde. Das ist das Besondere: Die Menschen die hier leben, die Visionen, die es hier gibt – genau das versuchen wir in unseren Veranstaltungen als neue Bilderwelt dem Alten entgegenzusetzen. T. Volkmann: Die Industrie findet hier im Alltag nicht mehr statt und ist nur noch sichtbar in den alten Fabrikhallen und erhaltenen Baudenkmälern. Wir sind auf die Zukunft ausgerichtet. Die ganze Region ist in einem unglaublichen Wandlungsprozess, der noch 30, 40 Jahre anhalten wird. Das ist das Spannende: Die Veränderung. Das Multikulturelle des Ruhrgebietes erscheint dann auf der Ebene des Multikünstlerischen; die künstlerische Verarbeitung von Gegenwart steht im Zentrum Ihrer Arbeit als Kunstveranstalter? T. Volkmann: Ja, denn das Problem, das man hier in dieser Region hat, ist: Selbst von innen heraus setzen die Protagonisten immer noch auf die Klischees, weil das die Nummer sicherer ist ... Es ist ja so: Es herrscht ein gewisses Leuchtturmdenken, das aber zu sehr auf die Vergangenheit fokussiert, so dass das Neue kaum noch sichtbar ist. Aus diesem Grund nutzen wir die alten industriellen Räumlichkeiten, um sie mit neuen Inhalten zu besetzen. Unsere Messe ist in dieser Region Pionierarbeit, und wir stecken mitten in einer spannenden Entwicklung. Wo liegen Ihre Wurzeln im Kunstbetrieb? T. Volkmann: Ich habe 1980 als Künstler, Maler und Designer angefangen und

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