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BOLD THE MAGAZINE 08 2013

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46 | BOLD THE MAGAZINE Kunst & Kultur | Die macher der C.A.R. im interview Foto: C.A.R. C.A.R. Initiatoren: Silvia Sonnenschmidt (links) und Thomas Volkmann (rechts)

Kunst & Kultur | Die macher der C.A.R. im interview BOLD THE MAGAZINE | 47 fasse den Begriff des Künstlers als Crossover auf 1986 habe ich meine erste eigene Galerie eröffnet. In unserer Region, in der viele Galerien abwanderten, wurde uns klar, dass diese Dauerpräsenz nicht mehr sinnvoll ist und wir mit temporären Veranstaltungen in die Zukunft gehen wollen. S. Sonnenschmidt: Ich habe ursprünglich Kunstgeschichte studiert, an der Ruhr- Universität Bochum. Von da ab stand mir die Welt offen mit vielen Möglichkeiten. Mit Thomas habe ich 1995 angefangen, Galerien zu betreiben. Der Umgang mit Künstlern war mir sehr wichtig, die Form einer Galerie wurde aber zunehmend fraglich. Ich habe dann 10 Jahre im Bereich Design und Designförderung gearbeitet. Irgendwann stand bei uns beiden die Frage im Raum: Warum gibt es hier eigentlich keine Kunstmesse? Woher nahmen Sie die Zuversicht, in dieser Region ein Publikum für Innovative Kunst im größeren Maßstab ansprechen und erreichen zu können? T. Volkmann: Der Maßstab war ja nicht immer so groß. Wir haben einfach losgelegt, klein begonnen, und sind stetig gewachsen. Es gab hier mal ein Format mit dem Namen Kunstquadrate, das ist der Ursprung unserer Ambitionen zu einer Kunstmesse. Das Quadrat als Grundfläche der Kunstpräsentation. Auch heute noch ist dies die Idee, die unserer Standplatzvergabe zugrunde liegt, ein Raumsystem im Sinne eines Open Space. Quadratische Flächen als Inseln im Raum. Wie bewältigen Sie den organisatorischen Aufwand für zwei unterschiedliche Kunstmessen im Jahr, die dazu auch noch immer größer werden? T. Volkmann: Der Arbeitsumfang nimmt nicht zu, und die maximale Größe der Medienkunstmesse ist erreicht, jetzt wird die Qualität erhöht. Wir haben von Anfang an auf Effizienz und Minimalismus gesetzt und haben über Jahre unsere Abläufe optimiert. Heute bekommen wir weit mehr interessantere Bewerbungen, haben interessantere Künstler und werden uns jetzt qualitativ verdichten. S. Sonnenschmidt: Wir wollen nicht immer größer, immer weiter ... Wir wollen jetzt an den Feinheiten arbeiten – den Service und die Kommunikation weiter verbessern. Alles ist getragen von einer großen Leidenschaft, und das soll weiterhin so bleiben. T. Volkmann: Apropos Effizienz: Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Messe kaum Müll produziert: Nur einen halben VW-Bus voll! In diesem Jahr heben Sie die Fotokunst mit einem Photo Special besonders hervor. Was ist der Grund hierfür? S. Sonnenschmidt: Die Fotokunst haben wir von vornherein zur Medienkunst gezählt. Dass wir diese Sparte besonders betonen, liegt zum einen daran, dass wir erstmals die Frühjahrs-C.A.R. im SANAA-Gebäude veranstalten, mit anderen räumlichen Gegebenheiten als beispielsweise im Rahmen der Kokerei-Anlage im vergangenen Jahr. Wir haben zum anderen Fotokünstler gezielt zur C.A.R. eingeladen, z. B. Lee Tonks aus Los Angeles, und dazu kommen allein drei Fotokunst-Galerien aus Seoul. Die Galerie Klose kommt hier aus der Region, aus Essen. Wir wollen zeigen, dass Medienkunst nicht nur aus Installationen und Videoprojektionen besteht, sondern dass die Fotokunst dazu gehört, und dies wollen wir in Zukunft weiter ausbauen. Mir ist bei den Bewerbungen aufgefallen, dass mehr Fotokünstler die Möglichkeiten der Digitaltechnik nutzen und ergänzend Videos herstellen. So können wir zeigen, dass Foto- und Videokunst sehr eng verbunden sind, teilweise in einem Werk. Es ist zur Zeit auffällig, dass die Formen des Fotografisch-Künstlerischen immer vielfältiger werden und sich auch auf breiter Basis zunehmend Aktivitäten mit Kunstanspruch entwickeln ... T. Volkmann: Ja, mittlerweile kann fast jede Kamera Videos aufnehmen, und Künstler, die jetzt von den Hochschulen kommen nehmen das auch wahr. Wir wollen diese neuen Möglichkeiten zeigen und wiederum auch andere Künstler inspirieren, beispielsweise in begleitenden Workshops, welche den gesamten Workflow von der Aufnahme bis zum Druck beleuchten. Das ist auch ein Grund für uns, die Medienkunst allen etwas näher zu bringen. Insbesondere im Web entstehen neue Fotokunst-Trends, von Lomographie bis iPhone-Fotoportalen. Bei uns spiegeln sich die jeweiligen Trends wider, wir haben beispielsweise auch schon Fotowettbewerbe veranstaltet, bei denen es um Handyfotografien und auch Videos ging. Unser Anliegen ist es, die

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