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BOLD THE MAGAZINE 08 2013

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50 | BOLD THE MAGAZINE Kunst & Kultur | Sehenswert | Ausstellungen sehenswert CATCH THE LIGHT Autor: H. G. Teiner linsen: Die Geschichte des Unternehmens ist Thema einer Ausstellung im Schloßparkmuseum in Bad Kreuznach. Viele Exponate dokumentieren die spannende und facettenreiche Entwicklung des mittelständischen Unternehmens und sind gleichzeitig auch Teil der Zeitgeschichte und der persönlichen Vita vieler Fotografen, Fotolaboranten und Cineasten. Ob Fotografie, Schmalfilm oder 35mm-Filmaufnahme, Kinoprojektion oder elektronische Fernsehauf- Schneider-Kreuznach steht seit einem Jahrhundert für Spitzentechnologie aus Deutschland: Die deutsche Optikfabrikation wurde seit 1913 maßgeblich durch Bad Kreuznach mitbestimmt. Die ehemaligen Joseph Schneider Werke zählen heute zu den Weltmarktführern im Bereich innovativer Entwicklung und Herstellung von Hochleistungsobjektiven für Foto, Film, Industrieoptik und Feinmechanik. Dahinter stecken 100 Jahre Leidenschaft für präzise Glaszeichnung – die Objektive standen und stehen für Perfektion und Langlebigkeit. „Der Anspruch des Unternehmens war immer: Höchste Qualität statt Masse. Dem fühlen wir uns nach wie vor verpflichtet“, sagt Dr. Josef Staub, Geschäftsführer der Schneider-Gruppe. Weltweit sind hier 660 Mitarbeiter beschäftigt, davon allein 360 am deutschen Stammsitz. Für den semiprofessionellen Fotoliebhaber gab es 2012 eine kleine Überraschung: Schneider-Kreuznach gewann den photokina STAR für die Vorstellung von hochwertigen Objektiven, welche an die trendigen Systemkameras von Panasonic-Lumix sowie an Olympus Pen- und OM-D-Kameras passen. Die Objektive, unter anderem ein lichtstarkes Super Angulon (Weitwinkel mit Autofokus), werden voraussichtlich ab 2014 erhältlich sein. Fotos: Schneider-Kreuznach Die Welt im Fokus Bis: 31. August 2013 Schloßparkmuseum Dessauer Straße 49, 55545 Bad Kreuznach www.museen-bad-kreuznach.de

Kunst & Kultur | Sehenswert | Ausstellungen BOLD THE MAGAZINE | 51 Foto: Bundeskunsthalle Bonn Foto: A. Fellig, Weegee Foto: G. Gamper Gefürchtete Krieger und begnadete Diplomaten: Die Irokesen, ursprünglich beheimatet im heutigen US-Bundesstaat New York, hielten im 17. und 18. Jahrhundert die kolonialen Armeen des alten Europa in Atem. Gleichzeitig inspirierte ihr beispielhafter Zusammenschluss die Menschen weit über Amerika hinaus. In den 70er Jahren pinnten sich die Nachfahren der Blumenkinder-Bewegung Plakate an die Wände, mit ökologisch weisen Sprüchen der Indianer à la: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann“. Begleitend zur Ausstellung entsteht auf dem Bonner Museumsplatz ein großes irokesisches Langhaus aus Baumrinde. Ein umfangreiches Rahmenprogramm macht die ursprüngliche Lebensweise der Irokesen für die interessierten Besucher erlebbar. Schwarzweiß-Fotografien mit viel Licht und tiefen Schatten: Arthur Fellig, der sich selbst Weegee, The Famous, nannte, gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten der amerikanischen Fotografie von den 30er bis in die 50er Jahre. Er wurde berühmt durch seine nächtlichen Fotos von Brandkatastrophen, Unfällen und Morden, Prostitution und Outlaws. Sein schonungsloser Blick auf New Yorker Obdachlose und sein drastisch-realistischer Ansatz, gesellschaftlich Geächtete ins Zentrum seines fotografischen Interesses zu stellen, prägten sein Schaffen. Die Ausstellung präsentiert über 100 Fotografien dieses prägenden Realisten. Weegee nannte seine erste Ausstellung zu Lebzeiten „Murder is my business“. Die Oberhausener Schau vereint neben den Bildern zu Tatorten und Tätern auch solche zu Celebrities und Stars wie Jackie Kennedy oder Salvador Dalí. Richard Wagner (1813 – 1883) verbrachte nach seiner Beteiligung am Dresdner Mai-Aufstand neun künstlerisch entscheidende Jahre im Exil in Zürich. Er verfasste hier nicht nur verschiedene Kunstschriften und die Programmschrift „Ein Theater in Zürich“, sondern komponierte auch große Teile des „Ring des Nibelungen“. Am Aktientheater dirigierte er Werke von Mozart, Weber und Beethoven sowie seinen „Fliegenden Holländer“ und „Tannhäuser“. Internationales Aufsehen erregten die Mai-Konzerte von 1853, die als Vorläufer der Bayreuther und der Zürcher Festspiele gelten. Die Aufführung von Wagners Musikdramen hat seither eine große, über 150 Jahre währende Tradition an der Limmat. Aus Anlass von Wagners 200. Geburtstag gibt die Ausstellung erstmals einen Überblick über die Inszenierungen am Stadttheater und Opernhaus. Auf den Spuren der Irokesen Bis: 4. August 2013 Weegee – The Famous Bis: 8. September 2013 Walküren über Zürich Bis: 18. August 2013 Bundeskunsthalle Bonn Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn www.bundeskunsthalle.de Ludwig Galerie K.-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen www.ludwiggalerie.de Kunsthaus Zürich Heimplatz 1, 8001 Zürich www.kunsthaus.ch

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