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BOLD THE MAGAZINE No.04

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KREATIVITÄT IDEEN ENTSTEHEN IM KOPF | SCHÖPFUNG UND VERÄNDERUNG | DESIGNER HANNS LOHRER | FOTOGRAF TODD MCLELLAN | BERKLEE COLLEGE OF MUSIC | THE GASLIGHT ANTHEM | BLOC PARTY

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104 | BOLD THE MAGAZINE Die letzte Seite | obsessive Detailverliebtheit obsessive Detailverliebtheit Life is just a game Autor: J. M. Brain Seit Ende der Neunziger steht Razer für kompromisslose Gaming- und Lifestyle-Produkte mit hohem Anspruch an Qualität und Design. Das unter Gamern Kultstatus genießende Unternehmen sorgt mit innovativen und kreativen Konzepten regelmäßig für Furore. Mit seiner weltweit ersten für den professionellen Einsatz konzipierten Gaming- Maus schuf das in Carlsbad, Kalifornien, gegründete Unternehmen die Branche für Gaming-Periphere. CEO, Creative Director, Mitbegründer und „Chief Gamer“ Min-Liang Tan hat das Unternehmen wie kein anderer geprägt und steht als Galionsfigur für das unverwechselbare Design, die obsessive Detailverliebtheit und das Lebensgefühl von Razer. Als Min-Liang 1998 seine Robe als Rechtsanwalt am Obersten Gerichtshof in Singapur an den Nagel hing und sich seiner Gaming-Leidenschaft verschrieb, wurde „StarCraft“ gerade zum meistverkauften Spiel des Jahres gekürt. Kurz zuvor war mit der CPL (Cyberathlete Professional League) die erste Liga für Computer-Spieler gegründet worden. „Ich habe damals professionell gespielt und irgendwann gemerkt, dass ich Fotos: Razer, Abb./Porträt: Min-Liang Tan mehr Spaß daran habe, jemanden online zu fraggen als im Gericht zu stehen“, begründet er seine Entscheidung. „Zusammen mit Robert ‚Razerguy‘ Krakoff wollte ich das weltweit beste Gaming-Unternehmen auf die Beine stellen, das seine Produkte speziell für die Anforderungen von Gamern entwickelt.“ Das erste Produkt schlug dann auch ein wie eine Bombe. Die „Razer Boomslang“, benannt nach einer Schlange, fand reißenden Absatz unter der seit damals stetig wachsenden Gamer-Gemeinde. „Unser erstes Produkt sah aus, als ob es eine Logitech-Maus zu Mittag gegessen hätte, deshalb benannten wir sie nach einer Schlange aus dem Süden Afrikas. Später fanden wir es dann einfach cool, unsere Mäuse nach Schlangen zu benennen. Auch weil Razer nicht nur einfache Computer- Mäuse herstellte.“ Min-Liang Tan hat es bis heute geschafft, den Mythos um Razer regelmäßig mit innovativen und qualitativ hochwertigen Produkten zu befeuern. „Wir sind der weltweit einzige Hersteller für Gaming-Peripherie, der sich eine dedizierte Research- und Development-Abteilung leistet. Wir entwickeln bis heute unsere eigene proprietäre Technologie, die im Vergleich zur Konkurrenz immer mindestens eine Generation Vorsprung hat.“ Mit seiner Kreativität im Produkt- und Technologie-Design hat Min-Liang es geschafft, aus dem kleinen Mausproduzenten aus Kalifornien ein weltweit agierendes Unternehmen für Gaming- und Lifestyle-Produkte mit über 300 Mitarbeitern und Büros in 15 Ländern zu machen. 2007 erhielt er dafür von der Singapore Computer Society (SCS) die Auszeichnung „Professional of the Year“.

BOLD THE MAGAZINE | 105 Auch die neuesten Entwicklungen von Razer tragen seine Handschrift. Mit der „Razer Taipan“ führt der Gaming-Spezialist erstmals eine Doppelabtastung bestehend aus Laser- und optischem Sensor bei Mäusen ein und sorgt so für einen weiteren Sprung bei der Genauigkeit des Steuergeräts. Die „Razer Ouroboros“ legt den Fokus auf maximal mögliche Anpassbarkeit, so kann die Maus in ihrer Länge und Breite verändert werden, um jedem Spieler perfekt in der Hand zu liegen. Doch Razer macht nicht nur Mäuse, auch Tastaturen, Headsets, Headphones und Konsolen-Peripherie gehören zum Portfolio. Die „Razer BlackWidow“ ist seit Jahren die Referenz im Bereich mechanische Tastaturen und räumt regelmäßig Awards ab. „Das härteste bei der Entwicklung ist, keine Kompromisse einzugehen. Es gibt immer Bedenken, sei es finanziell, den Zeitplan betreffend oder von Seiten der Entwickler. Dabei machen die meisten Unternehmen genau das, was wir vermeiden: sie gehen einen Kompromiss ein, um den Zeitplan einzuhalten oder Kosten zu sparen“, beschreibt Min seine Entwicklungsphilosophie. „Bei Razer bringen wir ein Produkt lieber später auf den Markt, als dass wir einen Kompromiss eingehen, der sich von unserer Vision unterscheidet.“ Ein weiterer großer Fokus bei der Produktentwicklung ist die enge Zusammenarbeit mit der Community. Razer war das erste Unternehmen, das E-Sportler, Teams und Turniere unterstützt und deren Feedback zu Produkten einforderte. Das Hinzuziehen von professionellen Spielern für die Produktentwicklung spiegelt sich auch im Unternehmens-Slogan wieder: „For Gamers. By Gamers.“ „Niemand ist so anspruchsvoll wie ein professioneller Spieler. Wir zählen auf dieses direkte Feedback, um unsere Produkte so gut wie möglich zu machen.“ Inzwischen geht das Engagement von Razer noch viel weiter. Dieses Jahr hat das Unternehmen erstmals die FISE als Sponsor unterstützt und fördert mit den BMX-Fahrern Daniel Wedemeijer und JB Peytavit sowie MTB-Fahrer Anthony Villoni drei Athleten aus dem Action- Sport-Bereich. „Professionelle Actionsport-Athleten spielen häufig Videogames und verlangen bei ihrer Gaming-Ausrüstung die gleiche Qualität wie bei ihren Bikes oder Boards. Die FISE gab uns die ...Möglichkeit, diese Welten von professionellem Actionsport und Gaming zu verbinden“, erläutert der Razer-„Chief Gamer“. „Unsere Kopfhörer und tragbaren Lautsprecher sind bei Spielern und Actionsportlern angesagt und gehören zu den besten, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind. Daher haben wir uns für das Audio- Sponsorship auf der FISE entschieden.“ Eines dieser Audio-Produkte ist das „Razer Electra“, das sich sowohl für den Gaming-Einsatz als auch als Lifestyle- Headphone für unterwegs eignet. „Gaming hat sich heute in der Gesellschaft weitgehend etabliert und zieht immer weitere Kreise in unserem Alltag. Wir sind das einzige Unternehmen, das diesen Lifestyle versteht und von Anfang an unterstützt hat. Für uns bei Razer gilt seit jeher: Life is just a game.“ Link zum Thema: www.razerzone.com

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