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BOLD THE MAGAZINE No.04

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94 | BOLD THE MAGAZINE Lifestyle & Trend | Leidenschaft mit Tradition | Alfa Romeo Alfa Romeo Giulia Berlina (1962 - 1978), Bild rechts: Abb. Innenraum

Lifestyle & Trend | Leidenschaft mit Tradition | Alfa Romeo BOLD THE MAGAZINE | 95 entwickelte Automobil des Unternehmens nach dem Zweiten Weltkrieg. Die selbsttragende Karosserie und der Vierzylindermotor waren eine Neuentwicklung. Eine Besonderheit waren hier die beiden obenliegenden Nockenwellen, die über eine Kette angetrieben wurden und den Motor äußerst drehfreudig machten. Die viertürige Berlina wurde schnell bei gut verdienenden Familienvätern, die im Motorsport mitmachen oder nur so tun wollten, beliebt. In der Werbung hieß es zum Alfa Romeo 1900: „la berlina che vince le corse“ („die Limousine, die Rennen gewinnt“). Mit einer Spitzengeschwindigkeit des Viertürers von damals beachtlichen 160 bis 170 km/h, war dies nicht einmal übertrieben. 1954 erblickte die Giulietta das Licht der Welt und war die erste auf Großserie ausgelegte Modellreihe von Alfa Romeo und gleich ein großer Erfolg. Während der Alfa Romeo 1900, mit dem Alfa Romeo auf die Fertigung in Montagelinien umgestellt hatte, noch in einer gehobenen Fahrzeugklasse angesiedelt war, waren die kompakten Giulietta für größere Bevölkerungskreise erschwinglich. Dabei ließ es die Giulietta nicht an technischer Raffinesse fehlen: Nicht nur der Zylinderkopf, sondern auch der Motorblock war aus einer leichten und gut Wärme abführenden Aluminiumlegierung gegossen. Gleich zwei obenliegende Nockenwellen machten die Motoren überaus drehzahlfreudig, was seinerzeit die pure Rennsporttechnik war. Andere Großserienhersteller boten noch jahrzehntelang Motoren mit einer untenliegenden Nockenwelle, Stoßstangen und Rümpfen aus Gusseisen an. Von ihren deutschsprachigen Besitzern wurden die Giulietta oft liebevoll „Julchen“ genannt. 1961 expandiert Alfa Romeo und es wird zu eng in Portello. Die neue Produktionsstätte entsteht in Arese am Rande Mailands und ein neues Auto wirft seinen Schatten voraus: Von 1962 bis 1978 rollt der Giulia in Arese von den Bändern und wird zum unvergesslichen Traumwagen ganzer Generationen. Die im Vergleich zur Vorgängerin deutlich geräumigere Limousine, hieß nicht mehr „Giulietta Berlina“, sondern nur „Giulia“. Ergänzt wurde der Name ausstattungsabhängig um weitere Zusätze: Coupé (Sprint/GT), Cabriolet (Spider) usw. Der etwas hohen und kantigen Form sah man nicht an, dass sie im Windkanal getestet worden war. Sie hatte einen Widerstandsbeiwert (CW) von nur 0,34 und der kleine Motor (Giulia 1300) leistete 78 PS. Er ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Spitzenversion (ti Super) hatte über 112 PS und fuhr max. 190 km/h. Ein Zitat aus dieser Zeit lautet dann auch wie folgt: „Überlegenheit, die man nur mit Maßen ausnutzen darf, wenn man nicht die übrigen Verkehrsteilnehmer ängstigen will“ (auto motor und sport). Dieses Modell wurde zwischen 1963 und 1964 in nur 501 Exemplaren produziert und ist bis heute die meist gesuchte Variante – für die mittlerweile Preise bis zu 50.000 Euro gezahlt werden. Die siebziger Jahre beginnen mit drei Sensationen aus dem Hause Alfa Romeo: Es erscheint der spektakuläre V8-Sportwagen Montreal, dessen Form aus der Hand des Bertone-Zeichners Marcello Gandini stammt. Außerdem präsentiert Alfa Romeo mit der Alfetta eine neue Limousinengeneration, deren Antriebstechnik auf die des gleichnamigen Formel 1-Renners zurückgeht, mit dem Alfa Romeo die ersten beiden Formel-1- WM-Titel erobern konnte … Wenn Sie mehr über Alfa Romeo (siebziger Jahre bis heute) lesen möchten und wissen wollen was es mit dem vierblättrigen Kleeblatt auf sich hat, lesen Sie die Fortsetzung unserer drei teiligen Alfa Romeo-Reihe in der BOLD-Ausgabe 06 2012 … Link zum Thema: www.alfaromeo.com

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