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BOLD THE MAGAZINE No.09

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FASZINATION AUF DEN SPUREN EINES PHÄNOMENS | SYDNEY IM LICHT DER KUNST | SPORTFREUNDE STILLER | KLEOPATRA: EWIGE DIVA | VIETNAM: HINTER DEM WOLKENPASS | AY CARAMBA: TO LUST FOR CARS

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78 | BOLD THE MAGAZINE Reise | Vietnam | Lang Co Bucht erübrigt. Die Banyan-Tree-Gruppe hat sich an allen ihren Standorten hohe ethische Standards auferlegt. Sie wirtschaftet nachhaltig, was den Schutz der Umwelt sowie die soziale und ökonomische Integration der lokalen Bevölkerung umfasst. „Wir legen großen Wert darauf, dass die gesamte Region von unserer Investition und unserem Engagement profitiert“, sagt Johann. So sei der große Teil der Beschäftigten in der näheren Umgebung angeworben und ausgebildet worden – vom Zimmermädchen über Kellner und Barkeeper bis hin zu Fahrern und Tech- nikern. Auch die Umweltaktivitäten des Resorts schließe die Region mit ein. Herr Cuong, Fischer aus dem nahe gelegenen Dorf Can Duong, ist inzwischen „froh“ über seine neuen Nachbarn. „Erst war die Dorfgemeinde skeptisch, ob hier nicht ein Touristenghetto entsteht“, erinnert er sich. Aber schon bei den Bauarbeiten des Resorts habe sich gezeigt, dass der Investor zuvor Arbeitslose aus der Umgebung beschäftigt und gut bezahlt. Nun, da die ersten Gäste kommen, dürfe er zwar aus hygienischen Gründen seinen Fisch nicht direkt an das Hotel verkaufen, sondern müsse weiterhin den Markt beliefern, fügt der 53-Jährige hinzu. Aber die Touristen würden mit ihm gerne einen Ausflug in seinem Rundboot machen, wodurch er ein gutes Zubrot verdiene. Außerdem habe das Banyan Tree dafür gesorgt, dass der Müll in seinem Ort nun regelmäßig abgeholt wird. Seine Frau Gal ergänzt: Und in der Grundschule einige Kilometer weiter hat das Hotel eine Filteranlage für Trinkwasser gespendet. Der Strandurlaub in der Lang-Co-Bucht ist umso reizvoller, als dass er sich Residenz-Villa des Banyan Tree Resorts

Reise | Vietnam | Lang Co Bucht BOLD THE MAGAZINE | 79 bestens kombinieren lässt mit dem Besuch der wichtigsten historischen Kulturorte Vietnams. Die alte Kaiserstadt Hue und der früher für die Schifffahrt bedeutende Handelsort Hoi An, beide Weltkulturerbestätten der Unesco, sind mit dem Auto in jeweils zwei Stunden bequem zu erreichen. Fischer in einer Lagune am Fuß des Wolkenpasses Hoi An ein lebendiges Museum In Hoi An betreibt die Banyan Tree Gruppe in exponierter Lage – direkt gegenüber der historischen japanischen Brücke – das Restaurant Seedlings, in Kooperation mit der Nichtregierungsorganisation Koto aus Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. „Koto vermittelt sozial benachteiligte Jugendliche“, erklärt die Projektleiterin Chi Phan. „Wir bilden sie zum Koch, Kellner und Restaurantmanager aus.“ Die Jugendlichen würden alles lernen, um später selbst ein Restaurant führen zu können. Auch könnten die jungen Leute später vom Banyan Tree Resort übernommen werden, wenn sie möchten. Die Gäste des Seedlings sitzen zum Abendessen auf der dem Thu-Bon-Fluss zugewandten Terrasse. Es gibt Frühlingsrollen mit Garnelen, die Nudelsuppe Pho Bo mit Rindfleisch, gefüllten Tintenfisch, Lotusstängelsalat, gegrillte Entenbrust mit Ingwer – köstlich, aromatisch, leicht. Aus Holz gezimmerte Fischerboote und Sampans mit am Bug aufgemalten roten Augen, die böse Flussgeister vertreiben sollen, tuckern gemächlich vorbei. Direkt neben dem Restaurant führt die von farbigen Laternen erleuchtete An-Hoi- Brücke, die Fußgängern, Fahrrad- und Mopedfahrern vorbehalten ist, zur Altstadt mit ihren vielen ebenfalls von Lampions beleuchteten Gassen. An der Uferpromenade reihen sich zahlreiche Restaurants, Biergärten und Märkte, auf denen bis spät abends Fisch, Fleisch, Gemüse und Gewürze verkauft werden. Wer durch die Gassen schlendert, wird auf kleine ehemalige Wohnhäuser chinesischer Händlerfamilien aufmerksam, deren offene Pforten den Gast willkommen heißen. Gemeinsam mit den vielen alten taoistischen Tempeln, aus denen schwersüßliche Rauchschwaden von Räucherkerzen ziehen und in denen der Klang von Gongs und Zimbeln schallt, verleihen sie Hoi An selbst heute noch den Charakter eines lebendigen Museums. Ein Spaziergang durch die Altstadt lässt erahnen, welche Bedeutung Hoi An mehrere Jahrhunderte für den Welthandel vor allem zwischen China und Japan, später auch Portugal gehabt hat. Chinesen und Japaner durften sich in

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