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BOLD THE MAGAZINE No.11

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EMOTION

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12 | BOLD THE MAGAZINE Einstieg | Emotion

Einstieg | Emotion BOLD THE MAGAZINE | 13 sind dagegen erst einmal unsichtbar und finden im Inneren statt. Im Gehirn werden die körperlichen Veränderungen ausgewertet und dann, mehr oder weniger bewusst, bewertet. Kinder müssen erst lernen, ihre Emotionen als Gefühlsregungen wahrzunehmen und somit auch die soziale Kompetenz erwerben, die Emotionen und Gefühle anderer lesen zu können. Emotionen zeigen sich zuerst auf der körperlichen Ebene durch Muskelanspannung, verstärkten Herzschlag oder eine erhöhte Schweißproduktion. Das Hormonsystem und das Nervensystem haben diese Erscheinungen eingeleitet. Über Steuerungen des Gehirns werden wir unwillkürlich in einen bestimmten Gefühlszustand versetzt. Doch wie wahr sind Gefühle? Und schließlich: Sind wir unsere Gefühle? Wenn wir beobachten, wie schnell Gefühle kommen, wieder gehen und durch neue abgelöst werden, kommen Zweifel auf. Doch selbst die einfache Lebensform einer Schnecke zeigt emotional eindeutige Reaktionen: Bei der Meeresschnecke Aplysia wurde beobachtet, dass bei Bedrohung und Stress der Blutdruck ansteigt und das Tier als Abwehrreaktion rote Tinte versprüht. Ähnelt die Angst der Schnecke am Ende unseren verborgenen und unbewussten Ängsten? Einen Unterschied gibt es auf jeden Fall: Ihre Reaktionen passieren tatsächlich, im selben Augenblick und resultieren nicht aus einer Summe von Erfahrungen. EMOTIONEN TEILEN: MITGEFÜHL Für das menschlich-emotionale Gefühlserleben ist die Fähigkeit zum Mitfühlen, zum Teilen, entscheidend. Wir erleben die eigenen Empfindungen und können die der Anderen als Simulation miterleben. Die sogenannten Spiegelneuronen sorgen hier für die Fähigkeit des Hineinversetzens in die Gefühlswelt einer anderen Person. So werden im Kino, an traurigen Stellen, raschelnd über den Raum verteilt, die Papiertaschentücher herausgekramt und das Gähnen eines Gegenübers regt spontan zur unwillkürlichen Nachahmung an. Spiegelneuronen sind ein nervliches Resonanzsystem im Gehirn, welches die emotionalen Ausbrüche anderer Menschen allein durch das bloße Ansehen zur Nachahmung anregt. Es gibt jedoch Menschen, die in das Gesicht eines Anderen schauen und keine Ahnung haben, wie der Gesichtsausdruck des Gegenübers zu interpretieren ist. Von den eigenen Gefühlen auf die der anderen Menschen zu schließen, ist eine soziale Kompetenz und Notwendigkeit. Die Unfähigkeit zur Empathie (Gefühlslosigkeit) macht ein soziales Verhalten nahezu unmöglich. Von diesem Phänomen sollen etwa zehn Prozent der Menschen betroffen sein – ein Erkennen von Gesichtsausdrücken, von Freude und Schmerz, findet hier nicht statt, ein Mit-Gefühl gibt es nicht. Johann Wolfgang von Goethe stellte zu diesem Thema treffend fest: „Welch eine himmlische Empfindung ist es, seinem Herzen zu folgen.“

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