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BOLD THE MAGAZINE No.11

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40 | BOLD THE MAGAZINE Kunst & Kultur | SEHENSWERT Foto: Ausstellungskatalog Duisburger Akzente 2014 : „Werte im Widerstreit“, Kultur- und Stadthistorisches Museum

Kunst & Kultur | SEHENSWERT BOLD THE MAGAZINE | 41 Foto: Sammlung Carl Scharf Foto: G. van Hees / Tejo Remy,1991 Foto: U. Grossarth / „Carre“ Die Vorstellungen von einem Paradies spiegeln sich in Fotografien aus der Südsee wider: Historische Fotografien von Sandstränden, Kokospalmen und Inselschönheiten prägen das Bild von der polynesischen Inselwelt von Hawaii, Samoa, Tahiti und Neuseeland und wecken auch heute noch die Sehnsucht. Anhand ausgewählter Fotografien aus dem historischen Fotobestand des Museums wird erkundet, wie Polynesien zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert mit fremdem Blick gesehen und auch inszeniert wurde. Neben Werken kommerzieller Fotografen umfasst die Ausstellung zahlreiche Amateuraufnahmen, die einen unverstellten und einzigartigen Einblick in den kolonialen Alltag geben. Die Motive reichen von Picknickszenen, lasziv dargestellten Frauen, Landschaften bis zu Naturkatastrophen und Plantagenarbeitern. Immer neue Dinge müssen her, unsere Konsumkultur lebt schließlich davon. Dieses Neue darf aber auch alt aussehen und gebraucht sein. Seit einigen Jahren ist dieses Phänomen nicht nur in der Schweiz zu beobachten. Der Trend hat sich global ausgeweitet: Oldtimer und Gebrauchtes erfahren eine gesteigerte Wertschätzung. „Vintage“ heißt diese Bewegung: künstliche Patina stilisiert das Massenprodukt zum Unikat. In der Ausstellung „Vintage – Design mit bewegter Vergangenheit“ geht es um die Aura und das Besondere, das von „originalen“ Vintage-Stücken ausgeht, wie auch um das kunstvoll auf „alt“ getrimmte Aussehen bei neu hergestellten Design- Objekten. Dabei werden die Motive beleuchtet, die hinter der neu entdeckten Sehnsucht nach den alten Objekten mit Gebrauchsgeschichte stecken. Die bislang umfangreichste Retrospektive von Ulrike Grossarth setzt erstmals ihr Schaffen in den 70er und 80er Jahren, ihre plastisch-bildnerischen Arbeiten, ihre Aktionen und aktuellen Arbeiten, die historische und ideengeschichtliche Themen berühren, in Beziehung zueinander. 1980 gründete Grossarth in Essen eine Zweigstelle der von Joseph Beuys initiierten Free International University. Seit 1998 ist sie Professorin für Übergreifendes künstlerisches Arbeiten an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. 2009 erhielt sie den Käthe- Kollwitz-Preis der Akademie der Künste Berlin. „Die Herstellung von Kunstwerken ist für mich sekundär, was mich interessiert, ist tatsächlich erfahrbare, verfügbare und radikale, anschauliche Denkräume zu erzeugen“, sagt Ulrike Grossarth über ihren künstlerischen Ansatz. Blick ins Paradies Bis: 31. August 2014 Vintage Bis: 6. April 2014 Retrospektive Ulrike Grossarth Bis: 29. Juni 2014 Museum für Völkerkunde Hamburg Rothenbaumchaus. 64, 20148 Hamburg www.voelkerkundemuseum.com Museum für Gestaltung Zürich Ausstellungsstraße 60, 8005 Zürich www.museum-gestaltung.ch Generali Foundation Wiedner Hauptstraße 15, 1040 Wien www.foundation.generali.at

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