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BOLD THE MAGAZINE No.12

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BEWEGUNG LIFE IS CHANGE | UHREN SPEZIAL: TIME OF MOVEMENT | NEUE KUNST: C.A.R. | HONGKONG IN GRÜN | FASHION FOR MEN & WOMEN | BUILT FREE: DER NEUE JEEP CHEROKEE | IM PORTRÄT: DAMON ALBARN

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58 | BOLD THE MAGAZINE WELTERBE ZOLLVEREIN 30. Mai bis 1. Juni 2014 Von Videokunst, Installationen bis hin zur Performancekunst. Zum zweiten Mal im mehrfach preisgekrönten SANAA-Gebäude mit einem Foto-Special. Innovative Galerien, Kunstprojekte, Kunsthochschulen, C.A.R. Talente nehmen teil. Special: Zeitgenössische Kunst aus Rumänien. Mit Sonderausstellungen, Workshops, der C.A.R.-Video-Lounge. Eröffnung: Fr, 30.5., ab 20 Uhr, Messetage: Sa, 31.5. sowie So, 1.6., 11 bis 19 Uhr, Eintritt: 8/6 EUR, Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], SANAA-Gebäude [A35], Gelsenkirchener Strasse 209, 45309 Essen Veranstalter Kontakt: Tel ++49 201 5646 500, Fax: ++49 201 5646 499, mail@contemporaryartruhr.de www.contemporaryartruhr.de

Kunst & Kultur | Hörenswert | CD | Track-By-Track BOLD THE MAGAZINE | 59 The Classic Joan As Police Woman Track-By-Track Autor: F. Reip Es bedarf einer Menge Selbstbewusstsein, sein Album „The Classic“ zu nennen. Doch Joan Wasser alias Joan as Police Woman verhebt sich nicht. Im Gegenteil: Das fünfte Soloalbum der Wahl- New-Yorkerin ist tatsächlich ein Juwel und findet eigene Ansätze zu sämtlichen Spielarten und Emotionen des Soul. Hier sind Wassers Kommentare zu den zehn neuen Songs des Albums ... THE WITNESS Dieser Song behandelt mein fortlaufendes Streben danach, den Kampf zwischen logischem Denken und Emotionen zu verstehen. Es geht um Geschichten, die ich mir selbst erzähle und die vielleicht nicht immer wahr sind; sie sind auch mal abgegriffen, in einer anderen Zeit verfangen – oder waren ganz einfach schon immer Lügen. Irgendwann sind sie stehen geblieben und verkalkt, als würde etwas an ihnen stimmen. Wenn es mir möglich war, Abstand von meinen unmittelbaren Emotionen zu gewinnen und mich selbst aus einer anderen Perspektive zu betrachten, ist es mir gelungen, diese verworrenen Geschichten immer weiter abzuarbeiten. Die Bridge („... the war is over ...“) erzählt von einer Baustelle, an der gearbeitet wurde, während ich den Song schrieb. Die Presslufthämmer begannen vor 7 Uhr morgens, und das kam mir vor wie ein Symbol für die Grausamkeit, mit der ich mir selbst gegenüber zu Werke ging. Ich hatte einmal einen Traum, in dem stieg ich auf mein Dach, zog einen meiner glänzend roten Lederstilettos aus, warf ihn auf den Presslufthammer und brachte diesen so zum Stoppen. Da hatte ich nur noch einen Schuh – aber das war es wert. HOLY CITY Ja, ich reiste nach Jerusalem. Nein, dieser Song handelt nicht von Gott – außer man hält Gott für Liebe, was ich tue. Ich habe erlebt, wie Menschen an der Mauer in Ekstase gerieten und konnte dieses Gefühl auch nachvollziehen, allerdings wenn es durch Musik und Liebe ausgelöst wird. „You’re like finding the Holy City / right there in front of my eyes waiting of me / yeah I’m ready to get up on your Wailing Wall.” Erlösung ist Liebe. Reggie Watts tut, was er am besten kann – nämlich ein echter Free Jazz-Bad Ass zu sein, indem er den Jubel darüber einfängt, komplett frei und verliebt zu sein. Ich danke dir noch einmal, Sun-God of Brooklyn. THE CLASSIC Ich wollte nicht von Anfang an einen Doo- Wop-Song schreiben, so eine obsessive Doo-Wop-Phase hatte ich nie. Der Song ist mir einfach so herausgerutscht. Tatsache ist aber, wenn du in New York lebst – vielleicht auch in den USA generell, dann kannst du diese Musik, sie gehört zu den Grundfesten unserer Musikgeschichte. Es gibt immer noch Quartette, die in den U-Bahn-Zügen zwischen den Stops Songs spielen. Und du brauchst für diese Musik keine weiteren Instrumente, nur dich selbst. Ich singe von einem perfekten Liebhaber, einem Traumtypen, und der Freude, wenn man etwas so Perfektes findet.

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