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BOLD THE MAGAZINE No.12

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Foto: S. Lainez 60 |

Foto: S. Lainez 60 | BOLD THE MAGAZINE Kunst & Kultur | Hörenswert | CD | Track-By-Track

Kunst & Kultur | Hörenswert | CD | Track-By-Track BOLD THE MAGAZINE | 61 GOOD TOGETHER Es geht um die Zeit, wenn eine Beziehung zu Ende ist und beide das wissen, aber nicht loslassen können. Dieses ungemütliche Gelärme in deiner Seele, das erst nachlässt, wenn man bereit dafür ist. Der Song beginnt mit Percussions, die wie ein Schlag klingen. Ein Schlag ins Gesicht. Ich habe es satt, wie mein Ex unsere Beziehung romantisiert. “Remember the first time ... on second thought, please, don’t remember the first time, ‘cause going there and feeling that don’t do me any good.” Das sind die Worte, die ich gern sagen würde, für die ich im echten Leben aber immer nettere Worte gefunden habe. Hier lasse ich meinem Frust freien Lauf. In der Mitte ändert sich die Gefühlslage: Ich bin wehmütig, möchte meinen Ex noch ein letztes Mal sehen. Es ist unglaublich, wie viele Menschen sich mit diesem Song identifizieren. Zum Glück ist all das jetzt vorbei und zum Glück besitze ich nun einen Song, der mich daran erinnert, dass dieser Teil von Liebe furchtbar ist. GET DIRECT Ah. Isaac Hayes, Ich liebe dich. „Hot Buttered Soul” ist eine meiner Lieblingsplatten aller Zeiten, und ich denke, dieser Song zeigt das. Ein Song zum Verführen, direkt und ohne Gewissensbisse. Man muss ihn sich mit jemandem anhören, auf den man steht. WHAT WOULD YOU DO Hier geht es darum, dass sich jemand auf diesem Planeten auslöschen möchte, aber niemand außer mir scheint es zu bemerken. Um diese Situation zu durchsteigen, singe ich aus der Perspektive der Person, die sich zerstören möchte, und frage mich: „What would you do if you saw me dying?“ Die Perspektive wechselt hin und her, immer in der Hoffnung, eine Lösung zu finden. Am Ende bricht der Song von Wut in ein Gefühl extremer Intimität zusammen. Ich konfrontiere den Freund – ob er nun hören will, was ich zu sagen habe, oder vielleicht nie wieder mit mir spricht. Es ist besser, alles zu versuchen, auch wenn man scheitert, als jemandem dabei zuzusehen, wie er sich vernichtet, während man der einzige ist, der es kommen sieht. NEW YEAR’S DAY Gute Vorsätze zum neuen Jahr – manchmal haben wir sie und versuchen auch zaghaft, Dinge zu ändern. Manchmal versuchen wir es nicht mal. Hier geht es darum, jeden Tag zu Neujahr zu machen. Für mich ist der 1. Januar nicht unbedingt der Tag, an dem ich bereit bin, etwas loszulassen, das ich mit mir herumgeschleppt habe. In diesem Fall war es eher der 1. Juli, aber ich wollte auch nicht mehr bis zum nächsten Jahr warten. Wenn du bereit bist, bist du bereit. SHAME Ich wollte schon lange einen Song über Scham schreiben. Aber man stelle sich vor, es wäre ein Song geworden, der einen total runterzieht – wie lahm wäre das denn gewesen? „Hey hey I’m not here to be the sufferer for the fears of all humankind / I’m here to sing and get up on your everything”. Das Stück hat etwas von James Brown. Und JB zieht niemanden runter. Scham ist diese Sache, die ich an einem geheimen Ort weggesperrt habe. Dieser Song macht sich darüber lustig, nimmt der Scham ihre Kraft. „It’s time I won’t be a part of double crossing my heart / It’s time / Bring the future.” STAY Ein unverhohlener Soul-Song, in dem ich einen künftigen Liebhaber bitte, bei mir zu bleiben. Ich singe davon, wie gut es tut, dieser Person zuzusehen, wie sie sich bewegt, und frage dann direkt heraus: „Why don’t you stay, why not?“ Es geht ausführlich darum, wie man einander näher kommt und seine Hemmungen überwindet. ASK ME Meine Musiker und ich sind riesige Reggae- Fans. Wie auch im Fall von „The Classic“ ging es mir von Anfang an nicht darum, ein Reggae-Stück zu schreiben – diese Ausarbeitung hat einfach am besten funktioniert. Reggae kann einer Gesangslinie genug Raum lassen, richtig abzuheben. Es geht um das Hin und Her in der Liebe – worum sonst? Die letzte Zeile lautet: „If we’re only dreaming, I love this dream we’re in / Let’s keep it going” – und genauso möchte ich gern alles enden lassen, auch dieses Album. Link zur Website: www.joanaspolicewoman.com

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