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BOLD THE MAGAZINE No.15

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48 | BOLD THE MAGAZINE KUNST & KULTUR | SEHENSWERT Vincent van Gogh „Sämann bei Sonnenuntergang“ (SIK Zürich (J. P. Kuhn), Ausschnitt)

KUNST & KULTUR | SEHENSWERT BOLD THE MAGAZINE | 49 Bild: P. Weibel (Ausschnitt) Bild: A.Osio/M.Hatoum (Ausschnitt) Bild: J. Rosta (Ausschnitt) Die Absage an den gesellschaftspolitischen Konservatismus spiegelte sich Ende der 1960er-Jahre in tiefgreifenden künstlerischen Aufbrüchen wider. Im diesem Umfeld formierte sich eine junge Kunst- und Architekturszene, deren Protagonisten mit Blick auf die Neuerungen in Gesellschaft, Wissenschaft und Technik experimentelle und alternative Lebens- und Gestaltungsformen vertraten. Der in Odessa geborene Peter Weibel war eine der umtriebigen Hauptfiguren dieser Szene, in der sich die Künstler nicht mehr hinter dem Werk verbargen, sondern mit ihrem Auftreten Teil eines Gesamtkonzepts wurden. Weibel gehörte in den 1960er- und 1970er-Jahren zu den Kunstrebellen der österreichischen Spezies, deren Regierungsattacken eine spezifisch wienerische Skurrilität zeigten. Diese Ausstellung kann Ihr Leben verändern. 2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Mit dem „Gestürzten“ von Wilhelm Lehmbruck besitzt das Lehmbruck Museum ein Schlüsselwerk dieser Zeit: Der „Gestürzte“ entstand 1915 als Reaktion auf den Beginn des Ersten Weltkriegs mit all seinen Grausamkeiten. Die Skulptur steht im krassen Gegensatz zu den zeitgemäß üblichen Denkmalen mit Heldendarstellungen. Die Ausstellung „Zeichen gegen den Krieg“ zeigt Werke von insgesamt 21 Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit den unterschiedlichen Erscheinungsformen und Begleiterscheinungen kriegerischer Konflikte beschäftigen: von Künstlern aus Ländern wie dem Libanon, Israel, USA, Deutschland, Chile, Bosnien und Herzegowina, England, Peru, Serbien, Spanien, Tschechien und Vietnam. „Ludwig goes Pop“ bringt erstmals die 150 zentralen Werke der führenden Protagonisten dieser Kunstrichtung zusammen und breitet darüber hinaus das historische Bild einer Privatsammlung von Weltrang aus. Eine Erinnerung an die Leistung des begeisterten Sammlerpaares Peter und Irene Ludwig. Tom Wesselmanns Gemälde „Landscape No. 4“ beispielsweise, das einen auf einer Landstraße vor Bergkulisse fahrenden Ford zeigt, war einer der ersten Ankäufe. Bald folgten Schlüsselwerke von Roy Lichtenstein, James Rosenquist, Robert Rauschenberg und Jasper Johns. Die Künstler gehörten zur selben Generation wie das Ehepaar Ludwig; die Ludwigs besuchten die meisten Kunstschaffenden direkt in ihren Ateliers. Nach der Documenta 4, im Jahre 1968, kauften sie einige bedeutende Werke direkt aus der Ausstellung. Peter Weibel – Medienrebell Bis: 18.01.2015 Zeichen gegen den Krieg Bis: 7. Dezember 2014 Ludwig goes Pop Bis: 11. Januar 2015 21er Haus Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien www.21erhaus.at Lehmbruck Museum Düsseldorfer Straße 51, 47049 Duisburg www.lehmbruckmuseum.de Museum Ludwig Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln www.museum-ludwig.de

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