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BOLD THE MAGAZINE No.17

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KREATION

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8 | BOLD THE MAGAZINE EINSTIEG | KREATION DIE KUNST DER SCHÖPFUNG KREATION AUTOR: J. M. BRAIN Eine Idee auf den Punkt zu bringen – eine Kreation zu entwickeln – ist oft nicht so einfach, wie es am Ende aussieht. Denn Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern vielmehr, wenn es nichts wegzunehmen gibt, erkannte Antoine de Saint-Exupéry, der Autor von „Der kleine Prinz“. Nur das Wesentliche zählt: Ludwig Mies van der Rohe prägte im 20. Jahrhundert, durch Klarheit und Reduzierung, den Minimalismus. „Das Einfache ist nicht immer das Beste. Aber das Beste ist immer einfach“, so die Einsicht von Heinrich Tessenow, eines prominenten Vertreters der Reformarchitektur, dazu. Das erfolgreiche Konzept des SMART von Mercedes-Benz warb viele Jahrzehnte später ebenfalls mit dem Slogan: „Reduce to the Max.“ Kreativ zu sein, ist ein immer entscheidenderes Anforderungsmerkmal unserer Gesellschaft, nicht nur für ausgesprochene Kreativ-Jobs. Wirtschaft, Wohlstand und Lebensqualität sind mit den kreativen Innovationen in der industriellen und noch mehr in einer postindustriellen Gesellschaftsform eng verbunden. Innovativ wirksame Human Resources sind das Ziel bei der zukunftsorientierten Personalrekrutierung. Nur neues Denken kann alte Probleme lösen – und zu neuen Strategien und Kreationen führen. Karl Lagerfeld, eine Ikone des internationalen Modebusiness, macht es vor: Nicht ausruhen, immer einen Schritt weiter gehen, dabei offen bleiben und stets ungeduldig sein. „Ich fordere den 48-Stunden-Tag. Mit nur 24 Stunden komme ich nicht aus“, so lautet ein Geheimnis des Erfolges des großen Karls, und ein weiteres: „Ich bin nie mit mir zufrieden und das hält mich kreativ“. Sich treu zu bleiben, indem man sich immer wieder neu erfindet, das ist eine unabdingbare Voraussetzung zu anhaltendem Erfolg. Neben seiner Arbeit als Meister der Modebranche hat er es auch mit seiner Leidenschaft, der Fotografie, zu internationaler Anerkennung gebracht: Den scharfen und kompromisslosen Blick dazu hatte er ja bereits. Es wird deutlich, dass das Kreative nicht vom Himmel fällt, sondern harte Arbeit ist – mit Methode und Sachverstand. Dass aber auch das Handwerkliche, das technisch Ausgereifte, eine entscheidende Rolle spielt, ist zum Beispiel in der aktuellen, gleichnamigen Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn an den zahlreichen Objekten von Lagerfelds „Hand en Detail“ nachzuvollziehen. Hier werden nicht weniger als sechzig Jahre geballte Kreativität und eine lange Reihe außergewöhnlicher Kreationen gezeigt. Zu seiner Arbeitseinstellung äußert sich Lagerfeld selbst: „Am Fließband stehen, das ist Arbeit. Was ich mache, ist Freizeitgestaltung mit beruflichem Hintergrund.“ Motivation und Einstellung machen hier den alles entscheidenden Unterschied. Die hohe Kunst der Kreation ist eine schmale Brücke, auf der sich nur wenige lange Zeit halten können: Ständige Veränderungen, neue Einflüsse – die Kreativen müssen in immer kürzeren Zeiträumen (er)schaffen, obwohl die Kreativität im Ursprung aus der Ruhe, aus dem ausbalancierten Inneren hervorgeht. Am Anfang von Allem, so wurde von philosophischen Denkern vermutet, steht eine „Creatio ex nihilo“, die Schöpfung aus dem Nichts.

EINSTIEG | KREATION BOLD THE MAGAZINE | 9 Das erfolgreiche Konzept des SMART von Mercedes-Benz warb einst mit dem Slogan: „Reduce to the Max“ und wurde u. a. mit dem neuen viersitzigen SMART forfour erweitert.

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