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BOLD THE MAGAZINE No.18

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12 | BOLD THE MAGAZINE MOTION | 24 STUNDEN LE MANS

MOTION | 24 STUNDEN LE MANS BOLD THE MAGAZINE | 13 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts machte sich eine kleine Stadt im Nordwesten Frankreichs auf, die Welt zu erobern, und der Plan (sofern es einer war) ging auf. Im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört, blieb die historische Altstadt erhalten. Am bedeutendsten sind die gallo-römische Stadtmauer, die gegen Ende des 3. Jahrhunderts gebaut wurde, und die Kathedrale Saint-Julien im romanisch-gotischen Baustil – doch vor allem das 24-Stunden-Rennen machte Le Mans weltweit bekannt. BOLD hatte die Gelegenheit, im Schmelztiegel der Emotionen hautnah dabei zu sein, und erlebte 24-Stunden kollektive Leidenschaft und ein intensiv-zielstrebiges Verlangen nach dem Sieg. Die sogenannten 24 Heures du Mans für Automobile werden seit 1923 (damals über eine Distanz von circa 17,3 Kilometer) auf dem ab 1932 etwa 13,5 Kilometer langen Circuit des 24 Heures südlich der Stadt ausgetragen, dessen Abschnitte normalerweise auch als Landstraßen genutzt werden. Als Langstreckenrennen geplant, gilt es innerhalb von 24 Stunden, möglichst viele Runden zurückzulegen und nach 24 Stunden die Ziellinie zu überqueren. Droite des Hunaudières. Dabei handelt es sich um eine fünf Kilometer lange, nahezu gerade Strecke, auf der früher Geschwindigkeiten von über 400 km/h erreicht wurden. 1990 wurden aus Sicherheitsgründen zwei Schikanen eingebaut. Seitdem liegt die Spitzengeschwindigkeit bei etwa 340 km/h. Auslöser für diese Maßnahme war nicht zuletzt der tödliche Unfall des Österreichers Jo Gartner – am 1. Juni 1986. Sein Porsche 962 kam (mutmaßlich wegen einer gebrochenen Hinterradaufhängung) mit über 300 km/h von der Strecke ab. 1955 kam es bei diesem Rennen zur größten Katastrophe des Motorsports, als Teile des Mercedes-Benz 300 SLR des Franzosen Pierre Levegh nach einer Kollision auf der Zielgeraden in die dortige Zuschauertribüne flogen. Bei diesem Unfall starben einschließlich Levegh insgesamt 84 Menschen. Auslöser war der Jaguar- Pilot Mike Hawthorn, der den langsameren Lance Macklin im Austin Healey links überholte, um dann plötzlich nach rechts zu ziehen und stark zu bremsen, um doch noch einen Boxenstopp zu absolvieren. Der „geschnittene“ Macklin musste nach links ausweichen, wo jedoch Levegh mit hoher Geschwindigkeit nahte und nicht mehr reagieren konnte. Der Mythos von Le Mans gründet vor allem auf den spektakulären und spannenden Rennen. Seit 1965 kam der permanente Rundkurs Circuit Bugatti hinzu, der Teile der Strecke mitbenutzt. Dazu gehören auch die Boxen und der Start- und Zielraum. Das Rennen ist bekannt für seine lange Gerade, die Ligne Seit dem ersten Start beim 24-Stunden- Rennen von Le Mans im Jahr 1999 hat Audi den legendären Langstreckenklassiker dreizehnmal gewonnen. Kein anderer Hersteller war hier in solch kurzer Zeitspanne so erfolgreich. Audi engagiert sich hier mit Sportprototypen, die für Hightech und technische Innovation

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