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BOLD THE MAGAZINE No.19

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52 | BOLD THE MAGAZINE REISE | SEYCHELLEN Am Eingang des Luxusresorts Maia auf Mahé, der größten Insel des Seychellen- Archipels, begrüßt uns Butler Victor mit einem strahlenden Lächeln und sagt: „Herzlich willkommen, Ihre Villa ist bereit.“ Er verstaut die Koffer auf der Gepäckablage eines batteriebetriebenen, seitlich offenen Wagens. „Nehmen Sie bitte Platz“, sagt der junge, aus Mauritius stammende Mann. „Eine Lobby gibt es bei uns nicht, denn wir wollen dem Gast gleich bei der Ankunft ein Gefühl von Exklusivität vermitteln und erledigen die Formalitäten in seiner Unterkunft.“ Victor chauffiert uns auf einem schmalen, steilen und kurvenreichen Weg einen Hügel bis fast zum höchsten Punkt hinauf. Die Fahrt führt durch eine gepflegte Gartenanlage, die einem gezähmten Dschungel aus zahlreichen Pflanzenarten, darunter verschiedene Palmen sowie Curry-, Zimt- und Tamarindenbäumen gleicht. Eine sanfte Meeresbrise verströmt salzhaltige Luft. Dazu gesellt sich der süße Duft von tropischen Blumen und Blüten wie Orchideen, Hibiskus und Frangipani. Der Butler stoppt kurz am Restaurant mit Beachbar, in dem Chefkoch Manoj Singh Köstlichkeiten der kreolischen und indischen, thailändischen und japanischen sowie mediterranen Küche zubereitet. Der Gourmet- Tempel liegt direkt am geschwungenen, von Kokospalmen umstandenen Pool mit Blick auf den angrenzenden Strand Anse Louis, der von grauschwarzen, im Sonnenlicht glänzenden Granitfelsen begrenzt ist. Sanft rollen die Wellen auf den pudrigen, blendend weißen Sandstrand. Die Farben des Meeres changieren von Türkis über Smaragdgrün bis hin zu Aquamarinblau. Eine kleine, unscheinbare Pforte weist den Weg zu unserer Panorama-Villa, die oben am Berghang steht mit fantastischem Weitblick auf den Indischen Ozean. „Da unten“, sagt Victor erfreut, „schauen Sie, eine große Meeresschildkröte in den Fluten, als hätten wir sie zu Ihrer Begrüßung bestellt.“ Unser Luxus- Refugium auf Zeit ist 250 Quadratmeter groß. Die Terrasse gleicht einem integrierten Wohnbereich mit überdachter kleiner Küche, Tisch mit zwei Stühlen und einer Art Tagesbett. Daneben ein Schwimmbecken mit Sonnenliegen sowie einer im Boden eingelassenen Badewanne in quadratischer Form, deren vier Säulen ein balinesisches Dach tragen. Victor fragt uns, ob er den für uns als Begrüßungsgetränk bereitstehenden Champagner öffnen soll. Eine im Ozean vorbeiziehende Schildkröte, wolkenloser blauer Himmel, das Gezwitscher von Singvögeln und eine traumhafte Aussicht was für ein Auftakt nach einem anstrengenden Langstreckenflug. Victor erklärt uns, er sei unser privater Butler für die Zeit unseres Aufenthalts. Er würde uns gerne das Frühstück auf der Terrasse zubereiten, wir könnten es aber auch im Restaurant einnehmen, wann immer wir wollten. Auch für den Zimmerservice sei er zuständig, niemand anders vom Personal würde die Villa betreten. Ob wir einen Termin im Bali- Spa wünschten oder sonst irgendwelche Wünsche hätten? Später vielleicht. Nach einer Regenwald-Dusche gleiten wir mit einem Glas Champagner in den Pool und geben uns tropischen Träumen hin. Am nächsten Tag begleiten uns Resident Manager Maxime Rachel und Chefkoch Singh auf einer Inseltour. Die Fahrt in der klimatisierten Hotel-Limousine führt auf kurvenreichen Straßen vorbei an kleinen Dörfern, Obst- und Fischverkäufern am Wegesrand, herrlichen Stränden mit Granitblöcken und vorgelagerten, winzigen Inseln durch einen Garten Eden mit Baumriesen, gigantischen Farnen sowie Pflanzen mit riesigen Blättern, die stark genug sind, um darauf ein Baby zu betten, sagt Rachel. Es gebe wunderbare Wanderwege, auf denen man ohne Gefahren die Natur erkunden könne. Weder Raubkatzen noch Giftschlangen lebten auf Mahé. Und die Menschen seien ausnahmslos gastfreundlich, die Kriminalitätsrate niedrig. Mahé mit der beschaulichen Hauptstadt Victoria liegt knapp 1.600 Kilometer östlich von Mombasa, Kenia. Die Insel ist so groß wie Dortmund, oder, zählt man die Lagunen hinzu, wie Köln. Mahé selbst und die Inseln im Umkreis von 40 Kilometern sind Granitformationen, die Wind und Wetter vor 600 Millionen Jahren zu Klippen und Bergen geschliffen und poliert haben. Die schönsten Granitfelsen ragen an den Stränden der eineinhalb Stunden mit der Fähre entfernten Insel La Digue empor. Ein traumhaftes, fast autofreies Eiland, wo man sich mit Ochsenkarren, dem Fahrrad oder zu Fuß fortbewegt. Zwei Drittel der insgesamt 115 Inseln der Seychellen sind

REISE | SEYCHELLEN BOLD THE MAGAZINE | 53 Atemberaubender Ausblick: Panoramavilla im Maia Resort Fotos: M. Winckler

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