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BOLD THE MAGAZINE No.20

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20 | BOLD THE MAGAZINE KUNST & KULTUR | JAMES BOND Fotos: Sony Pictures Releasing DANIEL CRAIG ALS JAMES BOND IN „SKYFALL“ (2012)

KUNST & KULTUR | JAMES BOND BOLD THE MAGAZINE | 21 Vor allem „Der Morgen stirbt nie“ spielt Rekordsummen ein. Der schöne Brosnan, der 2001 zum Sexiest Man Alive gewählt wurde, durfte vier Mal den Helden spielen – dann wurde er gnadenlos ausgetauscht. Im Zeitalter des Jugendkults war ein jüngerer Bond gefragt. Nachdem bekannt wurde, dass Daniel Craig sein Nachfolger werden sollte, reagierten die Medien mit boshaftem Spott und offener Verachtung. Unscheinbar, hässlich, langweilig lautete das Urteil. Erst, als 2006 „Casino Royale“ in die Kinos kam, drehte sich der Wind. Craig wurde nun – über Nacht – schauspielerisches Talent und eine hohe körperliche Präsenz zugeschrieben, und Frauen fanden den Briten jetzt sexy. Craig wurde als Sohn des Stahlarbeiters Timothy John Wroughton Craig und dessen Ehefrau, der Kunstlehrerin Olivia Dana Williams Craig (genannt Caroliane), geboren. Nach der Trennung seiner Eltern wuchs er zusammen mit seiner älteren Schwester Lea zunächst in Liverpool und später in Hoylake, Wirral, bei seiner Mutter und seinem Stiefvater Max Blond, einem auf der Insel bekannten Künstler, in einem künstlerischen Umfeld auf. Bereits im Alter von sechs Jahren wurde seine musische Begabung besonders von seiner Mutter gefördert. Im Alter von 16 Jahren verließ er die Schule, bewarb sich erfolgreich beim National Youth Theatre und zog daraufhin nach London. Seine Schauspielausbildung erhielt er von 1988 bis 1991 an der Londoner Kunsthochschule Guildhall School of Music and Drama, auf der auch Ewan McGregor, Orlando Bloom und Joseph Fiennes ihr Studium abschlossen. Es folgten Theaterauftritte, unter anderem am legendären Old Vic Theatre. Seine Filmkarriere begann 1992 mit einer Nebenrolle in John G. Avildsens Filmdrama „Im Glanz der Sonne“. Es folgten Auftritte in größeren Produktionen wie „Elizabeth“ (1998) und „The Trench“ (1999), durch die er auch international bekannt wurde. Internationaler Terrorismus und Börsenspekulationen – die Themen der Zeit – sind auch für Daniel Craig eine Herausforderung. Der neue 007 muss am härtesten leiden. Er wird so anschaulich gefoltert, dass es auch dem Zuschauer fast wehtut. Den supercoolen Helden, der selbst traumatischste Erlebnisse abschüttelt wie eine Katze, gibt es nicht mehr. Der Stress setzt Bond sichtlich zu, ist ernsthaft verliebt und wünscht sich eine feste Bindung. Mit der Figur wandelt sich auch der Dresscode. Der lässige Anzug weicht nun immer öfter sportlicher Kleidung, Action braucht jetzt mehr Bewegungsfreiheit. Die Eleganz eines Sean Connery oder Roger Moore sind Schnee von gestern. Mit „Skyfall“ dreht Craig zum dritten Mal im Geheimdienst Ihrer Majestät. Queen Elisabeth II. beweist Humor, als sie sich zur Eröffnung der Olympiade für einen Filmgag hergibt: Craig, beziehungsweise Bond, holt sie im königlichen Palast ab, nimmt sie mit in seinen Helikopter, und als sie das Stadion erreichen, springen beide ab und schweben mit dem Fallschirm ein. Die Film-Queen war echt, nur

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