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BOLD THE MAGAZINE No.23

ÄSTHETIK

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46 | BOLD THE MAGAZINE TRAVEL | THAILAND gespülten Polizeischiffs an die Katastrophe. Sonst ist – wie auf Phuket und den zahlreichen anderen Inseln – von den verheerenden Verwüstungen kaum mehr was zu sehen. Scheinbar endlose, von Kokospalmen gesäumte Strände schmiegen sich an die Andamanensee. Dahinter Palmen- und Kautschukhaine, die im Norden von Lagunen durchsetzt und im Süden durch Felsmassive begrenzt werden. Von Dschungel bestandene Hügel des Khao Lak Lamru Nationalparks überragen die Küste der Region. Die wohltuende Ruhe an den Stränden genießen Familien mit Kindern und Taucher, die von hier aus zu mehrtägigen Exkursionen zu den eineinhalb Stunden entfernten Similan Inseln aufbrechen. Sie zählen neben Koh Surin zu den schönsten maritimen Nationalparks des Landes. Manch ein Taucher sagt abends an der Theke, sie zählten zu den schönsten der Welt, und schwärmt von einer farbigen Korallenwelt, Stachel- und Mantarochen, und dem ungefährlichen Walhai, der die Gewässer periodisch aufsucht. Von Kaoh Lak geht es zu einem Pier auf Phuket, wo eine Motoryacht des Six Senses Resort auf uns wartet. Nach 30 Minuten Fahrt sehen wir die Luxusanlage auf einem Hügel von Koh Yao Noi, eine kleine Nachbarinsel von Phuket. Die Gäste wohnen in Villen mit eigenem Pool inmitten eines tropischen Gartens. Die Villen am Hang sowie der Infinitypool oben auf dem Hügel bieten einen unvergleichlichen Blick auf die Phang Nga Bucht. So eine fantastische Lage hat kein anderes Luxus-Domizil in der thailändi- schen Andamanensee. Fast menschenleere Strände gibt es auch auf Koh Jum. Die Insel erreichen wir zunächst mit einer Fahrt auf dem Langschwanzboot durch die Phang Nga Bucht zur Halbinsel Krabi, weiter mit dem Taxi zu einem anderen Pier und von dort wieder mit einem Langschwanzboot zum Golden Pearl Beach auf Koh Jum. Das Wasser türkisfarben und klar, komfortable Bungalowanlagen, vom Meer aus kaum erkennbar, ducken sich unter hohen Kokospalmen am hellgelben Strand. Südlich geht der Golden Pearl Beach in den kilometerlangen Andaman Beach über. Mit dem Fahrrad fährt man 15 Minuten auf einer von Kautschukplantagen und Obstgärten gesäumten, autofreien Straße zum winzigen Inseldorf Ban Koh Jum, das wie aus der Zeit gefallen wirkt. Männer dösen in der Mittagshitze unter schattenspendenden Bäumen. Es gibt ein auf Stelzen ins Meer hinausgebautes Fischrestaurant, einen Minimarkt, eine Schule am Ortseingang und einen kleinen taoistischen Schrein, der umso mehr überrascht, als das die Mehrheit der Inselbevölkerung gastfreundliche Moslems sind und nur wenige chinesische Taoisten auf Koh Jum leben. Von Koh Jum fahren wir mit der Fähre zum Rai-Leh-Strand von Krabi, der von den höchsten Kalksteinfelsen der Region geschützt ist. Die Halbinsel mit zahlreichen Höhlen hat sich zu einem Eldorado für Kletterer entwickelt. Mangels einer Anlegestelle stoppt die Fähre in tiefem Gewässer, Touristen steigen in Langschwanzboote um, die sie zum Strand bringen, wir wechseln aber auf

TRAVEL | THAILAND BOLD THE MAGAZINE | 47 Atemberaubend: Ungefährlicher Walhai

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