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BOLD THE MAGAZINE No.24

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FREIHEIT

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32 | BOLD THE MAGAZINE TRAVEL | NEW YORK Jahren stark zurückgegangen und abgewandert nach Long Island. Früher seien die Bewohner der Bronx auf der Suche nach einem besseren und sicheren Leben nach Brooklyn gezogen, heute kehrten sie wegen der noch bezahlbaren Mieten zurück und weil sie spürten, dass sich die Bronx endlich entwickle. In einer Mikrobrauereikneipe um die Ecke sitzt Lokalreporter John Dias von „News12 The Bronx“ auf einem Barhocker an der Theke und trinkt ein Bronx Pale Ale – ein würzig-herbes, hellbraunes Bier. „Die Bronx ist zurzeit der spannendste Stadtteil New Yorks, hier tut sich was, man fühlt es, es pulsiert und knistert.“ Nach der Prohibition habe es hier 125 Biergärten gegeben, sie seien dann mit den Jahren fast alle verschwunden, nun entstünden neue Bierbrauereien, Destillerien und Galerien, die der South Bronx wieder Leben einhauchten. „New York verändert sich rasend schnell“, sagt Dias, „die South Bronx wird zum Szene-Viertel.“ Pensionär Lester Barnett, früher in einer leitenden Position in der Gesundheitsbranche tätig, führt uns zum Meatpacking-Distrikt und ins angrenzende Chelsea. Wir fahren mit dem Bus in die Nähe der High Line und lassen uns auf dem ehemaligen, heute mit Gartenkräutern, Büschen und Bäumen begrünten Hochbahngelände treiben. Der Weg führt vorbei an alten Backsteingebäuden mit Leitern an den Fassaden und dahinter aufragenden Wolkenkratzern. Weitere Hochhäuser werden errichtet, Kräne drehen sich über den Baustellen. Bei Neuvermietung von Wohnungen würden hier inzwischen für Durchschnittverdiener unbezahlbare Preise verlangt, sagt Barnett. Künstler, deren Atelier-Mietvertrag auslaufe, fürchteten umziehen zu müssen, weil die Miete zu stark angehoben werde. Das böse Wort der Gentrifizierung geht hier um im Meatpacking- Distrikt. Es ist die Schattenseite des als gelungen geltenden Stadtentwicklungsprojekts. Der Meatpacking-Disrikt und Chelsea waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts Manhattans größtes Industrierevier. Die Frachtbahn wurde über die Straßen verlegt, um den Autoverkehr zu entlasten. Sie wurde schließlich in den 80er Jahren nicht mehr gebraucht und verrottete. Eine Gruppe, die sich für das High-Line-Projekt einsetzte, konnte den von den Anwohnern favorisierten Abriss verhindern und sorgte so für eine weitere Attraktion New Yorks. 2009 wurde endlich der erste Abschnitt eines Grünstreifens mit Parkbänken eröffnet. Seither entwickelt sich das Umfeld rasant. In der Nähe der High Line, in der 75 Ninth Ave Höhe 15th Street, liegt der Chelsea Market in einer ehemaligen Keksfabrik. An Samstagen drängt sich das Publikum in den Gängen mit Lebensmittelgeschäften, Imbissen und Gourmet- Garküchen. Das Preisniveau ist für New Yorker Verhältnisse moderat. Rund um den Backsteinbau und unter der High Line ist ein Netz aus Straßen und kopfsteingepflasterten Gassen gesponnen. Boutiquen, Kneipen und Cafés reihen sich aneinander. In ehemaligen Schlachthöfen sind Galerien und Clubs untergebracht.

TRAVEL | NEW YORK BOLD THE MAGAZINE | 33 Überwältigend: Blick von der Brooklyn Bridge auf Manhattan

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