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BOLD THE MAGAZINE No.24

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FREIHEIT

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42 | BOLD THE MAGAZINE TREND | THE MASTERS OF TIME Die Geschichte des Schweizer Uhrenherstellers Omega reicht bis in das Jahr 1848 zurück. In diesem Jahr eröffnete Louis Brandt in La Chaux-de-Fonds (Kanton Neuenburg) seinen Betrieb. Die dort gefertigten Uhren trugen zunächst den Markennamen „Louis Brandt“. Im Jahre 1894 tauchte erstmals der Name Omega auf, mit dem eine im selben Jahr vorgestellte Taschenuhr benannt wurde. Die Bezeichnung Omega sollte die außergewöhnliche Qualität dieser Uhr betonen, denn Ω ist der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets und steht metaphorisch für „Vollendung“. In den Folgejahren erwarb sich Omega einen hervorragenden Ruf mit dem Bau von Uhren für spezielle Einsatzbereiche, etwa Sport-, Flieger- oder professionelle Taucheruhren. So war es dann auch eine Omega, die als erste Uhr auf dem Mond war und maßgeblich zur sicheren Landung der Raumkapsel beitrug – aber das ist eine andere Geschichte. 1932 machte sich ein Mitarbeiter des Uhrenherstellers, nach dem Hilferuf des IOC, mit 30 Stoppuhren auf den langen Weg von der Schweiz – mit Zug, Schiff und quer durch Amerika – bis nach Los Angeles, dem Austragungsort der X. Olympischen Sommerspiele, und legte damit den Grundstein für eine standardisierte Zeitmessung aller Wettkämpfe. Heute kümmert sich das Unternehmen Swiss Timing weltweit, im Auftrag von Omega, um die Messungen bei Timingoder Scoring-Sportarten und ist als Innovationsträger eine feste Größe in der Sportwelt von heute. Für BOLD nahm sich Swiss Timing CEO Alain Zobrist die Zeit, um über die neuesten Innovationen und die im August 2016 stattfindenden 31. Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro zu sprechen. Herr Zobrist, die Olympischen Spiele sind das Thema des Sommers, und Omega ist bereits zum 27. Mal offizieller Zeitmesser der Spiele. Wie groß ist heute der Aufwand, den Sie dafür betreiben müssen? Der Aufwand ist enorm: 480 Mitarbeiter und 450 Tonnen Material benötigen wir, um alle Sportarten abzudecken - sei es für Zeit- oder Punkte-Sportarten. Wir stellen das gesamte Know-how personalisiert zur Verfügung, da das Reglement für jede Sportart ein anderes ist. Olympia ist wie 28 Weltmeisterschaften in zwei Wochen, was den Aufwand betrifft. Wann haben Sie mit den Vorbereitungen begonnen? Wir beginnen mit der Planung und Entwicklung bereits drei Jahre vorher und sind auch sehr aktiv während der Bauphase der Stadien und Sportstätten, damit wir am Ende alles so vorfinden, wie wir es benötigen, um optimal zu arbeiten. … und wenn es das Stadion bereits gibt? Dann bringen wir alles mit und nutzen ausschließlich unsere Technik, wir müssen ja schauen das alles reibungslos funktioniert, denn je mehr wir die Kontrolle darüber haben, desto qualitativer ist der Service, für den wir verantwortlich sind. Gibt es eine Generalprobe für die Spiele oder funktioniert alles auf Anhieb? Ein Jahr vor den Olympischen Spielen gibt es sogenannte Test-Events – mit dem Ziel, für alle Beteiligten die Abläufe zu proben. Das sind zum Teil Weltcups oder nationale Veranstaltungen, bei denen es gilt, das gesamte SetUp zu testen. Das betrifft alle Bereiche, die Organisation, die Sicherheit, den Ablauf und eben auch uns – damit am Ende das gesamte Konstrukt Olympia perfekt funktioniert. Zudem betreuen wir mit unserem individuellen Service ca. 500 Sportevents im Jahr und sind ein eingespieltes Team. Lassen Sie uns kurz zurückblicken. Warum bat das IOC im Jahr 1932 ausgerechnet Omega um Hilfe? Dem IOC war es wichtig, die Zeitmessung zu standardisieren. Es suchte einen Partner, der die Zeitmessung für alle Sportarten machen sollte. Omega war damals bereits ein Sinnbild für Präzision und hatte Chronographen die bereits zertifiziert bis auf eine Zehntelsekunde genau messen konnten. Und so fragten sie Omega, ob das Unternehmen nicht die Zeitmesser für die Spiele zur Verfügung stellen könne. Wie schnell und wie stellen Sie die gemessenen Zeiten zur Verfügung? Wir arbeiten eng mit den Kampfrichtern zusammen, dass heißt wir stellen nur

TREND | THE MASTERS OF TIME BOLD THE MAGAZINE | 43 Einer der 30 Schleppzeigerchronographen für die Olympischen Spiele 1932

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