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BOLD THE MAGAZINE No.29

LEICHTIGKEIT

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38 | BOLD THE MAGAZINE TRAVEL | MAURITIUS Le Morne, durch Banyan Tree gesehen

TRAVEL | MAURITIUS BOLD THE MAGAZINE | 39 Eineinhalb Stunden dauert die Fahrt vom Flughafen durch eine Landschaft aus Zuckerrohrplantagen und kleinen Dörfern mit tamilischen Tempeln, deren Fassaden mit farbigen Götterskulpturen aus dem hinduistischen Pantheon geschmückt sind. Erstes Ziel unserer Reise ist der äußerste Südwesten, wo eine Halbinsel ins Meer ragt, deren markanteste Erscheinung der Le Morne Brabant ist, ein mehr als 550 Meter aufragender Felskoloss. Der Aufstieg ist kein Spaziergang, sondern eine anstrengende Klettertour, die den Wanderer mit einer grandiosen Aussicht auf die immergrüne Ebene und das weite Meer belohnt. Der Monolith schützt den flachen Küstenstreifen mit seinem feinen pulvrigen Sand vor den Winden aus Süd und Ost, die andernorts die Fluten aufpeitschen und für erfahrene Kitesurfer ideale Bedingungen schaffen – wie etwa an der Südseite des Bergs oder am Küstenabschnitt südlich vom Hotel Shandrani, wo sehr oft eine steife Brise weht. Beim Luxusresort St. Regis am Fuße der Felswand ist das Wasser meist ruhig, hervorragend geeignet zum Schwimmen, für Kinder zum Planschen und für Wind- und Kitesurf-Anfänger. Die Wellen brechen sich mehrere hundert Meter vor der Küste an einem Riff mit schönen Korallenbänken. Das Riff umgibt bis auf wenige Abschnitte die gesamte Insel und schützt die Lagune auch vor Haien. Auf der nahegelegensten, 160 Kilometer entfernten Nachbarinsel La Réunion, die von den Berggipfeln auf Mauritius bei klarem Wetter zu sehen ist, erstrecken sich die Reviere der Raubfische bis in unmittelbare Küstennähe, sodass der Badetourismus in den vergangenen Jahren fast zum Erliegen gekommen ist. „Was für ein Glück, dass wir auf Mauritius das Riff haben“, sagt St.-Regis-Sprecherin Ovani Omanee. Es gebe mehrere schöne Wanderrouten auf Mauritius, aber der große Teil der Besucher käme wegen der weißen Strände, wo sie sicher schwimmen, schnorcheln und surfen könnten. „Ohne Badefreuden würde, wie auf La Réunion, der Tourismus einbrechen, die nach Zuckerrohranbau und Textilherstellung drittwichtigste Devisenquelle der Insel“, fügt Omanee hinzu. Die Mauritianerin indischer Herkunft führt uns durch die tropische Gartenanlage, in der sich die salzhaltige Luft mit dem Duft von Vanille und Frangipaniblüten mischt. Die Gäste leben am Strand in zweigeschossigen Villen mit großzügigen Terrassen und Veranden. Die weiße Kolonialarchitektur harmoniert mit den Kokospalmen, grünen Rasenflächen, farbenprächtigen Blüten und Blautönen des Meers. Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes mit Boutique, Bibliothek und Billardraum wird das Frühstück auf einer langen Terrasse am großen Pool serviert. Im Nebengebäude ein Restaurant, dessen Chefkoch authentische indische Küche mit kreolischem Einfluss kreiert. Außerdem gibt es ein im Thai- Stil errichtetes südostasiatisches Restaurant, das von einem Wasserbecken

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