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BOLD THE MAGAZINE No.29

LEICHTIGKEIT

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46 | BOLD THE MAGAZINE TRAVEL | ISRAEL

TRAVEL | ISRAEL BOLD THE MAGAZINE | 47 Wir reisen vom Mittelmeer-Strand Tel Aviv-Jaffas bis in das hoch gelegene Jerusalem, dazwischen liegen das Tote Meer und die Judäische Wüste. Das Urlaubsparadies Eilat am Roten Meer und die Wüste Negev mit ihren Sehenswürdigkeiten hatte BOLD bereits in der Vergangenheit besucht (BOLD THE MAGAZINE No. 20, BOLD TRAVEL SPECIAL No. 5). Ein Besuch in Israel ist immer auch eine Reise in die Vergangenheit der Menschheit und des Glaubens. Angesichts der vielfältigen steinernen und schriftlichen Artefakte einer gemeinsamen Geschichte aller heute existierenden Glaubensauffassungen ist Israel buchstäblich ein Land der Sehnsucht. Auf Schritt und Tritt gibt es Gelegenheiten, hinter der Tagespolitik die geschichtlichen Zusammenhänge und Menschen im Hier und Jetzt zu entdecken und zu begreifen. Die beste Einreisemöglichkeit nach Israel stellt der Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv dar, zu empfehlen ist hier eine direkte Verbindung mit Germania Airlines. Die junge, aufregende und bunt gemischte Metropole Tel Aviv-Jaffa bietet ein vielseitiges touristisches Angebot. Die zweitgrößte Stadt des Landes, direkt am Mittelmeer gelegen, zeigt sich als quirliger Hotspot einer facettenreichen Gesellschaft und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten, tagsüber und besonders nachts. Das liberale Tel Aviv ist für seine Partyszene bekannt, es gibt jede Menge Bars, Clubs und Pubs zu erkunden, und eine aufstrebende international orientierte Kunstszene trägt zum einzigartigen Flair Tel Avivs bei. Hier zählt das Leben im Augenblick: vital, schön und kreativ! Der 14 Kilometer lange Sandstrand lädt Sonnenhungrige zum Entspannen ein. Die Altstadt und die kleinen Gassen sind weitere Anziehungspunkte: Die in den 1930er Jahren im Bauhausstil erbauten Gebäude der Stadt zählen zum Weltkulturerbe „Weiße Stadt“. Auf einer Erkundungstour sind das Haaretz-Museum und das Independence Hall Museum einen Besuch wert. Entlang der Küstenstraße werden auch Segway-Touren angeboten. Der leichte Fahrtwind und die Aussicht auf das tiefblau-smaragdgrüne Wasser des Meers machen eine Tel Aviv-Tour zu einem besonderen Erlebnis. Shabbat Shalom: Für gläubige Juden beginnt der Sabatt am Freitag, wenn die ersten drei Sterne am Himmel stehen, und endet ebenso am Samstag. Wir übernachten in Nazareth, in Galiläa gelegen, das zur Zeit Jesu ein jüdisches Dorf war. Mit der Eroberung Palästinas durch die Perser, im 7. Jahrhundert n. Chr., verbreitete sich hier der Islam. So ist Nazareth heute die größte arabisch geprägte Stadt in Israel. In der Weißen Moschee, in der Mitte von Nazareths altem Markt, versammeln sich beim Freitagsgebet bis zu 3.000 Muslime. Verkündigungsbasilika und Josephskirche sind christlich geprägte Altertümer Nazareths. An der Stelle der heutigen Basilika soll Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria die Geburt Jesu angekündigt haben. Maria wird im Christentum als Mutter Jesu Christi besonders verehrt und ist auch im Koran als jungfräuliche Mutter Jesu erwähnt. Zu ihrem Andenken wurde eine christliche Kirche erbaut und später eine Kathedrale errichtet, die von Mameluken zerstört wurde. Franziskaner errichteten 1730 an dieser Stelle erneut einen Sakralbau. Nach dem Durchschreiten des Heiligen Tores der Basilika eröffnet sich eine weiträumige Halle. Der obere Teil ist reich geschmückt mit Mosaiken, Fresken und Skulpturen, in der unteren Basilika kann man einen Blick in die Verkündigungsgrotte werfen. Wir fahren stadtauswärts, um einem Teilstück des Jesus Trails zu folgen. Dieser Pfad führt den Wanderer auf 60 Kilometern zu den wichtigsten christlichen Orten der Gegend bis nach Capernaum, einem ehemals kleinen Fischerdorf. In Kana beispielsweise, hat Jesus auf einer Hochzeit Wasser in Wein verwandelt. Der nicht weit entfernte See Genezareth liegt über 200 Meter tief unter dem Meeresspiegel. Hier hatte der Gottessohn derartige Wunder vollbracht, dass Stumme redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gehen konnten und Blinde wieder sahen. Geschichte und Geschichten sind hier auf Schritt und Tritt allgegenwärtig. In der Wüstenlandschaft nahe Tiberias, im Reitcenter von Vered Hagalil, stehen Pferde für einen Ausritt in die Abendsonne bereit. Wer sich, im steinigen Gelände bergab, auf dem Rücken der Tiere halten kann, kann dabei die weite Aussicht auf den See Genezareth genießen. Diesen auch heute noch unverbauten Blick könnte auch Jesus Christus bereits gehabt haben.

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