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BOLD THE MAGAZINE No.30

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PROGRESSION

38 |

38 | BOLD THE MAGAZINE TRAVEL | OMAN

TRAVEL | OMAN BOLD THE MAGAZINE | 39 Ende Mai herrschen in Muscat hohe Temperaturen, das Thermometer zeigt bereits am Morgen 30 Grad Celsius an. Im Tagesverlauf wird es mehr als 40 Grad heiß, glücklicherweise bei geringer Luftfeuchtigkeit. Muscat mit rund eine Million Einwohnern ist eine beschauliche Stadt. Die einzelnen Bezirke des von Ausläufern des Hajar Gebirges durchsetzten Gebiets gehen nicht nahtlos ineinander über, sondern sind verbunden durch gut ausgebaute Straßen, die sich durch die schroffe Berglandschaft winden. Ganz im Gegensatz zu den himmelstürmenden Wolkenkratzern aus Stahl und Glas im benachbarten Dubai oder Abu Dhabi, ist Muscat von niedrigen weißen Häusern und Villen, grünen Parks und Gartenanlagen sowie einer weiten Küste geprägt. Bei Neubauten sind maximal 12 Etagen erlaubt, und die Häuser müssen einheitlich weiß gestrichen werden. Auch sonst erinnert in Muscat wenig an eine moderne arabische Metropole. Nirgendwo sind große Leuchttafeln zu sehen, die für westliche Luxusgüter werben. Gigantische Shoppingmalls wie in Dubai gibt es nicht. Statt großstädtischer Hektik und Dauerstau herrscht fast ländliche Ruhe in der Kapitale. Die Sultan-Qaboos-Moschee mit ihren vier Minaretten ist eine der schönsten auf der arabischen Halbinsel, die prächtigste des Oman und gleichzeitig die einzige des Landes, die auch von Nicht-Mohammedanern betreten werden darf. Auf beiden Seiten der Hafeneinfahrt erheben sich die Anfang des 16. Jahrhunderts von Portugiesen errichteten Festungen Mirani und Jalali. Wenige Kilometer entfernt befindet sich die historische Hafenstadt Mutrah. Dort liegt die riesige Yacht von Sultan Qaboos Al Said vor Anker. An der Corniche weht eine sanfte, die Hitze etwas mildernde Brise und die Luft schmeckt nach Salz. Die Straße ist gesäumt von aufwändig renovierten, aus dem 19. Jahrhundert stammenden, weiß glänzenden, Handelshäusern mit filigranen hölzernen Balkonen, Spitzbogenfenstern und Dachterrassen. Auf dem Fischmarkt bieten Händler lautstark ihren frischen Fang an. Der in traditioneller Bauweise angelegte Mutrah Souq – der schönste und größte des Oman, mit seinen zahlreichen verwinkelten Gassen ist eine Fundgrube für Antiquitäten, Silberschmuck und Weihrauch, dem nachgesagt wird, er sei der beste der Welt. In der Antike bescherte der Handel mit Weihrauch dem Wüstenland großen Reichtum. Davon legen heute noch Orte wie Taqah, Sumhuram, Mirbat oder Salalah Zeugnis ab. Die Weihrauchstadt Salalah an der Südküste, rund 160 Kilometer von Jemen entfernt, wo ein von der Weltöffentlichkeit viel zu wenig beachteter Krieg wütet, werden wir zum Abschluss unserer Reise besuchen, um uns dort nicht zuletzt den neuen Audi RS 3 vor eindrucksvoller Kulisse einmal näher anzuschauen. „Muscat ist das Tor zum Oman“, gibt der Fremdenführer uns noch mit auf den Weg. „Wir bewahren den traditionellen Islam in seiner sanften Form und der Tourismus wird hier behutsam ausgebaut“ – er spreche vor allem zahlungskräftige Gäste an, fügt er hinzu und fährt fort: „Der Fremdenverkehr soll die Abhängigkeit von Erdöl- und Erdgasexporten, der Haupteinnahmequelle des Oman, reduzieren.“

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