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BOLD THE MAGAZINE No.33

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REVOLUTION

16 |

16 | BOLD THE MAGAZINE LIFESTYLE | IM GESPRÄCH Sie arbeiten seit Jahren mit der Modemarke Hugo Boss zusammen. Was können Sie sich hier, hinsichtlich Ihrer eigenen Pläne, abschauen? Da gibt es einiges. Hugo Boss ist eine ikonische Marke, mit einer großen Historie, sehr klassisch und zugleich immer am Zeitgeist. Sie wissen, was sie tun, und sie tun es auf höchstem Niveau. Wir arbeiten jetzt schon seit 2005 zusammen und sind immer gewillt, uns zu steigern. Man muss sich nur mal die Bilder von mir aus der aktuellen Hugo Boss- Kampagne ansehen. Es sind die besten, die je von mir gemacht worden sind. Und die Kampagnen davor waren schon hervorragend. Mein Learning daraus ist: Als Unternehmen ist es wichtig sich weiterzuentwickeln. Das ist es, was Boss macht und was mich für meine eigenen Unternehmungen inspiriert. Sind Sie als Unternehmer ebenso risikofreudig unterwegs wie auf der Rennstrecke? Nein, mit meinem Geld gehe ich klug um. Ich achte darauf, mein Geld in langfristige Geschäfte zu legen, mit überschaubarem Risikopotential. Als Fahrer muss ich ins Risiko gehen, als Unternehmer bin ich eher konservativ. Ich bin kein Zocker. Mir sind Sicherheit und Wertbeständigkeit wichtiger. Ich möchte mein Vermögen gut angelegt wissen und meiner Familie und mir auch für die Zeit nach meiner Formel-1-Karriere ein sorgenfreies Leben ermöglichen. Was sind Ihre Stärken als Unternehmer? Ich verfüge über eine schnelle Auffassungsgabe. Aber ich akzeptiere auch, dass man ein Business nicht über Nacht lernen kann und manche Dinge ihre Zeit brauchen. Ich habe kein Probleme damit, nochmal in die Ausbildung zu gehen und ein Sache von der Picke auf zu erlernen. Ich halte mich nicht für allwissend, nur weil ich Formel-1-Weltmeisterschaften gewonnen habe. Eine meiner größten Stärken aber ist meine Fokussiertheit. Wenn ich es schaffe, diese Fokussiertheit aus dem Rennen in mein Unternehmertum zu übertragen, ist das schon eine Menge wert. Sich auf eine Sache völlig einlassen zu können, ist der Schlüssel zum Erfolg, als Rennfahrer wie als Unternehmer. Was haben Sie sich von Ihrer ersten Siegerprämie in der Formel 1 geleistet? Ich war schon vier Jahre in der Formel 1, bevor ich mir zum ersten Mal etwas gekauft habe. Es war eine Gitarre. In meiner Heimatstadt Stevenage gibt es diesen Musikladen, in dem ich als kleiner Junge nach der Schule immer abhing und auf so ziemlich jeder Gitarre spielte, die es dort gab. Manchmal saß ich dort stundenlang und spielte Gitarre, aber ich konnte mir einfach keine leisten. Jahre später in diesen Laden zurückzukehren und mir endlich die Gitarre kaufen zu können, von der ich schon als Kind geträumt hatte, war ein unbeschreibliches Gefühl. Ich besitze sie noch immer. Mittlerweile umfasst meine Sammlung zwölf Gitarren, obwohl ich kein besonders begnadeter Gitarrist bin. (lacht). Aber diese eine Gitarre, die ich mir von meinem ersten Formel-1-Geld angeschafft habe, hat einen ganz besonderen Stellenwert für mich. Sie erinnert mich daran, dass Träume wahr werden können, wenn man willens ist, an sich zu glauben und die Ärmel hochzukrempeln. David Beckham hat mal auf die Frage nach der besten Investition seines Lebens geantwortet: „Meine ersten Fußballschuhe!“ Was war die beste Investition Ihres Lebens? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich David jemals seine Fussballschuhe selber kaufen musste. (lacht) Die beste Investition war die Zeit und die Entbehrung, die ich dafür geopfert habe, um eine bestmögliche Leistung abliefern zu können. Als ich anfing, Rennen zu fahren, kam ich öfter an den Punkt an dem ich mich selber fragte: Warum tue ich mir das an? Ist es das wirklich wert? Die Antworten darauf gebe ich mit jedem meiner Rennen. Zeit in sich selbst zu investieren und das eigene Talent zu fördern, zahlt sich immer aus. Meine Karriere ist das beste Beispiel. Und welches Investment hat Sie besonders glücklich gemacht? Meiner Mutter ein Haus zu kaufen hat mich sehr glücklich gemacht, weil ich ihr etwas zurückgeben konnte. Meine Mutter hat sich in ihrem Job abgeschuftet. Was sie verdiente, reichte gerade so, um uns über die Runden zu bringen. Trotzdem hat sie immer ein bisschen was zur Seite gelegt, um mir alle paar Wochen Lego-Spielsachen kaufen zu können. Lego war mein ein und alles. Die Entbehrungen, die sie dafür auf sich nahm, um ihren kleinen Sohn glücklich zu machen, werde ich ihr niemals vergessen. Sie stellte ihr eigenes Wohl immer hinten an. So, wie es wohl jede Mutter für ihre Kinder tut. Deswegen verehre ich Mütter, sie sind Superfrauen. Ich habe größten Respekt vor ihnen. Geld für seine Mutter auszugeben ist immer eine vernünftige Sache. Ich habe meinen Eltern alles zu verdanken.

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