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BOLD THE MAGAZINE No.35

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PERFEKTION SPECIAL TOPIC: LUXURY | NEW WATCHES | EXKLUSIV IM INTERVIEW: RYAN REYNOLDS | KÜNSTLER: MARIO MARINO | SÜDAFRIKA | SRI LANKA | MARTINIQUE | IM GESPRÄCH: EVA GREEN

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50 | BOLD THE MAGAZINE TRAVEL | MARTINIQUE Opfer noch nennenswerte Schäden zu beklagen. Ich fahre die Atlantikküste entlang, trinke einen Kaffee in dem kleinen Fischerhafen von Marigot, fahre weiter nach La Trinité, wo ich der Abzweigung auf die Halbinsel folge. Kleine Dörfer und schöne Badestrände säumen die Küste. Ich halte an einer geschwungenen, windgeschützten Bucht, springe ins türkisfarbene Wasser und döse nach dem Bad ein wenig im Schatten einer Kokospalme. Viel Zeit bleibt mir nicht, denn ich bin mit Yoan in einem Naturpark am Ende der Halbinsel verabredet. Wir steigen in seinen Wagen, Yoan fährt eine holprige, staubige, von knorrigen Laubbäumen bestandene Piste entlang zu einem Leuchtturm, wo wir einen wundervollen Blick auf Martinique haben. Aus dem Meer ragt ein spitzer Felsen heraus, der wegen seines von Vogelkot weißen Gipfels wie ein Zuckerhut aussieht. Dieser Teil der Insel sei der niederschlagärmste, sagt Yoan. Mein Reiseleiter wurde auf Martinique geboren, wuchs in Paris auf, wo er im Tourismus arbeitete. Vor zwei Jahren sei er nach Martinique zurückgekehrt. „Ich lebe gerne hier“ sagt er. Nur gebe es einen Nachteil: Alles sei teurer als in Paris, doch sein Gehalt sei das gleiche. Am nächsten Tag fahre ich zunächst nach Fort-de-France. Machtvoll nimmt das Fort Louis die gesamte Fläche einer weit in die Bucht ragenden Halbinsel ein. Ich laufe am Meer den Boulevard Alfassa entlang, biege in eine Seitenstraße ein und erreiche bald die Schoelcher-Bibliothek. Das vielfarbige, auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes und im romanischbyzantinischen Stil Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Haus ist mit seinen Galerien aus Schmiedeeisen das sehenswerteste Gebäude der Stadt. Dahinter erstrecken sich kleine Straßen und Gassen mit Geschäften, Cafés und dem Marché Couvert, wo Händler tropische Früchte, Gemüse und Souvenirs verkaufen. Im hinteren Bereich gibt es Restaurants, die preiswerte Mittagsmenüs bieten. Bei „Chez Carole“ bestelle ich Hühnchen Colombo, eine Gewürzmischung, die an ein indisches Curry erinnert. Von Fort-de-France breche ich zum Süden der Insel auf und fahre zunächst in Richtung Les Trois-Ilets. Wenige Kilometer vor diesem beschaulichen Dorf an einem südwestlichen Zipfel der Insel führt eine Abzweigung zu einem Töpferdorf. Ich bin skeptisch – was mag es da wohl geben? Amphoren, Krüge, Teller, Tassen? Das alles gibt es in der Potterie, aber auch Kunst, womit ich nicht gerechnet habe. Was für eine Überraschung! Am Ende des Geländes finde ich das Atelier von Alexandre Audel. Der Meister arbeitet gedankenverloren an seiner Töpferdrehscheibe. Er fertigt farbige, von afrikanischer Kultur beeinflusste Skulpturen und Figuren, wie ich sie zuvor noch nicht gesehen habe. Sie gefallen mir so gut, dass ich gleich eine mitnehme. Darauf mache ich einen Stopp im Luxushotel Bakoua am Point du Bout in Les- Trois-Ilets. Vom Infinty-Pool und den feinsandigen, kleinen Stränden blicke ich auf Fort-de-France an der gegenüberliegenden Küste. Kreuzfahrtgäste lassen sich gerne zu dem Hotel übersetzen für ein paar Sonnenstunden am Strand. Ich fahre weiter Richtung Südosten entlang einer kurvigen Küstenstraße durch den malerischen Ort Les Anses d´Arlet mit seinen kreolischen Holzhäusern, Fischerbooten und einem Strand. Kurz darauf erreiche ich den Grande Anset du Diamant, einen der schönsten Strände der Insel. Zwei Kilometer vor der Küste ragt der „Diamantfelsen“ 175 Meter aus dem Meer empor, ein wegen des ihn umgebenden Fischreichtums beliebter Tauchspot. Ganz im Süden in Sainte Anne verbringe ich den Nachmittag am gänzlich naturbelassenen, von Kokospalmen gesäumten, weitläufigen Strand Les Salines. Der Strand ist gut besucht, aber von Massentourismus keine Spur. In den einfachen Strandbuden, die frische und preiswerte Fischgerichte bieten, bei einem Strandspaziergang und beim Baden in den türkisfarbenen Fluten des Meers, wird der Karibiktraum mit französischem Flair wahr. WEITERE INFORMATIONEN: www.martinique.org ANREISE: www.condor.com EMPFEHLUNG HOTELS: www.hotel-bakoua.fr www.la-suite-villa.com www.hotelfrenchcoco.com

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