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BOLD THE MAGAZINE No.45

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LIFESTYLE / LAY’S LOFT

LIFESTYLE / LAY’S LOFT BOLD THE MAGAZINE // 27 Ein gutes Restaurant in stilvoller Atmosphäre zu führen ist eine Sache – eine andere, klassische und moderne Supercars zu fahren. Der norddeutsche Gastronom Fritz Lay kombiniert das Beste aus den zwei Welten in seinem „Lay’s Loft“, einer grundrenovierten Wachsfabrik im schleswig-holsteinischen Barmstedt. Was fährt ein Mann, dessen Motto für ein erfolgreiches Arbeitsleben etwa so 1972 fährt er heute noch fast täglich) sowie zwei Benelli, eine davon ist das lautet: „Man braucht Bauernschläue, Intelligenz erste serienmäßige Sechszylindermotorrad und Arbeitswillen…“ Oder: „Lieber ein gutes Geschäft mit mehreren als ein schlechtes alleine…“ Na? So etwas 750 Sei von 1975. Alles Bikes, die Lay seit dem Neukauf stets behalten hat. Die Sechser-Benelli hat bei der Vernünftiges wie eine Hybridlimousine? HMT Bike Show 2014 in New York sogar Oder eher ein zukunftsgerichtetes reines Elektro-Auto? Oder doch etwas so Geschlechtsloses wie ein fettes SUV- Coupé? Weit gefehlt. den Pokal für „Best Benelli Coffee Racer Worldwide“ gewonnen – über so etwas freut sich Lay noch heute: „Ich bin eben immer noch zwölf Jahre alt …“ Zumindest im Herzen. Rein biologisch zählt er Wenn Fritz Lay, Gastronom aus Barmstedt in Schleswig-Holstein, die Tore seines Restaurants „Lay’s Loft“ öffnet und das eine oder andere Gefährt startet, fallen erst die Vögel vor Schreck aus den Bäumen und dann die Unterkiefer der Umstehenden auf Schulterniveau: Je nachdem, wie die Autos geparkt und welche gerade nicht im Service sind, kann 67 Lenze, hat alle seine Schätze ganzjährig angemeldet und sieht sich nicht als Sammler, sondern als Fahrer. Der alle seine Autos am liebsten selber wäscht: „Nur dann kann man die tollen Formen fühlen,“ sagt er. Überhaupt, Formen: Es geht Lay nicht um automobile Geldanlagen, sondern um Schönes und Schnelles, das er gern um sich schart. er Ferrari Testarossa, Ferrari 512 BB, das nur fünfzigmal gebaute Sondermodell Lamborghini Aventator 50 Jahre Miura, Lamborghini Huracan LP610-4 Spider, Lamborghini Espada, einen unglaublichen und schwarzen Lamborghini Countach S und den Porsche 911 turbo S aus dem Seitenflügel des großen Hauses holen. Zweiradfans entdecken außerdem noch unter anderem eine Honda Monkey, eine NSU Max, seine restaurierten Vespas von damals (die blaue Primavera von Die Liebe zu Formen und Kraft bei Automobilen begann früh – die Eltern, Weinbauern am Kaiserstuhl, waren Borgward- Fans. Und so fuhr klein Fritz „mit 7 oder 8 Jahren“ und Klötzen an den Schuhen die elterliche Isabella über eigene Privatstraßen. Dann konnten langsam die vier älteren Brüder ihre frühen Träume verwirklichen – mit BMW 700 und NSU TT. „Die haben wir immer zusammen gewaschen, dann durfte ich auch mitfahren,“ erinnert sich Lay. Sein erstes Auto war allerdings ein ganz profaner Käfer 1200, der nach sieben Monaten mit Kolbenfresser liegenblieb. Seine Ausbildung als Koch, Hotelkaufmann und Kellner trieb ihn dann nach England, wo er sich etwas Geld nebenbei verdiente – als Autowäscher (natürlich!) und Mechaniker von privaten Luxuswagen, aber auch als Handwerker für alles. Sein Credo: „Einfach nur machen – aufmachen, reparieren, zumachen.“ Nach diesem Motto hat er vor allem Bäder in Ordnung gebracht. Von dem verdienten Geld kaufte er sich einen Jaguar XK 120 – „damals ein verbeultes altes Ding für 300 Pfund, ein echtes Verbrauchsauto“, wie er sich erinnert. Er startete bei ein paar Bergrennen, fuhr es im Alltag, bis es ihm jemand hartnäckig abkaufen wollte. Und ihm letztlich sagenhafte 17.000 Pfund dafür bot: Der Jaguar entpuppte sich als ehemaliger Rennwagen mit bemerkenswerter Historie. Also wurde Lay schwach und verkaufte. „Nach diesem Glücksgriff besorgte ich mir einen Ferrari Dino – 190 PS, Sechszylinder, und eine betörende Karosserieform.“ Aber letztlich gab er ihn doch wieder ab: „Das ist ein tolles Sammlerauto – ich aber möchte lieber Autos zum Fahren besitzen, mit viel Kraft.“ Und so begann seine Supercarleidenschaft. Autos kamen und gingen, hier nur eine kleine Auswahl aus seinen diversen Besitztümern: Bentley Mark VI, Bentley S1, Bentley S2 Cabrio, Bentley Continental, ein Vorkriegs-Bentley Le Mans, Ferrari 308 GT4, diverse Jaguar E-Type. Zwischen-

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