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BOLD THE MAGAZINE No.50

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CHARAKTER INTERVIEW: CARRIE COON | GARY BARLOW | NICK CAVE | LUXURY WATCHES | TOMMY HILFIGER FASHION | COOL STUFF | MADE IN GERMANY: HERING BERLIN UND POTT | EMISSIONSFREI UNTERWEGS

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26 // BOLD THE MAGAZINE ART / SEHENSWERT Die 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts sind als die Goldenen Zwanziger bekannt geworden: Aus einer Zeit der politischen Umbrüche nach dem Niedergang des alten Kaiserreiches und dem Erstarken der neuen demokratischen Strukturen der Weimarer Republik gehen einschneidende kulturelle Impulse hervor. Es wird Charleston und Foxtrott getanzt, moderne musikalische Stilrichtungen wie Swing und Jazz prägen den neuen Lifestyle. Die legere Mode für Frauen und Männer, die weibliche Bubikopf-Frisur oder gar die sich verstärkende Bewegung der Freikörperkultur (FKK) stellen sich mit ihrem Freiheitsdrang gegen die einschränkenden Regeln und die Zensur des alten autoritären preußischen Staatswesens. In dieser Atmosphäre des Umbruchs erhalten Künstler und Intellektuelle eine besondere soziale Vorreiterrolle, sie bilden die Avantgarde auf der Suche nach neuen künstlerischen Inhalten und Ausdrucksformen. In Weimar gründet Walter Gropius das staatliche Bauhaus, und mit einer revolutionären klaren Formensprache begann hier nichts Geringeres als die Epoche der Moderne in Architektur und Design. Die Ausstellung „Welt im Umbruch“ beleuchtet eine Zeit der Extreme, voller Hoffnung und Elend, Licht und Schatten. Deutschland in den 1920er Jahren: Im Dialog zwischen Malerei und Fotografie präsentiert die Ausstellung Höhepunkte einer Kulturvielfalt, die voller künstlerischer Innovationen steckt. Die moderne Stilrichtung der Neuen Sachlichkeit in der Malerei und des Neuen Sehens in der Fotografie strebte eine realistisch-veristische Wiedergabe des Bildgegenstands an. Charakteristisch ist der kühle, distanzierte Blick auf das Geschehen, der die Welt nüchtern und weitgehend „objektiv“ erfasst. Banale Dinge, Ausschnitte des schmucklosen Alltags der Großstadt und der Blick auf nicht vordergründig Schönes erobern die Sphären der Kunst. Die Künstler der Ausstellung sind unter anderem Aenne Biermann, Erwin Blumenfeld, Otto Dix, Hugo Erfurth, Carl Grossberg, George Grosz, Florence Henri, Hannah Höch, Karl Hubbuch, Germaine Krull, El Lissitzky, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, Walter Peterhans, Max Radler, August Sander, Georg Scholz, Sasha Stone, Umbo, Karl Hubbuch, Georg Scholz und John Heartfield. Viele der Arbeiten wirken auch heute, nach einhundert Jahren, erstaunlich vital und frisch. Die äußerst sehenswerte Ausstellung „Welt im Umbruch. Von Otto Dix bis August Sander – Kunst der 20er Jahre“ präsentiert Werke, die in Deutschland zwischen 1920 und 1935 entstanden sind: Neben 250 Fotografien, Gemälden und Grafiken sind die wichtigsten Fotopublikationen der Zeit zu sehen. Von Otto Dix bis August Sander Bis: 10. Januar 2021 Münchner Stadtmuseum www.muenchner-stadtmuseum.de

Foto: Erich Retzlaff „Hochofenarbeiter“ (vor 1931) / Münchner Stadtmuseum Münchner Stadtmuseum

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