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BOLD TRAVEL No.05

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24 |

24 | BOLD THE MAGAZINE REISE | JORDANIEN Olivenhaine säumen die eintönigen Straßen. Der erste Halt unserer Reise gilt der Stadt der Mosaike, Madaba. In der griechisch-orthodoxen Kirche des heiligen Sankt Georg befindet sich auf dem Fußboden die älteste Mosaik-Karte des Heiligen Landes: Ein beeindruckender Blick zurück in das sechste Jahrhundert unserer Zeitrechnung und ein interessanter Überblick unserer Reiseroute. Altertum und Geschichten auf Schritt und Tritt: In der Nähe liegt der sagenhafte Berg Nebo. Von hier aus soll der biblische Moses das gelobte Land Kanaan erblickt haben – das war immerhin vor nicht weniger als dreitausend Jahren. Unser nächster Halt sind die heißen Quellen, welche mit ihrem Süßwasser das Tote Meer speisen: Ma‘in Hot Springs. Wir befinden uns in Hammamat Ma‘in, das ist eine wahrhafte Oase am Rande des Toten Meeres und des Mujib Naturschutzgebietes. In einem felsigen Tal, dreihundert Meter unterhalb des Meeresspiegels, liegt versteckt das außergewöhnliche Ma‘in Hot Springs – Resort & Spa. Natur und Architektur gehen in diesem Spa- Eldorado eine besonders gelungene Verbindung ein. Von einem hohen Felsvorsprung stürzt das Wasser herab. In großzügigen Thermalbecken und vor märchenhafter Kulisse kann man hier das mineralhaltige Nass genießen. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den erhabenen Aussichtspunkt des Dead Sea Panorama Complexes und werden nicht enttäuscht: Ein etwas dunstverhangener, aber dennoch großartiger Blick über das Tote Meer bis zum gegenüberliegenden Ufer des Staates Israel tut sich vor uns auf. Wir erahnen sogar die Städte Jerusalem und Jericho im fernen Dunst. Die Aussicht über das Tote Meer begeistert, und zu allem Überfluss durchbrechen auch noch Lichtstrahlen die Wolkendecke – man wähnt sich fast in einem der alten Heiligenbilder. Umwerfende Natureindrücke und heilige Stätte liegen hier sehr nah beieinander, und das nicht zum letzten Mal auf unserem Trip durch Jordanien. Wir verlassen die Straße, fahren bergab und nähern uns dem Höhen-Niveau des Toten Meeres. Es liegt derzeit 428 Meter unter dem Meeresspiegel, ist der tiefste Punkt der Erdoberfläche, und der Abwärtstrend geht weiter: Der salzige Meeresspiegel ist in wenigen Jahren um über drei weitere Meter gesunken. Der Grund: Das Jordanwasser, welches Jahrhunderte lang für stetigen Zufluss und Ausgleich sorgte, wird verstärkt für die Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen abgezweigt. Die Perspektive: Das Tote Meer verschwindet langsam, aber sicher. Hier beträgt der Salzgehalt nicht weniger als 32 Prozent, das Mittelmeer hat gerade mal drei. Das beruhigende Nass, der Heilschlamm und die Schwefelbäder sind perfekt für alle geeignet, die sich bei wohltuenden Anwendungen tief entspannen wollen. Wir nehmen die Gelegenheit wahr, nehmen den bequemen Weg durch die großzügige Mövenpick Hotelanlage „Resort & Spa Dead Sea“ über Treppen und Steine ins unscheinbar wirkende Nass und schauen, an der Oberfläche treibend, zufrieden in die untergehende Sonne. Zehn Kilometer nördlich des Toten Meeres, an der Grenze von Israel und Jordanien, befindet sich die Taufstelle Jesu. „Bethanien jenseits des Jordan“ bezeichnet die Stelle, an der Jesus durch Johannes getauft wurde, und ist seit 2015 UNESCO Weltkulturerbe. Auf unserem Weg nach Petra machen wir einen Abstecher in das Dana Biosphärenreservat. Diese Gegend bietet allein vier Klimazonen, All-in-one sozusagen, von der trockenheißen Wüste bis zum subtropischen Klima, für Wanderfreunde eine echte Herausforderung. So weit gehen wir jedoch nicht und sind froh, wieder im klimatisierten Automobil zu sitzen. Am nächsten Morgen kann uns nichts mehr halten: Petra ist eine einzigartige Stadt und wurde vom Volk der Nabatäer in den puren Stein gehauen. Die Ursprünge des Siedlungsplatzes reichen etliche Jahrtausende in die Vergangenheit zurück. Petra war seit dem 2. Jahrhundert vor Christi Geburt ein gewichtiger Handelsplatz und die Hauptstadt des versunkenen Nabatäerreiches. Enge und hohe Schluchten bieten geheimnisvolle Höhleneingänge und tempelartige Reliefs. Die durch das Sonnenlicht rotbraun glühenden Sandsteinwände ziehen uns in ihren Bann. Khazne al-Firaun, das sogenannte Schatzhaus des Pharao, ist die bekannteste, bei weitem jedoch nicht die einzige Sehenswürdigkeit von Petra. In dieser antiken Wohnhöhlen-Stadt ist sehr viel mehr zu erleben, so dass ein Tag für eine umfassende Erkundungstour gerade ausreicht. Indiana Jones war auch schon

REISE | JORDANIEN BOLD THE MAGAZINE | 25 Biosphärenreservat Dana: Größte Naturreservat Jordaniens

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