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BOLD TRAVEL No.05

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50 | BOLD THE MAGAZINE REISE | ISRAEL | EILAT Eindrucksvoller Red Canyon im Tal von Timna Fotos: H. G. Teiner, Tourism Israel

REISE | ISRAEL | EILAT BOLD THE MAGAZINE | 51 die Zukunft und macht einem klar, wie Mensch und Tier miteinander umgehen und existieren sollten. Endlich dürfen wir zu den Meeressäugern ins Wasser. Wir lassen uns einfach treiben. Zwei der Tiere nähern sich ruhig, es wird spannend, eine vorsichtige Kontaktaufnahme mit diesen wundervollen Geschöpfen folgt: Die ausgestreckte Hand wird begutachtet – ein sanfter Stupser ist wohl ein freundliches Zeichen. Und ein Stupser, der das Herz berührt. Am nächsten Tag unternehmen wir einen Ausflug in Richtung Negev. Etwa 50 Prozent des Landes Israel ist von Wüsten bedeckt, wobei die Negev die größte Ausdehnung hat. Wir bewegen uns mit dem Auto, entlang an der Grenze zu Jordanien. Dattelpalmen säumen den Weg, auf beiden Seiten sind Bergketten zu sehen. Wir befinden uns, geologisch betrachtet, in der syrisch-afrikanischen Senke. Schilder an der Straße mit Warnhinweisen vor Überflutungen machen auf eine besondere Gefahr in den tiefergelegenen Wadis, das sind ausgetrocknete Flussläufe, aufmerksam: Bei Regengüssen, auch in weit entfernten Gebieten, kann es hier zu lebensgefährlichen Situationen durch sehr schnell steigendes Wasser kommen. Eine weiträumige Felsund Wüstenlandschaft tut sich vor uns auf. Nicht nur für Climbing-Enthusiasten ist der Timna Park lohnenswert. 25 Kilometer nördlich von Eilat entfernt erstreckt sich über eine Fläche von 60 Quadratkilometern das Tal von Timna mit hoch aufragenden, bizarren Gebirgs- formationen. Es hält neben steil aufragenden Felswänden auch zahlreiche Wander- und Mountainbike-Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bereit. Die Erosion hat hier zauberhafte Formen in das Sandgestein geschliffen und hat so überdimensionale Naturkunstwerke geschaffen. Die wohl aufregendste dieser Felsformationen sind die „Säulen des Königs Salomon“: Rund 50 Meter hohe, in der Sonne rot leuchtende Sandsteintürme. Wenige Kilometer weiter südwestlich befindet sich der Red Canyon: Die 150 Meter lange Sandsteinschlucht hat einen ganz eigenen Zauber. Eine gute Tagesreise entfernt befindet sich der Ramon Krater. Er ist nicht aus vulkanischen Aktivitäten hervorgegangen, sondern über Jahrmillionen durch Erosion entstanden. Atemberaubende Panoramaansichten dieser unwirklichen, mondähnlich anmutenden Landschaft tun sich auf – das gesamte Gebiet ist ein Naturreservat. Auf unserem Rückweg nach Eilat, etwa 7 Kilometer westlich von Mizpe Ramon Stadt entfernt, inmitten der unbewohnten Wüstenlandschaft, zeigen sich am Horizont einige vereinzelt stehende Bäume und kleine, flache Häuschen. Wie ein Nest zwischen Sand und Felsen. Beim Näherkommen erkennen wir die erstaunliche Ansammlung von mehreren Hütten und ein Beduinenzelt, direkt daneben wächst in einem Gärtchen das Gemüse zur Selbstversorgung, und der Aprikosenbaum trägt verlockende Früchte. Wir sind an einem besonderen Ort, der sich „Succah in the Desert“ nennt. Die Palmhütten sind mit allem ausgestattet, was zum Leben notwendig ist, und Solarenergie liefert den Strom. Es gibt frisches Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen, eine Kochstelle und Schlafgelegenheiten in fantasievoll-buntem Oriental-Style. Vegetarische Mahlzeiten werden von den beiden Betreiberinnen dieser besonderen Herberge zubereitet und können in der großen Gemeinschaftshütte eingenommen werden. Lea ist seit zwei Jahren hier, stammt aus der vibrierenden Kulturund Wirtschaftsmetropole Tel Aviv und sagt: „Dies hier ist mein Platz, weit ab von allem, um zur inneren Ruhe zu gelangen“. Wir genießen im kühlen Schatten der Hütte den duftenden Tee mit echter Minze aus dem Garten, und die Hunde liegen entspannt-träge um uns herum. Zum viel zu frühen Abschied überreicht man uns einen Anhänger mit dem Gebet des Weges: „Tefilat HaDerech“. Für Reisende gilt er als Wunsch für eine gute Reise und eine sichere Ankunft am Ziel: „ … lass uns Verständnis und Freundlichkeit finden bei allen, die uns begegnen.“ Auf dem Rückflug bemerken wir ein entspanntes Lächeln in unseren Gesichtern: Wir wissen, wir kommen zurück, nach Israel, nach Eilat, ans Rote Meer und auch in die Wüste Negev. WEITERE INFORMATIONEN: www.dolphinreef.co.il www.succah.co.il www.isrotel.com

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