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BOLD TRAVEL No.07

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Florida: Laufsteg der Eitelkeiten, Colorado: Fliegenfischen in den Rocky Mountains, Peru: Die Schätze des Nordens, Sri Lanka: Auf den Spuren der Stelzenfischer, Best Places: Thomas Cook Selection, Mit dem neuen Audi Q5: Viajes a México

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10 | BOLD TRAVEL SPECIAL FLORIDA Es ist Samstagabend, 22:00 Uhr, ein warmer Wind weht. Eine dreiviertel Stunde dauert die Fahrt auf einem hellerleuchteten, zehnspurigen Highway, dann durch Downtown, dem internationalen Finanzzentrum der Metropole, zum Mandarin Oriental Hotel. Der Fahrer kubanischer Herkunft erzählt von seiner Stadt. Lebenswert sei Miami, sagt Juan Perez, immer angenehm warm, nur im Hochsommer zu heiß, da flüchte man am besten aus ganz Florida, die Stadt sei heute im Gegensatz zu früher sicher, die Mieten für Apartments und Preise für Wohneigentum moderat, aber die Lebenshaltungskosten insgesamt zu hoch. „Na ja“, fügt er hinzu, „es ist schon ok, in Miami zu leben“, und lacht. Was er sich von der Annäherung zwischen den USA und Kuba verspreche? „Abwarten“, antwortet Perez, „bis sich die Beziehungen beider Länder zueinander spürbar verbessern, vergeht bestimmt noch viel Zeit.“ Barack Obama hat als erster US-Präsident seit 1928 dem sozialistischen Inselstaat im März 2016 einen historischen Besuch abgestattet und Direktflüge noch in diesem Jahr versprochen. Seither ist auch von Fähren die Rede, die regelmäßig zwischen Miami, Ford Lauderdale und Key West in Florida und Kuba verkehren sollen. Seit September fliegt nun die US-Airline Jet Blue von Fort Lauderdale direkt nach Santa Clara auf Kuba. Aber die Zustimmung der USA und Kuba zu Fährverbindungen lässt auf sich warten. Bisher hat lediglich Carnival Cruise Lines einen Stopp auf Kuba in ihr Kreuzfahrtprogramm von Miami aufgenommen. Was in der Metropole des „Sonnenscheinstaats“ offenbar kein großes Thema ist. „Wann die ersten Fähren fahren, weiß niemand“, sagt der Taxifahrer, „und es interessiert irgendwie auch niemanden wirklich in Miami.“ In der Bar des Mandarin Oriental spielt eine kubanische Band. Gäste tanzen zu den Rhythmen, es ist eine coole Party, die hier in der Lobby des auf der kleinen, dreieckigen Insel Brickell Key direkt am Wasser gelegenen Luxus-Hotels mit Privatstrand steigt. „Wenn die Fähren endlich zwischen Florida und Kuba fahren, wird das dem Kulturaustausch zwischen beiden Ländern zugute kommen, sagt der Gitarrist der Band, Manuel Sanchez. Aber die meisten Exil-Kubaner in Miami seien sehr skeptisch gegenüber der Außenpolitik der USA. In Litte Havanna am nächsten Morgen wartet Jennifer Porciello von Miami Culinary Tours auf uns. Sie führt Touristen auf einem kulinarischen Streifzug durch das Viertel mit seinen leuchtenden Graffities an Häuserfassaden, Gallerien, Zigarrenmanufakturen, Restaurants, Cafés und Bars, in denen morgens schon Live-Bands spielen. „An dem Tag des Kuba-Besuchs von Obama sind hier plötzlich viele Polizisten aufgezogen“, erinnert Jennifer sich, „an jeder Ecke standen Einsatzwagen. Ein Freund von mir hat einen Wasserwerfer ein paar Blöcke entfernt gesehen.“ Es sei ruhig geblieben, aber die Polizei befürchtete wohl spontane Demonstrationen oder gar Ausschreitungen gegen die Kuba-Visite des Präsidenten.

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