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90 |

90 | BOLD THE MAGAZINE Reise | ein tag in wien Des muss ma si amoi vurstön Ein tag in Wien Autor: J. M. brain | Fotograf: P. Wendt Das erste Licht des Tages spielt mit den Blättern, hinter den Bäumen erhebt sich das Wiener Rathaus, das von 1872 bis 1883 nach Entwürfen des Architekten Friedrich von Schmidt erbaut wurde. Die eindrucksvolle Fassade, vor allem der 103,3 m hohe Turm, wurde von der Tradition flämischer Rathäuser der Gotik inspiriert, um äußerlich an die mittelalterliche Tradition städtischer Freiheit anzuknüpfen. Der Grundriss mit sieben Höfen folgte eher der Konzeption barocker Paläste und spiegelt den Prunk vergangener Tage auf eindrucksvolle Weise wieder. Gegenüber dem Rathaus liegt das Wiener Burgtheater. Es gilt als eine der bedeutendsten Bühnen Europas und ist nach der Comédie-Française das zweitälteste europäische, sowie das größte deutschsprachige Sprechtheater. Der angrenzende Volksgarten lädt zum Spazieren und Verweilen ein. Sind die ersten Eindrücke verarbeitet, lohnt ein Schlenker zum Museumsquartier, bevor Sie die Wiener Hofburg entdecken. Unter dem Habsburger Rudolf I. 1279 erstmals urkundlich erwähnt, wurde sie in der Mitte des 16. Jahrhunderts, als Ferdinand I. seine Residenz nach Wien verlegte, zur Hofburg. Man erweiterte bestehende Trakte und baute zahlreiche neue hinzu – eine Tradition, die bis in die heutige Zeit anhält. Wiener Charme StAdt an der Donau Ein Rundgang durch die Hofburg ist auch immer ein Rundgang durch die Kunstgeschichte: Trakte der unterschiedlichsten Epochen, von der Gotik des Mittelalters über die Renaissance, bis zum Barock aus dem 17. und 18. Jahrhundert, aber auch historistische Flügel aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu zeitgenössischen Innenausbauten aus dem 20. und 21. Jahrhundert fügen sich zusammen. Ein echter Wiener würde es wahrscheinlich so beschreiben: „Wos do woast. Do is früha zuagongan, des kennts eich heit nimma vurstön ... und die Fiaker oarst – klappernd, schnaufend, schaßend – des is Wien, wie soast nix.“ Der Fiaker gehört, obwohl ursprünglich in Paris erfunden, zu den bekanntesten Wahrzeichen von Wien. Neben der Verwendung als Fortbewegungsmittel gab es in den früheren Zeiten auch einen anderen Grund, den Fiaker zu besteigen: Mangels geeigneter Rückzugsmöglichkeiten für Verliebte behalf man sich, indem man Fiakerkutschen zweckentfremdete: Stieg ein Paar in die Kutsche und der Kavalier flüsterte dem Fiakerkutscher das Wort „Porzellanfuhre“ ins Ohr, dann wusste er, es kam nicht darauf an, wohin er fuhr, sondern nur, wie: ganz langsam! Wer dem Charme der Fiakerkutscher nicht erliegt, kann über Kohlmarkt und Graben zum Stephansdom schlendern. Zahllose Geschäfte säumen die Straßen und laden zum unbekümmerten Geldausgeben ein. Ein kurzer Blick in die Peterskirche wird mit barocker Üppigkeit belohnt. Mit ein wenig Glück kann spontan einem der zahlreich stattfindenden Orgelkonzerte beigewohnt werden, bevor es weiter zum Stephansdom geht. Der Wiener Stephansdom ist das nationale Wahrzeichen Österreichs und ein Symbol für die österreichische Identität. Neben seiner kulturellen Bedeutung ist er vor allem auch eine Kirche: An jedem Wochentag werden sieben, an jedem ...

Reise | ein tag in wien BOLD THE MAGAZINE | 91 Blick vom Wiener Rathauspark, der 1873 entstand, auf das Wiener Rathaus.

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