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BOLD THE MAGAZINE No.07

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DYNAMIK DIE TREIBENDE KRAFT | DER KÜNSTLER: BRYAN ADAMS | IM INTERVIEW: MARK WAHLBERG | NEW FASHION | ROAD TRIP MAROKKO | MEGALOPOLIS ISTANBUL | MICHAEL MICHALSKY | BOSSE

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72 | BOLD THE MAGAZINE Kunst & Kultur | Hörenswert | im Gespräch Foto: G-Stone Recordings, M. Roessle Rupert Huber (links) und Richard Dorfmeister (rechts)

Kunst & Kultur | Hörenswert | im Gespräch BOLD THE MAGAZINE | 73 – funktioniert wie geschmiert. Für uns ist aber schon das alte Wien noch da, dieses Verhangene ... Es ist sicher etwas anderes, am Meer zu leben, wo immer die Sonne scheint. Rupert Huber: Wenn jemand in New York oder Paris oder auch Berlin als Künstler lebt und überleben muss – da ist immer alles gleich total super. Diese Art von Selbstsicherheit wäre in Wien komplett falsch. Hier ist die Freiheit zum Zweifel größer. Welche Dynamiken entstehen bei Ihrer Zusammenarbeit im Studio? Rupert Huber: Dadurch, dass sich Musik immer stärker auf Smartphones abspielt, greift das Mastering viel härter. Dabei geht es um die Fage: Wie laut muss ein bestimmter Part eigentlich sein, damit er überhaupt noch gehört wird? Darauf hat man als Künstler nur bedingt Einfluss. Und so gibt es einfach weniger Spielraum in der Dynamik. Übrigens bin ich da als Hörer, gerade was Klassik angeht, auch schon korrumpiert und empfinde große Schwankungen in der Dynamik einer Aufnahme fast als unangenehm: Am Anfang hört man die Streicher kaum, man dreht die Anlage hoch, und dann knallt es auf einmal und man muss wieder runterdrehen. eine Art Wertigkeit – und es soll trotzdem auch irgendwie Rock’n’Roll sein. Wir wollen uns auch mal zurücknehmen, es muss ja nicht immer total abgehen. Darin liegt auch Magie! Rupert Huber: Wichtig ist der Surround- Sound – das wird ein Wahnsinn! In jeder Loge ist ein Lautsprecher, der extra angesteuert werden kann. Da kommt man dann schon ins Spielen ... Sie haben die Musik auf „Odeon“ aber auch vor ihrer endgültigen Fertigstellung schon einmal live präsentiert, der Location verdankt die Platte ihren Namen ... Richard Dorfmeister: Wir haben ja eine ähnliche musikalische Vergangenheit durchlebt, haben Vieles gemeinsam entdeckt. Insofern streiten wir uns jetzt im Studio nicht oder so. Welche Dynamiken machen Sie auf „Odeon“ aus? Richard Dorfmeister: Über das Tracklisting haben wir auf alle Fälle eine bewusste Dynamik geschaffen. Da steckt viel Überlegung drin. Das Label hatte eigentlich eine andere Reihung vorgeschlagen – eine, die am Anfang mehr abgeht und dann nach hinten hin ausklingt. Wir wollten es dann aber so machen, dass das Album langsam startet und dann eine Kurve beschreibt. Die Dynamik von „Odeon“ spielt sich also vor allem im Bereich der Geschwindigkeit ab. Stimmungstechnisch sind die Stücke schon alle recht nah beieinander, sie sind alle irgendwie laid back, entspannt. Wie eingangs erwähnt, wird „Odeon“ am 17. April in Linz live zur Uraufführung gebracht. Gemeinsam mit dem Ars Electronica Futurelab, mehreren der auf dem Album gefeatureten Sängerinnen und Sänger und dem Wiener K+K Streichquartett wird in der Schnittmenge von digitaler Elektronik und analoger Klassik eine 100-minütige audiovisuelle Performance gezeigt, deren Inszenierung man sich nach Möglichkeit nicht entgehen lassen sollte ... Richard Dorfmeister: Wir waren vor Monaten schon dort, die Oper ist ja noch im Bau. Wir haben schon mal vorgefühlt – das wird super! Normalerweise wird in der Oper natürlich das normale klassische Programm gezeigt, aber wir haben völlig freie Hand und können machen, was wir wollen. Es ist noch nicht 100%ig fix und durchkomponiert, was wir machen werden. Es muss eine gewisse Eleganz haben und Richard Dorfmeister: Ja, wir hatten die Chance, im Rahmen der VIENNAFAIR unser neues Material aufzuführen. Das war irre. Wir haben ja während unserer Karriere immer wieder aus Live-Auftritten, bei denen wir vorher gar nicht wussten, was wir eigentlich vorhatten, und die sich dann erst während der Performance entwickelt haben, Konzepte entwickelt. So haben wir etwa mal im Rahmen des Stadtfests in Wien in einer Kirche gespielt – und daraus entstand dann eine Tour, auf der wir ausschließlich in Kirchen spielten. So war Tosca aber schon immer gestrickt: Hey, was soll das eigentlich? Wir halten Dinge im Vorfeld gern undefiniert. Link zum Thema: www.g-stoned.com

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