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BOLD THE MAGAZINE No.31

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ELEGANZ SPECIAL TOPIC: INTERIEUR | DESIGNTEMPEL ZUHAUSE: WIE WIR WOHNEN | IM GESPRÄCH: DIANE KRUGER | 60 JAHRE FIAT 500 | IM INTERVIEW: CARL F. BUCHERER CHEF SASCHA MOERI | MYTHOS TOSKANA

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74 | BOLD THE MAGAZINE DESIGN | WIE WIR WOHNEN Ganze Generationen von Analysten und Marketing-Experten beschäftigt das Thema: Wie leben die Deutschen und was bewegt sie? Jung von Matt gehört zu den Großen der Branche und hat sich bereits vor 14 Jahren dieses Themas angenommen und entwickelte das Müller’sche Wohnzimmer, das in dieser Form in Deutschland einmalig ist. Eine soziologische Versuchsreihe, die vor gut 14 Jahren eingerichtet und seitdem permanent aktualisiert wurde. Der Agenturleitung ging es darum, dass Mitarbeiter nicht im luftleeren Raum agieren sollten, wenn von „dem Kunden und Konsumenten“ die Rede war, über die so viele Daten und Analysen kursieren, und die am Ende doch keiner kennt. In der Fachsprache nennt man das Raumwirkungstheorie, wenn die Umgebung das Denken lenkt. Man könnte auch sagen: eine Art Method Acting für Werber. Der fiktive Thomas Müller ist 49 Jahre alt, seine Frau Claudia zwei Jahre jünger. Die beiden haben 1,3 Kinder, im konkreten Fall bedeutet das: einen Sohn, Jan. Die Müllers wohnen in der größten Stadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslands: in Köln in Nordrhein-Westfalen. Claudia verdient ihr Geld als kaufmännische Angestellte und arbeitet halbtags, Thomas ist Techniker, Vollzeit. Jan geht noch aufs Gymnasium und macht bald Abitur. Er kommt hier praktisch nicht vor, obwohl er sich mit seinen Eltern gut versteht (bei Thomas und dessen Vater war das noch anders). Der Grund für Jans Abwesenheit: Das Wohnzimmer ist der Raum, in dem Erwachsene den größten Teil ihrer Freizeit verbringen – und Jan gilt noch nicht als Erwachsener. In Deutschland wird vor allem der Fernseher mit dem Wohnzimmer assoziiert: 94 Prozent platzieren ihn dort. Immerhin 36 Prozent haben einen zweiten Fernseher auch im heimischen Schlafzimmer stehen. Aber gerade im Wohnzimmer legen die meisten Wert auf ein ästhetisches Gesamtbild und eine optimale Raumausnutzung. Beim Thema „Nestbau“ hinken die Männer den Frauen hinterher: Während 70 Prozent der Frauen das Wohnzimmer gemütlich gestalten möchten, legt nur gut die Hälfte der Männer darauf Wert (52 Prozent). Bei der Aufstellung des TVs sind sichtbare Kabel immer ein großes Ärgernis. 51 Prozent versuchen die Verbindungen zu verstecken oder sie geschickt zu drapieren. Rund ein Viertel (24 Prozent) der Nutzer bemüht sich zudem, das Sammelsurium an Fernbedienungen zu ordnen. Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) würde Zuspieler wie Spielekonsolen oder Bluray-Player am liebsten aus dem Blickfeld verschwinden lassen, ergab eine Umfrage von Kantar TNS im Auftrag von Samsung Electronics. Generell bemüht sich jeder Vierte (26 Prozent) um die Adaption aktueller Wohn- und Einrichtungstrends. Dabei gilt: je jünger, desto stilbewusster. Knapp der Hälfte der 16- bis 24-Jährigen (43 Prozent) und über einem Drittel der 25- bis 34-Jährigen (35 Prozent) ist es wichtig, „stylisch und am Puls der Zeit“ eingerichtet zu sein. Bei den 55- bis 64-jährigen sind es nur noch knapp 12 Prozent. Fast jeder Dritte der 16- bis 24-Jährigen (29 Prozent) sowie jeder Fünfte der jeweils 25- bis 34-Jährigen (23 Prozent) und 35- bis 44-Jährigen (21 Prozent) betrachtet den Fernseher sogar als „Design-Objekt“. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass bei jedem Dritten (31 Prozent) alle Wohnzimmermöbel auf das TV-Gerät ausgerichtet sind. „Der Designfaktor gewinnt für Kunden gegenüber Faktoren wie Bildqualität und Bedienung weiter an Gewicht. Unser Zuhause ist unser Designtempel, in dem wir Freunde und Familie empfangen und unsere Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Die Zeiten, in denen Technik vor allem funktionell war, sind lange vorbei. Wir sehen genau hin und entwickeln Zubehör, mit dem TVs stilvoll ins Wohnambiente integriert werden können“, erklärt Kai Hillebrandt, Vice President Consumer Electronics Samsung Electronics GmbH. Moderne TV-Geräte bieten zwar ein schön großes Bild, brauchen dafür aber auch mehr Platz. Das missfällt bei den gleichförmigen und uninspirierten Designs vieler Geräte nicht nur Wohnästheten. Und die Fernseher werden immer größer! Damit wachsen auch die schwarzen Löcher, als die die ausgeschalteten Bildschirme im Wohnzimmer bisweilen wirken.

DESIGN | WIE WIR WOHNEN BOLD THE MAGAZINE | 75 Die neuen Samsung TVs sind keine Störfaktoren im Interieur, sondern nahezu rahmenlos und von allen Seiten elegant. Dank der extrem flachen Aufhängung können sie nahtlos an die Wand montiert werden und fügen sich so dezent ins Interieur ein. Und Schwarze Löcher müssen nicht sein, denn als Galerie mit digitalen Kunstwerken oder Fotos schafft beispielsweise der innovative TV Samsung The Frame eine individuelle Atmosphäre. Zu Beginn der Smart TV-Zeitrechnung sorgten die vermeintlich smarten Bedienoberflächen oft für Frust: zu kompliziert, zu langsam und überhaupt nur was für Technikfreaks mit Informatikdiplom. Daher wurden die Möglichkeiten des vernetzten TVs von vielen Zuschauern kaum genutzt. Aktuelle Samsung Smart TVs sind so einfach zu bedienen wie Smartphones: Mit nur drei Klicks gelangen Sie zu jedem Inhalt, egal ob TV-Sender, Netflix, PS4 Pro oder YouTube App. Auch das Fernbedienungschaos für die vielen Geräte ist vorbei: Mit der Samsung Smart Remote können Sie bequem alle angeschlossenen, kompatiblen Geräten bedienen. Der neue „The Frame“ von Samsung geht noch einen Schritt weiter, wie ein Gemälde zeigt er im sogenannten Art Mode klassische und zeitgenössische Werke oder persönliche Motive und bindet sich elegant und diskret ins Interieur ein. Abgerundet wird die Galerie-Anmutung durch drei verschiedenfarbige Rahmen, die Kunden optional erwerben können. Ob an- oder ausgeschaltet, The Frame sieht immer gut aus. Und dass er im TV Mode mit UHD, HDR und Active Crystal Color auch technisch üppig ausgestattet ist, erscheint fast als Nebensache. „The Frame richtet sich an Kunden, die sich mit dem klassischen Fernseher- Design nicht zufrieden geben wollen. Statt wie ein traditioneller Fernseher als schwarze Fläche das Wohnzimmer zu dominieren, wird The Frame im Art Mode zum Kunstwerk und tritt auf spektakuläre Weise den Beweis an, dass der TV als digitale Galerie funktionieren kann“, führt Hillebrandt weiter aus. Hinter dem Design von The Frame steht der Industriedesigner Yves Béhar. Die Idee Béhars war es, ein Produkt neu zu denken, das sich zwar technisch weiterentwickelt hat, ausgeschaltet jedoch nicht mehr als eine schwarze Fläche im Wohnzimmer darstellt. The Frame hingegen kann mehr: Er integriert sich ins Ambiente und erweitert es um den Faktor Kunst. The Frame ist ein Fernseher, der auf den ersten Blick anmutet wie ein gerahmtes Kunstwerk an der Wand. Drei separat erhältliche Rahmen im Holzdesign – in Walnuss, Beige oder schlichtem Weiß – machen es leicht, den TV an den persönlichen Einrichtungsstil anzupassen. Die Rahmen werden magnetisch an The Frame angebracht und lassen sich so ganz leicht wieder wechseln. Aufgrund seines optisch kaum sichtbaren „Invisible Connection“-Kabels und der fast lückenlosen Wandhalterung kann man ganz einfach den Rahmen elegant an der Wand aufhängen. Zur Wahl steht auch ein optional erhältlicher Staffeleiständer („Studio Stand“), der den TV auf drei Beinen abermals wie ein Gemälde wirken und störende Kabel elegant im Fuß verschwinden lässt. Der Name Samsung bedeutet im Koreanischen „Drei Sterne“. Die Zahl Drei wird von vielen Koreanern mit positiven Dingen in Zusammenhang gebracht. Lee Byung-Chull, der Gründer des Konglomerats, der stark von der japanischen Wirtschaft und Gesellschaft geprägt wurde, wählte diesen Namen, damit das neue Unternehmen für immer hell, hoch und ewig strahlen sollte. Nach dem Tod des Unternehmensgründers 1987 übernahm der dritte Sohn Lee Kun-Hee den Vorsitz der Gruppe. Heute wird die Samsung- Gruppe von den CEOs der einzelnen Gesellschaften geführt. Flaggschiff der Gruppe ist Samsung Electronics, als größter DRAM-, NAND- Flashspeicher-, SSD-, Fernsehgeräte- Handy- und Smartphone-Hersteller. WEITERE INFORMATIONEN: www.samsung.de

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