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BOLD THE MAGAZINE No.44

PRECIOUS KEIRA KNIGHTLEY | MARK FORSTER IM GESPRÄCH (TEIL 1) | DAVID LACHAPELLE | KARL LAGERFELD & PUMA | IN­TE­RI­EUR: UNIQUE AND HANDMADE | VON JAVA NACH BALI (TEIL 1) | MIT DEM BOOT DURCH IRLAND

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50 // BOLD THE MAGAZINE LIFESTYLE / REPORTAGE An einem warmen, sonnigen Tag fahren wir mit unserem Jaguar E-Type aus den 70ern an der Werft der Familie Freebody vor, die hier seit sage und schreibe 300 Jahren, in 9. Generation, Holzboote per Hand baut. Die Mitglieder der Familie begrüßen uns freundlich, und der Chef sagt gerade heraus, dass er unseren Vierradantrieb gleich für eins seiner Boote gebrauchen und verbauen könnte: Denn der Jaguar-Motor passt vorzüglich in Sachen Leistung und Sound in seinen schicken, 10 Fuss (ca. 3 Meter) langen Slipper. Hier herrscht Ruhe und Gelassenheit. Der Familienbetrieb, der am oberen Lauf der Themse ansässig ist, baut pro Jahr ganze zwei Boote. Die zahlungskräftige Kundschaft wohnt zumeist in der nur eine Stunde entfernten Londoner Innenstadt und erfreut sich der bildschönen Holzarbeiten der insgesamt 10 Mitarbeiter. Dieser bisher so gelungene Tag fing im italienisch geprägten Herrenhaus „Cliveden House“ in Taplow, Buckinghamshire, mit einem Frühstück vor herrschaftlicher Kulisse an. Das an einer Klippe über der Themse gelegene (heutige) Hotel liegt inmitten einer großzügigen Parkanlage, westlich der britischen Hauptstadt London. Hier ist unser Ausgangspunkt für eine 3-tägige Manufaktur-Experience; ausgerichtet von der Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne. Ziel ist der Concours of Elegance im Hampton Court Palace – und da sich hier alles um historische Fahrzeug-Raritäten dreht, haben wir standesgemäß einen schicken alten Briten unterm Hintern, am Handgelenk eine der wunderbaren Arbeiten der Glashütter Uhren-Manufaktur und auf dem Fahrplan einige Stationen, die der Tradition und dem Lifestyle der Marke entsprechen. Man sagt, die heutige Zeit wird digital gemessen, und man liest sie meist auf dem Handy ab. Beginnt man sich aber nur ein wenig mit der außergewöhnlichen Arbeit und der Kunst der Uhrmacher zu beschäftigen, so kommt es einem fast befremdlich vor, dem zentralen Thema unseres Lebens eine so oberflächliche Bedeutung zu schenken. Zeit wird bei A. Lange & Söhne, seit dem Jahre 1845, mit kleinen mechanische Kunstwerken gemessen. Damals gründete Ferdinand Adolf Lange das noch heute im kleinen sächsischen Ort Glashütte ansässige Unternehmen, das bis heute internationale Anerkennung genießt. Für unsere Tour, die durch englischen Grafschaften führt, haben wir uns für den Unternehmens-Klassiker entschieden und tragen daher eine Lange 1 Zeitzone. Ein Statement. Nicht zu laut, definitiv nicht zu leise und dem Anlass entsprechend. Das besondere unseres Modells – man hat auf dem großen Ziffernkreis die heimatliche Zeit stets im Blick und verändert auf Reisen ausschließlich den kleinen. Unter-

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