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BOLD THE MAGAZINE No.48

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FASZINATION EXKLUSIV IM INTERVIEW: SARAH PAULSON | CORONA – BILDER EINES WELTWEITEN AUSNAHMEZUSTANDES (TEIL 2) | KEITH HARING | UNTERWEGS IN DER WALLONIE | LE MANS: DIE BERÜHMTESTEN 24 STUNDEN DER WELT | MOTORROLLER IM TEST | EXKLUSIV IM GESPRÄCH: SINGER-SONGWRITERIN KATIE MELUA

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12 // BOLD THE MAGAZINE INTERVIEW / SARAH PAULSON vs. O.J. Simpson“ verpflichtet. Die Rolle der Staatsanwältin Marcia Clark brachte ihr einen Golden Globe, einen Emmy sowie den Preis der US-Schauspielergewerkschaft ein. Niemand schwärmt so sehr von Paulsons Wandlungsfähigkeit wie Murphy, der mal zu Protokoll gegeben hat: „Sarah besitzt die Fähigkeit, sich vollkommen in jemand anderen zu verwandeln. Würde ich sie morgen bitten, den Papst zu spielen, wäre das für sie kein Problem.“ Auch ihre neue Serie „Ratched“ (ab 18.9.2020 bei Netflix) ist wieder ein gemeinsames Projekt der beiden: die Psycho-Horrorserie um die Psychiatrie-Krankenschwester Mildred Ratched (als Figur bekannt aus „Einer flog übers Kuckucksnest“) hat Murphy mehr oder weniger eigens für Paulson entwickelt – und sie mitproduzieren lassen. Aber auch in „Mrs. America“ (ab 1.9.2020 bei Fox/ MagentaTV) lässt sich Paulsons bemerkenswertes Talent aktuell bewundern. Für die Drama-Serie über die Feminismus- Bewegung der Siebziger Jahre stand sie unter anderem neben Cate Blanchett und Rose Byrne vor der Kamera. Selbst im Kino spielt die offen lesbische Schauspielerin, die seit fünf Jahren mit ihrer 32 Jahre älteren Kollegin Holland Taylor (bekannt etwa aus „Hollywood“) liiert ist, inzwischen Hauptrollen. Nach Auftritten in preisgekrönten Filmen wie „12 Years a Slave“, „Carol“ und „Die Verlegerin“ sowie den Blockbustern „Ocean’s 8“ und „Glass“ wird sie demnächst in dem Horrorthriller „Run“ als unheilvolle Übermutter zu sehen sein. Ob auch wirklich, wie geplant, auf der großen Leinwand, bleibt allerdings noch abzuwarten. In den USA hat sich den Film, Corona-bedingt, bereits ein Streamingdienst unter den Nagel gerissen, für Deutschland steht eine Entscheidung noch aus. Miss Paulson, so oft, wie Sie mit Ryan Murphy zusammenarbeiten, erinnert das fast an das alte Studio-System in Hollywood, wo Stars exklusiv an bestimmte Produzenten gebunden waren … Haha (lacht), das stimmt. Aber das Wunderbare an Ryan ist natürlich, dass er mich auch mit anderen Leuten arbeiten lässt (lacht). Und nicht nur lässt er mich, sondern macht es bisweilen überhaupt erst möglich. Als ich vor zwei Jahren die Chance bekam, eine kleine Rolle in Steven Spielbergs „Die Verlegerin“ zu spielen, wäre das fast gescheitert, weil der Sender mir während der Arbeit an „American Horror Story“ keine Freiräume geben wollte. Ryan hat das dann persönlich in die Hand genommen und möglich gemacht. So, wie er schon den Beginn der zweiten Staffel damals verschoben hatte, damit ich „12 Years a Slave“ drehen konnte. In der Art und Weise, wie er seine Schauspieler unterstützt, ist er wirklich einsame Spitze! Und nun hat er Sie bei „Ratched“ auch noch quasi befördert, nicht wahr? Das könnte man so sagen. Ryan hat mich dieses Mal zu einer Mit-Produzentin gemacht, was ein großer Schritt für mich ist, schließlich gehört mir damit ein Teil der Serie.

INTERVIEW / SARAH PAULSON BOLD THE MAGAZINE // 13 Fotos: Netflix und Disney / Marvel

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