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BOLD THE MAGAZINE No.48

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FASZINATION EXKLUSIV IM INTERVIEW: SARAH PAULSON | CORONA – BILDER EINES WELTWEITEN AUSNAHMEZUSTANDES (TEIL 2) | KEITH HARING | UNTERWEGS IN DER WALLONIE | LE MANS: DIE BERÜHMTESTEN 24 STUNDEN DER WELT | MOTORROLLER IM TEST | EXKLUSIV IM GESPRÄCH: SINGER-SONGWRITERIN KATIE MELUA

MOTION / PORSCHE

MOTION / PORSCHE BOLD THE MAGAZINE // 19 Vor 50 Jahren gelang Porsche der wohl wichtigste Erfolg im Motorsport zum ersten Mal: der Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans, einem der wichtigsten Rennen der Welt. Am Steuer des 917 KH: unter anderem Hans Herrmann. Und vor drei Jahren startete Porsche nach bis dato 18 Wins das bislang letzte Mal in der höchsten Klasse. Das Auto: der 919 Hybrid. Per Pilot: unter anderem Timo Bernhard. Das Ergebnis: Sieg Nummer 19. Für BOLD Grund genug, die zwei Fahrerlegenden und ihre Originalautos zusammenzubringen. Um über Gefahren und Gefühle zu sprechen. Kurz: über Faszination. Einer meiner Gesprächspartner ist sehr ungeduldig. Als stünde er in Le Mans. Bereit, zu starten. „Was wollen Sie wissen?“, fragt er forsch, da ist der Recorder noch nicht mal platziert. Und die erste Frage an beide Interviewpartner gleichzeitig lässt er gar nicht gelten: „Sie können nur einen fragen. Sonst verstehen Sie ja die Antworten nicht.“ Klaro, wie konnte ich. Der Mann darf das. Er ist eine Legende, einer der erfolgreichsten Werksrennfahrer bei Porsche, jetzt 92 Jahre, und einer der Garanten für Porsches Erfolge im Motorsport: Hans Herrmann. Er sicherte gemeinsam mit Richard Attwood vor genau 50 Jahren den ersten Gesamtsieg Porsches bei dem wichtigsten Langstreckenrennen der Welt im 917 Kurzheck. Das war die Grundlage für 18 weitere Erfolge für Porsche an der Sarthe – den letzten im Jahr 2017 sicherte unter anderem Timo Bernhard (39) am Steuer des Porsche 919 Hybrid. Bernhard – einer der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer überhaupt – sitzt Herrmann nun gegenüber, hinter ihnen die originalen Erfolgsautos. An ihn wollten wir die Eingangsfrage eigentlich gleichzeitig richten: Wenn sich zwei solche Legenden treffen – worüber unterhalten sie sich? Herrmann muss zum Aufwärmen erstmal sagen, was er glaubt, was man hören will: „Le Mans ist ein besonderes Rennen, weil es 24 Stunden dauert. Man muss körperlich und geistig fit sein und das Auto so behandeln, dass es auch so lange hält. Man muss sich mit seinem Teamkollegen, mit dem man ja im Wechsel fährt, so absprechen und ein so gemeinsames Verhalten zeigen, dass man 24 Stunden fährt und am Ziel möglichst gewinnt.“ Dann taut er auf. Er zieht eine selbstgeschriebene Liste aus der Tasche – alle tödlich verunglückten Rennfahrer, nach Jahren sortiert. „Sehen Sie sich das an: Die Gefahren der Rennerei waren früher viel größer als heute. Für aktive und passive Schutzvorrichtungen haben unter anderem erst Niki Lauda und Jackie Stewart gesorgt. Man muss sich das mal vorstellen: 1952 fuhr Pierre Levegh völlig alleine die 24 Stunden, bevor er in Führung liegend nach 22 Stunden und 50 Minuten hinterm Steuer mit technischen Problemen ausfiel. Danach wurde das Reglement geändert – wir fuhren

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