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BOLD THE MAGAZINE No.48

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FASZINATION EXKLUSIV IM INTERVIEW: SARAH PAULSON | CORONA – BILDER EINES WELTWEITEN AUSNAHMEZUSTANDES (TEIL 2) | KEITH HARING | UNTERWEGS IN DER WALLONIE | LE MANS: DIE BERÜHMTESTEN 24 STUNDEN DER WELT | MOTORROLLER IM TEST | EXKLUSIV IM GESPRÄCH: SINGER-SONGWRITERIN KATIE MELUA

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20 // BOLD THE MAGAZINE MOTION / PORSCHE 1970 bereits zu zweit.“ Und dann fügt er grinsend hinzu: „Heute sind die jungen Burschen ja Faulenzer – die fahren mindestens zu dritt. Da kann jeder ja acht Stunden schlafen …“ Jetzt springt Timo Bernhard lachend ein: „Motorsport ist zwar immer noch gefährlich, aber die modernen Zeiten kann man nicht mit den damaligen vergleichen. Angst war einst eben immer ein ständiger Begleiter, das ist bei uns nicht mehr so gewesen.“ Und weiter: „Le Mans hat heute trotzdem noch den gleichen Stellenwert wie damals, auch wenn inzwischen 50 Jahre vergangen sind. Das Rennen gehört wohl zu den letzten automobilen Abenteuern, weil es offenbar über die einzige Piste führt, die noch offizielle Landstraßen beinhaltet. Es ist, neben dem Indycar- Spektakel Indy 500 und dem Formel 1-Rennen in Monaco, eines der Top-Drei- Events auf der Welt.“ Klar, das Rennen fasziniert die Fans. Aber fasziniert es auch die Rennfahrer selber? Bernhard: „Ich bin immer ganz spät zum Start gekommen, weil ich da nicht eine halbe Stunde in der Sonne stehen wollte. Für mich war besonders faszinierend, wenn die französische Nationalhymne gespielt wurde und das ganze Publikum mitsang. Der zweite Gänsehautmoment war, wenn sich die Mechaniker verabschiedeten und man wusste: Die nächsten 24 Stunden muss sich jeder auf sich selbst konzentrieren, es gibt wenig Austausch – aber der emotionale Zusammenhalt ist da. Und dann die Einführungsrunde mit der Vorfreude – jetzt endlich geht’s los! Beim Zieleinlauf war es besonders 2017 Drama, Drama, Drama. Da erst fing ich an, zu realisieren, dass wir es geschafft hatten. Und dann diese unglaubliche Stimmung bei der Auslaufrunde, wo man den Jubel und die Freude von außen vollständig genießen kann …“ Herrmann war besonders vom Tempounterschied der verschiedenen Klassen und von den Wetterbedingungen im Jahr 1970 beeindruckt. „Die langsameren Klassen fuhren in der Spitze 280, und die schnellen wie wir 380 km/h auf der Geraden – das sind 100 km/h Unterschied. Und wir haben Reifen nicht aufgrund von Verschleiß gewechselt, sondern weil sich Nässe und Trockenheit ständig abwechselten. Wir sind eben Rennfahrer, und wir wollen Rennen fahren. Das fasziniert uns.“ Das „Basta“ zum Schluss muss man sich denken. Aber es war nicht alles nur Drama. „Denn wir hatten damals ständig eine Menge hübscher Mädchen um uns herum. Heute sind das ‚Boxenluder‘, bei uns wurden sie ‚Wanderpokale‘ genannt. Manchmal kam es vor, dass man in seinem Hotelbett zwei hübsche junge Mädchen vorfand. Und man war ja höflich und warf sie nicht gleich raus...“ Timo Bernhard erzählt lieber, wie ihn das Le-Mans- Fieber packte: „Die ersten Le Mans-Autos, an die ich mich erinnere, waren Porsche 956 und 962. Später habe ich alles über Le Mans gelesen, was es gab, denn im TV wurde ja noch nichts übertragen. Ich war völlig fasziniert.“ Wie die Fans von der

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