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BOLD THE MAGAZINE No.48

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FASZINATION EXKLUSIV IM INTERVIEW: SARAH PAULSON | CORONA – BILDER EINES WELTWEITEN AUSNAHMEZUSTANDES (TEIL 2) | KEITH HARING | UNTERWEGS IN DER WALLONIE | LE MANS: DIE BERÜHMTESTEN 24 STUNDEN DER WELT | MOTORROLLER IM TEST | EXKLUSIV IM GESPRÄCH: SINGER-SONGWRITERIN KATIE MELUA

MOTION / PORSCHE

MOTION / PORSCHE BOLD THE MAGAZINE // 23 Technik der Autos. Herrmanns 917 KH war im rot-weißen Design von Porsche Salzburg eingesetzt, trug die Startnummer 23 und befeuerte die Piloten mit 580 PS aus einem 4,5 Liter-Zwölfzylinder. Der 917 ist in allen seinen Ausprägungen wohl eines der faszinierendsten Rennautos aller Zeiten: Erdacht und durchgedrückt von Ferdinand Piëch, kam er zunächst mit langem Heck (LH) auf die Welt. Wegen aerodynamischer Probleme wurde der Hintern gekappt, als Kurzheck reagierte das Auto völlig anders. Der dank Gitterrohrrahmen und Kunstharzhaut nur 720 Kilo wiegende Rennwagen raste am 13. und 14. Juni 1970 genau 343 Runden oder 4607,811 Kilometer. Heute steht Herrmanns Wagen im Porsche-Museum. Mit Bernhards Arbeitsgerät, dem Porsche 919 Hybrid, kehrte die Sportwagenmarke nach einer Pause 2014 in die Topklasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) und damit auch zu den 24 Stunden von Le Mans zurück. Mit einer Systemleistung von mehr als 900 PS ist der von Grund auf neu entwickelte, überaus komplexe 919 Hybrid das schnellste Testlabor und der innovativste Rennwagen, den Porsche bis heute gebaut hat. Effizienteste Aerodynamik, kompromissloser Leichtbau, hochmoderne Energie-Rückgewinnungsund Antriebssysteme und eine 800-Volt- Technologie machten ihn überlegen. Der Porsche 919 Hybrid war der einzige Rennwagen in der LMP1-H-Topklasse, der nicht nur beim Bremsen überschüssige Energie rekuperierte, sondern auch beim Beschleunigen. Die Hinterräder versorgte ein Zweiliter-Vierzylinder mit 500 PS, ein E-Motor fütterte die Vorderachse mit 400 PS. Das Porsche-Museum hat Bernhards Auto samt all seiner Kampfspuren von 2017 mit Klarlack überzogen und somit die rasante Patina konserviert. Übrigens: Obwohl beide ihre professionelle Rennkarriere beendet haben – Herrmann hörte nach seinem Sieg 1970 auf, Bernhard führt seit 2019 sein eigenes Rennteam, und für beide wurde mit dem Le Mans-Sieg ein Kreis geschlossen – lässt sie Le Mans nicht los. Selbstverständlich wird jedes Rennen verfolgt, Herrmann verfolgt auch noch alle anderen Rennserien („Ausnahme: die Formel E…“). Bernhard fährt auch selber noch. „Aber nicht mehr auf allerhöchstem Niveau wie in Le Mans: Ich kann ja eigentlich nicht mehr erreichen, als ich es getan habe,“ sagt er ganz bodenständig. „Und auch wenn Le Mans heute nicht mehr so gefährlich ist wie zu Hans‘ Zeiten – irgendwann will man dieses unbedingte Risiko nicht mehr eingehen.“ Verständlich, oder? Denn Faszination sollte so lange wie möglich genossen werden können. Und das funktioniert nur, wenn man alle Sinne beisammen hat. WEITERE INFORMATIONEN: www.porsche.de www.porsche.de/museum

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