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BOLD THE MAGAZINE No.48

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FASZINATION EXKLUSIV IM INTERVIEW: SARAH PAULSON | CORONA – BILDER EINES WELTWEITEN AUSNAHMEZUSTANDES (TEIL 2) | KEITH HARING | UNTERWEGS IN DER WALLONIE | LE MANS: DIE BERÜHMTESTEN 24 STUNDEN DER WELT | MOTORROLLER IM TEST | EXKLUSIV IM GESPRÄCH: SINGER-SONGWRITERIN KATIE MELUA

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32 // BOLD THE MAGAZINE IM GESPRÄCH / KATIE MELUA KATIE MELUA AUF NEUEN WEGEN IM GESPRÄCH AUTORIN: N. WENZLICK

IM GESPRÄCH / KATIE MELUA BOLD THE MAGAZINE // 33 Für ihr „Album No. 8“ wollte Katie Melua sich bewusst neuen Einflüssen und Impulsen öffnen – was allerdings auch Zweifel mit sich brachte. Gemeinsam mit dem Produzenten Leo Abrahams und dem Georgian Philharmonic Orchestra entstand am Ende ein so abwechslungsreiches wie persönliches Album, das unter anderem von Trennung handelt. Genau 20 Jahre ist es her, dass die damals 15-jährige Katie Melua eine Talentshow namens „Stars Up Their Nose“ gewann und damit den Grundstein für ihre Karriere legte. Wenig später wurde sie von dem Produzenten und Komponisten Mike Batt entdeckt, der sie für sein Label Dramatico unter Vertrag nahm. Ab da ging alles ganz schnell: Mit ihrem 2003 veröffentlichten Debütalbum „Call Of The Search“ schaffte die georgisch-britische Sängerin es direkt an die Spitze der britischen Charts, drei Jahre später galt sie als am besten verkaufende Künstlerin in Großbritannien und Europa. Die Quittung für das unerlässliche Arbeiten und Touren bekam sie 2010 in Form Musik zu machen, fühlt sich für mich nach wie vor ziemlich neu an. Man kann in dem Feld noch so viel machen! Für Musiker gehören natürlich auch viele repetitive Dinge zum Alltag; aber statt gedankenlos so viel, wie es nur geht, zu machen, haben mein Team und ich inzwischen versucht, Dinge wie Promotion-Termine oder Tourneen so zu gestalten, dass jedes Interview bedeutungsvoll und jedes Konzert besonders ist. Und ein weiterer Grund, warum ich definitiv noch lange nicht gelangweilt bin, ist, dass ich als Person wachse. Ich bin nicht mehr 19 und habe heute ganz andere Blickwinkel auf Themen wie Liebe und Beziehungen. Über die möchte ich auch singen. eines schweren Nervenzusammenbruchs. Seitdem lässt die 35-jährige es ruhiger angehen. Nach sechs Alben mit Mike Batt War Musik schon immer Ihre Leidenschaft? geht sie musikalisch zudem eigene Wege. Inspiriert von ihrem 2016 veröffentlichten Album „In Winter“, das gemeinsam mit dem Goi Women’s Choir in ihrer Heimat Georgien entstand, wollte Melua sich mit ihrem neuen Werk „Album No. 8“ bewusst verändern. Im Interview spricht die 35-jährige Oh ja! So sehr, dass ich nicht mal zwingend Sängerin werden wollte. Als Teenagerin wäre ich auch glücklich gewesen, wenn ich in einem Plattenladen oder bei einer Plattenfirma gearbeitet hätte. Egal, Hauptsache Musik! über dadurch entstandene Unsicherheiten, die Trennung von ihrem Ehemann und die Faszination der Musik. Frau Melua, Sie sind inzwischen seit 17 Jahren im Geschäft und haben 8 Alben veröffentlicht. Was treibt Sie noch an? Was macht die Faszination von Musik für Sie aus? Musik verändert die Atmosphäre. Songs sind wunderbare Kunstwerke. Ich liebe die Tatsache, dass sie unsichtbar sind und dass sie für den Hörer trotzdem eine so intime Beziehung schaffen. Man hat plötzlich das Gefühl, man würde Joni Mitchell oder Bob Dylan wirklich kennen, sie werden Teil deines Lebens. Und außerdem steckt auch einfach eine riesige kulturelle Tradition hinter der Musik. Seit der Erfindung von Aufnahmetechniken sind Platten Teil unseres Lebens und unserer Kultur. Die Aufnahmen Ihres neuen Albums „Album No. 8“ waren begleitet von einigen Zweifeln, in welche Richtung es für Sie gehen soll. Woher kamen die? Meine ersten sechs Alben habe ich mit Mike Batt aufgenommen – ein brillanter Komponist, der mir 30 Jahre Erfahrung voraushatte. Ich habe viel von ihm gelernt. Als unsere Zusammenarbeit zu Ende ging, musste ich herausfinden, was ich machen und wie ich mich entwickeln will, zugleich aber respektvoll gegenüber meinen alten Sachen bleiben. Diese Songs haben schließlich mein Leben verändert, und dafür bin ich sehr dankbar. Ich wollte wachsen, fragte mich aber auch: Kann ich das alleine? Ihr letztes Album „In Winter“ entstand mit dem Goi Women’s Choir in ihrer Heimat Georgien. Hat Sie das zusätzlich inspiriert, Neues zu probieren? Ja, und es hat dafür gesorgt, dass ich weniger Angst davor hatte. „In Winter“ war ein echtes Experiment. Mein Manager, meine Plattenfirma und ich dachten zunächst, es wäre ein kleines Nebenprojekt, ein Nischenprojekt – aber die Leute haben es so

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