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BOLD THE MAGAZINE No.48

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FASZINATION EXKLUSIV IM INTERVIEW: SARAH PAULSON | CORONA – BILDER EINES WELTWEITEN AUSNAHMEZUSTANDES (TEIL 2) | KEITH HARING | UNTERWEGS IN DER WALLONIE | LE MANS: DIE BERÜHMTESTEN 24 STUNDEN DER WELT | MOTORROLLER IM TEST | EXKLUSIV IM GESPRÄCH: SINGER-SONGWRITERIN KATIE MELUA

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34 // BOLD THE MAGAZINE IM GESPRÄCH / KATIE MELUA positiv aufgenommen, dass ich gemeinsam mit dem Chor durch ganz Europa tourte. Es heißt immer, die Leute kaufen keine Alben mehr, aber „In Winter“ hat mir gezeigt, dass dem nicht so ist. Was schwebte Ihnen bei „Album No. 8“ musikalisch vor? Ich wollte das musikalische Können feiern. Ich habe immer mit Live-Musikern gespielt, aber je länger ich in der Branche bin, desto bewusster wird mir, wie selten das ist – allein schon, weil es sehr teuer ist. Inzwischen kann man seine Platten zu Hause mit dem Laptop machen, und es kommt gute Musik dabei heraus. Ich allerdings glaube an die künstlerische Qualität, die entsteht, wenn richtige Musiker zusammenkommen, und das wollte ich feiern. Ich wollte mit der Musik Geschichten erzählen und Bilder malen. So kam es zu der Zusammenarbeit mit dem Georgian Philharmonic Orchestra. Es heißt, weil Sie alle Songs selbst schreiben wollten, hätten Sie extra einen Lyrik- Kurs an der Londoner Faber Academy belegt … Ich hatte immer Schwierigkeiten, Lyrics zu schreiben. Das geht nicht nur mir so: Fast jeder, mit dem ich gearbeitet habe, tut sich schwer damit. Das Schockierende ist, wie wenig man ermutigt wird, sich in dem Feld zu entwickeln. Es herrscht diese mystische Annahme, dass man entweder als Poet geboren wird oder eben nicht. Das wollte ich nie glauben. Ich liebe es, zu lesen und zu schreiben. Vor vier Jahren habe ich dann angefangen zu recherchieren. Ich belegte sämtliche Kurse, die es in Sachen Songwriting gibt, danach widmete ich mich der Lyrik und besuchte außerdem einen Kurs in Kurzgeschichten und Fiktion an der Faber Academy. Was haben Sie mitgenommen? So viel! Zunächst einmal viel Technisches, über den Rhythmus von Wörtern und wie man diesen mit dem Rhythmus der Musik verbindet. Ich lernte, wie die englische Sprache funktioniert, wie man reimt und magische Metaphern schaffte. In dem Kurzgeschichten-Kurs habe ich gelernt, wie ich Geschichten erzähle und Charaktere entwickele, aber auch, wie ich Inspiration aus meinem eigenen Leben gewinne. Auf „Album No. 8“ finden sich eine Menge Trennungssongs. Nach sieben Jahren Ehe haben Sie und Ihr Mann, der ehemalige Motorradrennfahrer James Toseland, sich 2019 getrennt. Ich wollte unsere Trennung nicht sensationalisieren und eine große Geschichte daraus machen, denn das ist sie nicht. Wir hatten eine wunderbare Ehe, und wir sind immer noch sehr gute Freunde. Ich wollte mich aber auch nicht davor verstecken, sondern darüber sprechen, wie ich damit umgegangen bin. Ich habe das Gefühl, dass diese Songs eine komplexere Form der Emotionen, Gefühle und Erfahrungen widerspiegeln. „We’re giving love too much airtime“,

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