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BOLD THE MAGAZINE No.50

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CHARAKTER INTERVIEW: CARRIE COON | GARY BARLOW | NICK CAVE | LUXURY WATCHES | TOMMY HILFIGER FASHION | COOL STUFF | MADE IN GERMANY: HERING BERLIN UND POTT | EMISSIONSFREI UNTERWEGS

Fotos: ASCOT ELITE

Fotos: ASCOT ELITE Entertainment

INTERVIEW / CARRIE COON BOLD THE MAGAZINE // 11 Was haben „Avengers: Infinity War“, das neue Ehedrama „The Nest“ und einige der spannendsten Fernsehserien der letzten Jahre gemeinsam? Nicht viel, aber alle haben einen entscheidenden Bestandteil: In allen spielt Carrie Coon mit – eine der aufregendsten und gefragtesten Schauspielerinnen unserer Zeit. Zugegeben: Carrie Coon sagt nicht auf Anhieb jedem etwas, und die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen ist die 39-jährige nicht der Typ der konventionellen Hollywood-Schönheit. Zum anderen scheinen Ruhm und Reichtum die Schauspielerin in ihrer Karriere bislang kaum interessiert zu haben. Und vor allem ist sie derart wandelbar und in ihrer Rollenauswahl wagemutig, dass man sie nicht unbedingt jedes Mal wiedererkennt. Aber dazu später mehr. Unauffälligkeit und Bescheidenheit, oder anders gesagt: totale Normalität, wurden in Coons Leben von jeher groß geschrieben. Geboren am 24. Januar 1981 als mittleres von fünf Kindern in der Gemeinde Copley in Ohio, waren Glamour oder auch nur Kultur in ihrer Jugend nichts, was zu ihrem Alltag gehört hätte. Die Mutter Krankenschwester, der Vater Betreiber des örtlichen Autoteile-Ladens (und später Hausmeister), außerdem viel ländliche Kleinstadt-Ödnis und sonntägliche Kirchenbesuche – so sah ihre Prägung in den frühen Jahren aus. Amerikaner würden sagen: typisch Mittlerer Westen, samt der zugehörigen pragmatischen Bodenständigkeit und fleißigem Arbeitsethos. Viel Raum für Träume und Flausen im Kopf blieb da nicht, und so war für Coon in der High School das Fußballtraining auch wichtiger als die Theater-AG, in der sie jedoch immerhin in einer Inszenierung von „Unsere kleine Stadt“ auf der Bühne stand. Erst im College begann Coon, ihrer Lust auf die Schauspielerei nachzugeben und alle Vorbehalte gegenüber den Unwägbarkeiten eines Berufs in den Künsten hintenanzustellen. Nach dem Uni-Abschluss in Wisconsin wurde sie am örtlichen Theater engagiert und festes Ensemblemitglied, bevor sie – statt, wie die meisten jungen Kolleginnen und Kollegen in Los Angeles oder New York – in Chicago landete. Für eine Laufbahn vor der Kamera war das zunächst keine Hilfe, privat allerdings ein Segen. Bei einer Inszenierung von „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ am legendären Steppenwolf Theatre 2010 lernte sie den Dramaturgen und Schauspieler Tracy Letts („Homeland“, „Lady Bird“, „Le Mans 66“) kennen, der heute ihr Ehemann und Vater ihres zweijährigen Sohnes ist. Das Stück sorgte mit einem Wechsel an den New Yorker Broadway schließlich auch für den endgültigen Durchbruch: 2013 wurde Coon für den Tony Award nominiert, bekam eine viel beachtete Nebenrolle in David Finchers Bestseller-Verfilmung „Gone Girl“ und wurde schließlich in der Serie „The Leftovers“ besetzt. Die apokalyptische Roman-Adaption wurde zum Kulterfolg – und Coon als Nora, deren gesamte Familie von einem Moment auf

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