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BOLD THE MAGAZINE No.50

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CHARAKTER INTERVIEW: CARRIE COON | GARY BARLOW | NICK CAVE | LUXURY WATCHES | TOMMY HILFIGER FASHION | COOL STUFF | MADE IN GERMANY: HERING BERLIN UND POTT | EMISSIONSFREI UNTERWEGS

INTERVIEW / CARRIE COON

INTERVIEW / CARRIE COON BOLD THE MAGAZINE // 15 Ja, da ist schon etwas dran. Es herrscht in dieser Gegend ein großer Pragmatismus, der einhergeht mit dem Unterdrücken von Emotionen. Man ist dort sehr stoisch und selbstgenügsam. Jeder kümmert sich um seine eigenen Sorgen und will damit niemand anderen behelligen. Aber man teilt eben seine Gefühle auch nicht und findet auch keine Hilfe. Vieles daran habe ich oft als beschwerlich und belastend empfunden, weswegen ich auch bewusst weg wollte. Was allerdings nicht heißt, dass ich dieser pragmatischen Art, die ich auch bei meinen Eltern und ihrem einfachen Leben gesehen habe, nicht auch viel verdanke. Zum Beispiel? Ich habe gelernt zu sparen, fleißig zu sein und zu kochen, was alles sehr hilfreich ist, wenn man als junge Schauspielerin mit sehr wenig auskommen muss. Und Bescheidenheit wurde mir auch reichlich vorgelebt und mitgegeben, was ich ebenfalls im Leben nicht als unnütz empfinde. Dass die eigene Tochter ausgerechnet Schauspielerin werden will, kann doch bei solchen Eltern nicht gut angekommen sein, oder? Nun, meine Eltern mögen pragmatisch sein, aber letztlich wollten sie immer auch, dass ihre Kinder glücklich sind. Deswegen haben sie mich stets aus vollstem Herzen unterstützt und an mich geglaubt. Manchmal mehr als ich selbst. Denn so sehr ich eine künstlerische Richtung einschlagen wollte, so wenig habe ich mich Träumereien hingegeben. Ich wusste immer, dass ich mir keine Ausbildung an einer Schauspielschule leisten konnte. Also studierte ich erst einmal Englisch und Spanisch, und erst als ich ein Stipendium und eine Stelle als Lehrassistentin bekam, widmete ich mich tatsächlich meiner Kunst. Das war zwar immer noch keiner der Top-Schauspiel-Studiengänge des Landes, aber immerhin ein realistischer Weg für mich. Auch nach dem Studium blieben Sie bodenständig. Warum haben Sie nicht versucht, in New York oder L.A. Fuß zu fassen, sondern standen lieber auf Provinzbühnen? Das war irgendwie der einzige Weg, den ich vor mir sah. Film und Fernsehen, das erschien damals so weit weg, dass ich das für mich gar nicht als Möglichkeit in Betracht zog. Es war dann schon ein riesiger Schritt, dass ich aus Wisconsin weiter ins riesige Chicago zog, weil einer der Regisseure, mit denen ich arbeitete, dort lebte. Und eigentlich war es Zufall: Hätte mir das Theater, an dem ich in Madison war, einen festen Vertrag angeboten, würde ich dort womöglich heute noch sein und Shakespeare unterm Sternenhimmel spielen. Aber in Chicago hatte ich dann erstmals eine Agentur und drehte, neben dem Theater, auch Werbespots. Nie im Leben hätte ich damals davon zu träumen gewagt, wo ich heute stehe. WEITERE INFORMATIONEN: www.ascot-elite.de

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