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BOLD THE MAGAZINE No.51

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KULT(UR) EXKLUSIV IM INTERVIEW: MADS MIKKELSEN | ART MEETS BRAND | POP ART NEU ENTDECKEN: ANDY WARHOL | JOHNNY DEPP IM GESPRÄCH ÜBER SHANE MACGOWAN | CHRIS CORNELL | CHRIS LABROOY | ABU DHABI | DER NEUE AUDI E-TRON GT

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10 // BOLD THE MAGAZINE INTERVIEW / MADS MIKKELSEN drei Musketiere“, Julian Schnabels „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“ oder der Graphic Novel-Verfilmung „Polar“ zu sehen. Dank „Doctor Strange“ und „Rogue One“ ist er auch Teil des Marvel- als auch des Star Wars-Universums. Demnächst ist er auch in „Chaos Walking“ mit von der Partie. Sogar für deutsche („Die Tür“) und französische Produktionen („Coco Chanel & Igor Stravinsky“, „Michael Kohlhaas“) stand er vor der Kamera. Zu seinen liebsten Rollen gehört für den heute 55-jährigen, der nicht nur in Dänemark zum Ritter geschlagen wurde, sondern auch 2012 für Vinterbergs „Die Jagd“ beim Filmfestival in Cannes als bester Schauspieler geehrt wurde – für seine Darstellung des Dr. Hannibal Lecter. In der Serie „Hannibal“, die hierzulande unter anderem bei Joyn zu sehen ist, spielte er den berühmten fiktiven Serienmörder dann von 2013 drei Staffeln lang. Losgelassen hat ihn die Serie bis heute nicht – auch sechs Jahre nach der Absetzung wegen schwacher Quoten, hofft Mikkelsen genau wie viele leidenschaftliche Fans immer noch, dass Showrunner Bryan Fuller irgendwann die Chance für ein Revival geboten wird. Herr Mikkelsen, was war Ihre erste Reaktion, als Thomas Vinterberg Ihnen erzählte, dass er mit Ihnen einen Film über Alkohol drehen will? Es ist schon ziemlich lange her, dass er mir seine ersten Ideen präsentierte. Das muss ein gutes Jahr nach unserem ersten gemeinsamen Film „Die Jagd“ gewesen sein. Was ihm damals vorschwebte, war tatsächlich viel mehr ein Film über Alkohol, als es „Der Rausch“ jetzt geworden ist. Und eine vollkommen andere Geschichte: Da sollte ich einen Fluglotsen spielen, und alles war eher auf Slapstick ausgerichtet. Daraus geworden ist jetzt ein Film, der weniger von Hochprozentigem erzählt als davon, dass man das Leben nicht an sich vorbeiziehen lassen, im Moment leben und alle seine Chancen nutzen sollte. Was mir gut gefällt! Haben Sie durch die Rolle Ihren eigenen Alkoholkonsum oder Ihre Lebenseinstellung hinterfragt? Nicht wirklich. Die Parallelen zwischen meinem Leben und dem der Männer im Film halten sich sehr in Grenzen. Bei denen ist der Zug abgefahren – sie sind nicht rechtzeitig eingestiegen. Deswegen sind sie frustriert. Davon kann bei mir keine Rede sein, mein Leben ist zum Glück erfüllt und glücklich. Deswegen gab’s da für mich nichts zu lernen. Auch nicht in Sachen Alkohol. Dass man sich nach ein oder zwei Gläsern mutiger, freier und manchmal sogar klüger fühlt, das wusste ich auch vorher schon. Auch, dass es nach dem dritten Glas auch nach hinten losgehen kann. Fällt Ihnen selbst das Älterwerden leicht? Ach, Alter ist doch bloß eine Zahl. Ich würde es albern finden, mich dagegen zu sträuben, denn man kann ja nichts dran ändern. Man hat nur die Wahl, entweder verkrampft und verschämt damit umzugehen – oder das Älterwerden entspannt zu akzeptieren. Meine Taktik ist letztere, denn ich freue mich darüber, dass ich älter werden darf. Besser als jung sterben, oder?

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