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BOLD THE MAGAZINE No.51

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KULT(UR) EXKLUSIV IM INTERVIEW: MADS MIKKELSEN | ART MEETS BRAND | POP ART NEU ENTDECKEN: ANDY WARHOL | JOHNNY DEPP IM GESPRÄCH ÜBER SHANE MACGOWAN | CHRIS CORNELL | CHRIS LABROOY | ABU DHABI | DER NEUE AUDI E-TRON GT

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24 // BOLD THE MAGAZINE ART / SEHENSWERT Andy Warhol hat sich selbst als Star der Kunstszene kreiert, als unverwechselbarer Brand im Kunstmarkt etabliert, und veränderte damit die Begrifflichkeit von Kunst tiefgreifend – und den Kunstmarkt nachhaltig. Dreißig Jahre nach einer Warhol-Retrospektive in Köln präsentiert die Ausstellung im Museum Ludwig Andy Warhol als einen Künstler, dessen innovatives Schaffen gerade für eine junge Generation im Zeitalter von Migration und gesellschaftlicher Diversität erneut zu entdecken ist. Dieser Warhol ist aktueller denn je – eine spannende Reise in eine außergewöhnlich ereignisreiche Zeit voller künstlerischer Erfindungen und sozialer Umbrüche erweitert das Verständnis unserer Gegenwart. Sein umfassendes Kunstverständnis war seiner Zeit weit voraus: „Ich denke, Land zu besitzen und es nicht zu zerstören, ist die schönste Kunst, die man sich je wünschen kann.“ Andy Warhol, geboren 1928 in Pittsburgh (Pennsylvania, USA) und 1987 in Manhatten (New York) verstorben, hat mit seiner schrill-extrovertierten Persönlichkeit eine stark polarisierende soziale Breitenwirkung entfaltet. Sein facettenreiches Werk hat die Grenzen von Malerei, Skulptur, Film und Musik verschoben, erweitert und neu definiert. Mit seinem unverkennbaren Style der Serien und Siebdruckbilder wurde Warhol zum Inbegriff der bahnbrechend neuen Pop-Art-Bewegung: Seine Streifzüge durch Werbung, Mode, Musik, Film und Fernsehen bezeugen Warhols lebenslange Faszination für populäre Massenkultur. Sein besonderer Witz offenbart sich in seiner legendären Aussage: „Das Schönste in Tokio ist McDonald’s. Das Schönste in Stockholm ist McDonald’s. Das Schönste in Florenz ist McDonald’s. Peking und Moskau haben noch nichts Schönes.” Als scheuer junger Mann aus religiös geprägtem Arbeitermilieu bahnt sich Warhol seinen Weg in die vom abstrakten Expressionismus dominierte Kunstwelt. Neben den Auftragsarbeiten als Werbeillustrator entstehen in seinem Frühwerk persönliche, oft homoerotische Zeichnungen. Warhol setzt sich spielerisch mit der plakativen Welt des Kommerzes, des Konsums und den schillernden Existenzen der Celebrities auseinander. Sein Statement dazu: „Ich liebe Los Angeles. Ich liebe Hollywood. Sie sind toll. Jeder da ist aus Plastik, und ich liebe Plastik. Ich will Plastik sein.” Mit seinen Boy Book- Zeichnungen aus den 1950er Jahren oder seinen Drag-Style-Selbstporträts in den 1980er Jahren drückte Warhol offen seine besondere Identität im Leben und in der Kunst aus, in einer Zeit, als Homosexualität in den USA kriminalisiert und unterdrückt wurde. Warhols 60er-Jahre, ist die Zeit der Kubakrise, der Ermordung J. F. Kennedys, des Vietnamkrieges, der Bürgerrechtsbewegung, der sexuellen Revolution, der offen gelebten Homosexualität, von Flower-Power und Studentenprotesten. Mittendrin Warhols Factory:

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